AMDs "Wundertreiber": Performance-Vergleich in 50 Spielen
Der Youtube-Kanal Hardware Unboxed hat sich die Performance von AMDs neuem Preview-Grafiktreiber in 50 Spielen angesehen.
Vor zwei Wochen hat AMD einen "Wundertreiber" als Preview veröffentlicht, der zu teils deutlichen Leistungsverbesserungen führen soll. Konkret unterstützt der "AMD Software Preview Driver May 2022" alle RX-5000- und RX-6000-Grafikkarten und soll insbesondere bei DirectX-11-Spielen zu besseren Ergebnissen führen.
Test in 50 Spielen
Ein vollwertiger Release des Treibers ist zwar inzwischen noch nicht erfolgt, doch dafür hat sich der Youtube-Kanal "Hardware Unboxed" schon einmal die Performance-Vorteile der Preview-Fassung angesehen. Dazu wurden 50 DirectX-11- und DirectX-12-Spiele in Full HD, WQHD und UHD getestet und die Leistung mit dem vorherigen Treiber 22.5.1 verglichen.
Im Testsystem kamen dabei eine Radeon RX 6700 XT und ein Ryzen 5950X zum Einsatz, womit eine für die Grafikkarte verhältnismäßig starke CPU verwendet wurde. Falls AMDs Preview-Treiber die Performance (auch) durch ein Angehen des bekannten CPU-Leistungsproblems in DirectX-11-Spielen verbessern sollte, dürften die präsentierten Leistungsvorteile damit eher klein ausfallen - doch das müssen erst weitere Tests klären.
In jedem Fall sind auch so schon teils deutliche Leistungsvorteile durch den neuen Treiber zu sehen. Witcher 3 läuft in WQHD beispielsweise zehn Prozent schneller, und in Watch Dogs: Legion gibt es in WQHD sogar einen Performance-Sprung um 17 Prozent. Im Schnitt über alle Spiele sind die Vorteile aber leider wesentlich kleiner.
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Laut den von Hardware Unboxed veröffentlichten Daten werden einige Titel durch den neuen Treiber sogar um 1-2 Prozent langsamer, und das Spiel Godfall verliert, je nach Auflösung, sogar 6 bis 8 Prozent Leistung. In Full HD gibt es im Schnitt über alle Titel am Ende aber trotzdem einen Leistungs-Boost um drei Prozent, und in WQHD und UHD immer noch einen Vorteil von 2 Prozent.
Das bestehende Marktgefüge kann AMDs Preview-"Wundertreiber" damit zwar nicht umkrempeln, doch ein paar Prozentpunkte zusätzliche Leistung sind trotzdem ein Grund zur Freude. Die entsprechenden Leistungsvorteile kommen schließlich gratis und liegen, für sich gesehen, immerhin auf Augenhöhe mit dem üblichen Leistungszuwachs einer Refresh-Generation.
Quelle: Hardware Unboxed (Youtube) via 3D Center
Einigen kann man es nie recht machen.
Der Hinweis in den Optionen reicht, darf ruhig jeder selbst testen wenn er dem Hinweis nicht glaubt.
Es ist ein Fanservice, dass dort die Texturen rausgerückt werden, die normalerweise bei den Entwicklern bleiben (bzw. die Entwickler von FC dürfte noch höher aufgelöste Texturen haben) und üblicherweise erst im Rahmen eines Remasters rausgekramt werden, wenn überhaupt.
Es ist eine positive Sache, für Leute, die die entsprechenden Karten haben und für die Zukunft.
Manche Leute können nur meckern.
Es wäre auch möglich dynamisch darauf zu reagieren und nicht einfach plump gegen die richtigen Matschtexturen.