Radeon RX 7000: Keine neuen Mittelklasse-GPUs unterhalb von Navi 33?

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Radeon RX 7000: Keine neue Mittelklasse-GPUs unterhalb von Navi 33? (1)
Quelle: AMD

Einem Leak zufolge könnte AMD bei der Radeon RX-7000-Serie nur bis zur oberen Mittelklasse neue Chips mit RDNA-3-Technik auflegen, sprich: Navi 31, 32 und Navi 33. Anstelle kleinerer RDNA-3-GPUs, beispielsweise auf einer Radeon RX 7600 XT, gibt es womöglich nur ältere RDNA-2-Kost.

Der durch viele Leaks bekannt gewordene Twitterer "Greymon55" hat sich erneut zur kommenden Radeon-Generation zu Wort gemeldet. Er sagt, dass nur Navi 31, Navi 32 und Navi 33 auf RDNA-3-Technik setzen, nicht jedoch darunter angesiedelte Grafikprozessoren. In einem weiteren Beitrag ergänzt der umtriebige Leaker, dass es erst bei Navi 4x wieder ein breiteres Chipkontingent geben wird.

Diese Aussagen legen nahe, dass AMD beispielsweise nur der mutmaßlichen Radeon RX 7900-, Radeon RX 7800- und Radeon RX 7700-Serie die neue Chiparchitektur spendiert. Hier hatte die Gerüchteküche bisher tatsächlich nur über den Einsatz von Navi 31 bis 33 spekuliert - darunter ansiedelnde RDNA-3-GPUs waren bisher noch nicht Thema.

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Für die Mittelklasse ergäben sich nun mehrere Möglichkeiten. Zum einen wäre es möglich, dass AMD Teile der Radeon-RX-6000-Serie länger am Markt behält. Beispielsweise wurde die Radeon RX 6600 XT erst kürzlich veröffentlicht, einige Monate nach den größeren Modellen. Beim nächsten Mal könnte AMD einfach noch etwas mehr Zeit verstreichen lassen, bis eine mögliche Radeon-RX-8600-Serie dieses Feld wieder mit einer aktuellen Architektur beackert.

Radeon RX 7000: Mittelklasse nur ein Rebranding?

Denkbar, und vermutlich auch wahrscheinlicher, wäre eine Neuauflage bekannter Grafikprozessoren. Diesen Schritt ging AMD beispielsweise schon bei Polaris, wo auf die Radeon RX-400- eine RX-500-Serie folgte. Mit Blick auf weiterverwendete RDNA-2-Grafikkarten halten die Kollegen vom 3D-Center zwei Optionen für möglich: Einerseits könnte es ein reines Rebranding der 7-nm-GPUs geben - oder aber einen Shrink auf TSMCs 5- beziehungsweise 6-nm-Technik.

Mehr zum Thema: Radeon RX 7000: Block-Diagramme zu Navi 31, 32 und 33 veröffentlicht

Eine Bestätigung seitens AMD steht freilich aus. Darüber, was dem GPU-Bauer im Sinn steht, kann man letztlich also nur mutmaßen. Gerüchten nach handelt es sich sowohl bei Navi 31 als auch Navi 32 um GPUs, die zwei Compute-Dies ins Rennen schicken. Lediglich Navi 33 sei ein monolithisches Design. Mehr dazu erfahren Sie in einer separaten Meldung - weitere News zu Radeon-Grafikkarten auf der PCGH-Themenseite.

Quelle: Twitter (1, 2)

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Ein Wechsel von RDNA2 auf den N6 wäre durchaus ein Shrink, wenn AMD von der Möglichkeit Gebrauch machen wollte. Entgegen dem Altprozess verwendet der N6 fünf EUV-Lagen, was bis zu 15 % Area Reduction ermöglichen können soll gemäß TSMC.
        Wie gesagt, wenn ein solcher Wechseln für einen Refresh auf den N6 erfolgen sollte, dann bleibt natürlich immer noch die Frage, ob AMD das designtechnisch will, denn man könnte stattdessen entscheinden den Takt etwas höher zu ziehen um die thermischen Eigenschaften zu verbessern, indem man auf die Verkleinerung verzichtet. Entsprechendes machte AMD schon bei Zen+ beim Wechsel von 14LPP auf 12LP, bei dem man von der möglichen Flächenverkleinerung ebenso keinen Gebrauch machte.
        Einfach mal abwarten, bisher alles Gerüchte (wenn diese hier auch recht plausibel erscheinen; also RDNA3 nur im oberen Drittel oder bestenfalls in der oberen Hälfte des 2022er-Portfolios). Bis zum 2HJ22 ist noch reichlich Zeit und ohne zu wissen, was die Konkurrenz macht, ist das per se vorerst wenig nutzbringend ...
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Ein Wechsel von RDNA2 auf den N6 wäre durchaus ein Shrink, wenn AMD von der Möglichkeit Gebrauch machen wollte. Entgegen dem Altprozess verwendet der N6 fünf EUV-Lagen, was bis zu 15 % Area Reduction ermöglichen können soll gemäß TSMC.
        Wie gesagt, wenn ein solcher Wechseln für einen Refresh auf den N6 erfolgen sollte, dann bleibt natürlich immer noch die Frage, ob AMD das designtechnisch will, denn man könnte stattdessen entscheinden den Takt etwas höher zu ziehen um die thermischen Eigenschaften zu verbessern, indem man auf die Verkleinerung verzichtet. Entsprechendes machte AMD schon bei Zen+ beim Wechsel von 14LPP auf 12LP, bei dem man von der möglichen Flächenverkleinerung ebenso keinen Gebrauch machte.
        Einfach mal abwarten, bisher alles Gerüchte (wenn diese hier auch recht plausibel erscheinen; also RDNA3 nur im oberen Drittel oder bestenfalls in der oberen Hälfte des 2022er-Portfolios). Bis zum 2HJ22 ist noch reichlich Zeit und ohne zu wissen, was die Konkurrenz macht, ist das per se vorerst wenig nutzbringend ...
      • Von hotmob77 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Einen Schrink wird es nicht geben, wenn dann bringt man die jetzigen Chips einfach in N6, da N6 mit N7 kompatibel ist und man keine neuen Designs braucht. Das ist also eher vergleichbar mit Polaris 20 vs. Polaris 30.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Das nicht mehr jede Generation die komplette Produktpalette mit neuen Chips versorgt wird, ist wahrlich nichts Neues. Von daher braucht es keinen Leaker, um das vorher zu sagen.

        Allerdings müsste erst mal die RDNA2-Familie unterhalb der Mittelklasse auf den Markt kommen, um sagen zu können das RDNA3 diese nicht komplett ersetzt.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Was wäre daran schlimm?
      • Von Gast1697145001
        Zitat

        "Lediglich Navi 33 sei ein monolithisches Design."
        Theoretisch könnte man diesen Chip aber ein, bis zwei mal teilaktivieren,
        wenn genug Ausschuss da ist und schon hat man zwei weitere Karten als Abstufung für die Mittelklasse.
      Direkt zum Diskussionsende
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