Windows 8: Marktanteil wächst stetig weiter, aber langsam
Im Monat Mai hat Windows 8 seinen Marktanteil auf 4,3 Prozent erhöhen können. Mit diesem Wachstum wird Windows Vista im nächsten Monat überholt, das momentan bei 4,5 Prozent liegt. Eventuell verschafft das Update auf Windows 8.1 dem Betriebssystem einen neuen Schub.
Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 konnte seine Marktanteile im Monat Mai weiter ausbauen. Mit 4,3 Prozent hat das Betriebssystem nun eine ähnliche Verbreitung erreicht, wie Windows Vista, das momentan bei circa 4,5 Prozent liegt. Ende April lag der Marktanteil von Windows 8 noch bei 3,8 Prozent. Das zähe Wachstum ist eventuell nicht zuletzt der Beliebtheit von Windows 7 geschuldet, das immerhin auf knapp 45 Prozent aller Rechner läuft. Windows 7 hatte bei Markteinführung das relativ unbeliebte Windows Vista als Vorgänger. Windows XP liegt immer noch bei 37,7 Prozent.
Der schrumpfende PC-Markt und die Kritik am Betriebssystem Windows 8 scheinen allerdings nicht dazu zu führen, dass sich die Marktanteile zu Gunsten von Mac- oder Linux-Betriebssystemen verschieben. Bereits im Oktober 2012 waren sämtliche Mac- und Linux-Betriebssysteme bei einem Marktanteil von 8,3 Prozent. Der gleiche Wert den die Betriebssysteme diesen Mai erreicht haben. Ob die Einführung vom Update Windows 8.1 den Marktanteilen des Betriebssystems einen Schub verpassen werden, wird die nächsten Monate ersichtlich. PC-Hersteller glauben allerdings nicht an eine Trendwende. Microsoft will das Update von Windows 8 auf Windows 8.1 kostenlos zur Verfügung stellen. Die Marktanteile vom April können im Bericht auf PC Games Hardware nachgelesen werden.
Quelle: Netmarketshare

Ist bei so ziemlich allem anderen ja auch so. Prominentestes Beispiel ist ja wohl Diablo 3. Von "allen" verhasst und trotzdem der erfolgreichste Teil der Serie. MS nimmt sich der Kritik von Metro an, die wichtigsten und logischsten Schnitzer, die auch ich bemängelte, werden bereits mit 8.1 geschlossen und sie werden noch weiter daran schleifen, wie es sich gehört. Ist bei der Einführung eines komplett neuen Bedienungserlebnisses nunmal so, das läuft nicht von Anfang an sofort perfekt.
Gleich die Option mitliefern, alle Neuerungen diesbezüglich deaktivieren zu können wäre die denkbar schlechteste Möglichkeit.
Wer partout nicht will, bleibt sowieso bei Win7 bzw. modifiziert das System nach eigenen Wünschen. War seit jeher so.
Wäre toll, wenn das wirklich so klappen würde.
Interessant finde ich immer, wie ihr die überwältigende Mehrheit der ablehnenden Nutzer als "einige wenige" darstellt...
@Frozen: noch nie eine Schraube gedreht? Hochwertiges Spezialwerkzeug contra One-For-All-Set aus dem Grabbeltisch im Baumarkt?
Gute Analogie. Fakt ist, abseits des "PCs verschwinden" Gebrabbels werden weiterhin viele Menschen und Firmen auf
in irgendeiner Form IT-basierten Arbeitsumgebung angewiesen sein. Weder der Buchhalter noch der Journalist, noch nicht mal der Grafiker, keiner wird Lust haben, den ganzen Tag mit den Armen in der Luft rumzufuchteln.
An der Stelle immer das Stichwort "Tom Cruise".
Das bedeutet, Microsoft wird weiterhin vernünftige touchfreie Produktivumgebungen anbieten müssen.
Natürlich wird der Anteil Tablets und Co steigen, aber, und da stimme ich sogar Stash zu, daheim oder am Arbeitsplatz wird man, um vernünftig arbeiten zu können, diese Tablets an Monitor/Tastatur/Maus andocken. Gerne auch an ein
zusätzliches, auf dem Schreibtisch liegendes Touch-Eingabe-Tablet. Das wäre nämlich, im Gegensatz zu Touchmonitoren, ein wirklich sinnvolles Produkt. Zumindest für Haushalte ohne Katzen. Ich scheide damit aus.
Egal also ob klassischer PC oder Tablet mit Dockingstation, eine vernünftige touchfreie Produktivumgebung wird weiterhin stark gefragt sein.
Da Metro das nicht ist, wird uns der Desktop noch sehr lange erhalten bleiben. Ich schätze, abgelöst wird er erst, wenn Computer direkt aus dem Gehirn raus gesteuert werden können und ihre Informationen direkt ins Gehirn einblenden.
Natürlich ist Touch für Dummys einfacher zu erlernen, für Maus und Tastatur muss man schon etwas üben.
Wer aber etwas mehr am Rechner machen will als mit seinem Telefon, der wird