X4 Timelines: Übersicht Teil 2
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Der Timelines-DLC geht an dieser Stelle nochmals weiter und macht doch einiges anders. Statt das Hauptspiel, den Sandbox-Modus, direkt mit neuen Story-Gebieten, Start-Szenarien inklusive neuen Gameplay-Mechaniken, Schiffen, Stationen und Wirtschaftszweigen zu erweitern, wie es die bisherigen DLCs taten, bringt Timelines indirekt neuen Content. Die Timelines starten Sie separat von der Sandbox im Hauptmenü von X4. Timelines setzt auf Ingame-Zwischensequenzen und Dialoge, sowie gescriptete, oft sehr actionreiche Missionen, die Sie ausgehend von einem Hub wählen können, um die Geschichte zu erzählen. Dabei spielt die Hintergrundgeschichte des X-Universums, die Lore, eine große Rolle - die Missionen spiegeln wichtige, einschneidende Ereignisse in der fiktiven Historie von X wider.
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X4 Timelines: Interessante Geschichten und neue Wege
Es gibt mehrere "Kapitel" mit mehreren Missionen sowie einem jeweiligen Kapitel-Finale. Nach dem Abschluss - gleich ob erfolgreich, teils erfolgreich, oder nicht - der jeweiligen Mission erhalten Sie eine Wertung. Erhalten Sie in allen Missionen mindestens einen von fünf Sternen, schalten Sie das besonders spektakuläre Kapitel-Finale - zumeist eine gewaltige Schlacht - frei, schließen Sie auch dieses ab, öffnet sich ein neues Kapitel. Sie können die Missionen außerdem beliebig wiederholen, Ihre Punktbewertung obendrein auf Wunsch online mit anderen Spielern in einer Highscore-Liste vergleichen. Beinahe wie bei einem Arcade-Titel. Der Timelines-DLC ist diesbezüglich verglichen mit dem Sandbox-Modus von X4 ein harter Kontrast. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, haben wir die ersten rund 15 Minuten aus Timelines für Sie im Video festgehalten.
Allerdings erzählt der Timelines-DLC eine interessante Geschichte. Zwischen den Missionen können Sie mit den NPCs sprechen, einige Geheimnisse ergründen. Die Missionen selbst lassen Sie obendrein die Lore des X-Universums "nacherleben". Ein weiterer Punkt ist, dass Sie "Belohnungen" für das Abschließen von den Timelines-Missionen erhalten, darunter neue Schiffe, Zugang zu neuen Sektoren und gar eine neue (Start-)Faktion. Auch der Timelines-DLC erweitert also den Sandbox-Modus von X4 Foundations. Es ist allerdings weniger dynamisch integriert, als Split Vendetta, Wiege der Menschheit, Gezeiten der Habgier und Kingdom End.
Vielleicht ist Timelines aber auch gerade deshalb für X4-Einsteiger oder all jene interessant, die bisher mit X4 gekämpft haben. Timelines präsentiert Ihnen mit den wählbaren Missionen eine breite Palette Gameplay, die Sie auch im Sandbox-Modus erleben können. Der DLC setzt jenes in appetitlichen und oft spektakulär präsentierten Häppchen in Szene, was Sie im Sandbox-Modus selbst finden, verdienen und erarbeiten müssen. Für Veteranen sind Story- und Lore-Elemente sowie die (abschließenden) Belohnungen für das freie Spiel, den nächsten Run interessant. Für X-Neulinge und jene, die bisher mit der nicht unbeträchtlichen Einstiegshürde von X4 gehadert haben, bietet der Timelines-DLC diverses Gameplay in gut verdaulichen Häppchen, eine zusätzliche Orientierungshilfe, um sich nach Abschluss in das Hauptspiel, den Sandbox-Modus zu wagen. Der Timelines-DLC kommt also mit neuem Content für den Sandbox-Modus, allerdings erst, nachdem Sie diesen freigespielt haben.
Das Update 7.00 bringt jedoch noch einmal darüber hinaus und für alle X4-Besitzer kostenlose Neuerungen und Erweiterungen. Dazu zählen neben den technischen Ergänzungen und Optimierungen außerdem neuer Content. So bietet Update 7.00 ebenfalls neue Sektoren, einige neue Schiffstypen, die Überarbeitungen des User-Interfaces, KI- und Wegfindungsoptimierungen und Überarbeitungen von bereits bestehenden Inhalten, etwa Schlachtschiffe und die Neugestaltung der Innenräume von Stationen in Abhängigkeit der jeweiligen Rassen respektive Faktionen.
Trotz einer Vielzahl an Optimierungen, Verbesserungen bei Bedienung und Komfortoptionen, die Egosoft über die Jahre hat einfließen lassen und noch immer lässt, ist X4 Foundations noch immer ein sehr komplexes Spiel, das eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt. Die Einstiegshürde ist allerdings merklich gesunken, die speziell direkt zum Release von X4 Foundations sehr steile Lernkurve etwas abgeflacht. Das Timelines-DLC bietet mit den direkt auswählbaren Missionen eine gute, häppchengerechte Übersicht darüber, welche Gameplay-Mechaniken Sie im Sandbox-Modus erwarten, statt Sie gleich mit der ganzen Fülle an Möglichkeiten zu konfrontieren. Es gibt obendrein Ingame-Anleitungen, darunter etwa einen Flugkurs, eine Vielzahl lehrreicher Youtube-Tutorials, umfangreiche Datenbanken und Online-Hilfen, die Ihnen heute das Leben im X-Universum erleichtern, scheuen Sie sich nicht, diese zu nutzen. Ob mit oder ohne Timelines oder vorherigem DLC, wenn Sie Weltraumabenteuer erleben oder als eigenes Glückes Schmied Ihr eigenes Weltraum-Imperium errichten wollen: Es gab niemals eine bessere Zeit, in X4 einzusteigen. Das betrifft auch Grafik und Performance, denn auch diese haben Verbesserungen erhalten. Und diese sind außerdem mit Update 7.00 auch in das Grundspiel eingeflossen. Kommen wir zur Technik.

X war ja schon immer ein Hardwarefresser.
Schön, dass Egosoft es trotz vergleichsweise kleinem Team schafft, ihre eigene Engine beizubehalten und auch noch mit neuen Features zu versehen.
Travel drive ,Fleet AI, Destroyer AI, IS/OOS , Station Managment, UI... noch nichtmal die ingame Enzyklopädie ist vollständig beschriftet. (Nur um ein paar wenige zu nennen)
Da werden wesentlich kleinere Indie Studios im Early Access komplett Review zerlegt für W.I.P. Arbeit...
Warum wird hier so etwas relativiert und noch gelobt?
Nationalstolz?
Da kenne ich zwei DEUTSCHE Software Ingenieure die alleine dafür veranwortlich sind ,dass "seamless" Planetentransitionen in einem gewissen Projekt möglich sind.
Egosoft ist und bleibt ein Schandfleck in der DE Software Engineering Landschaft´und das liegt am CEO Lügenbaron Lehahn.
Sind ja generell einige ältere Spiele dabei.
Im GPU Index: FH5 (2021) oder CP2077 (2020) und bei RT Metro Exodus (2019, EE 2021)
Im CPU Index: MSFS (2020), Anno 1800 (2019), Stellaris (2016), X4 (2018), CP2077 (2020).
Aber genau das ist es was eure Benches so toll macht. Es werden nicht nur neue Spiele, sondern eben auch ältere und alltime klassiker aufgenommen.
Dass ältere Spiele, besonders mit Simulationen die im Spiellauf anspruchsvoller werden, sich auch Jahre später für CPU Tests eignen bedingt der Sache selbst. Stellaris ist da ein Musterbeispiel. Dass das bei GPUs nicht so einfach ist, ist auch völlig verständlich, daher auch der vergleichsweise geringe Anteil alter Spiele. Außer halt Metro Exodus EE. Das Ding heizt die Bude wie ein Kohlekraftwerk
MfG
Raff
Es wäre schön, das Spiel auch häufiger bei GPU Benchmarks zu finden - allerdings seh ich da durchaus Potential für Konflikte mit dem CPU Limit.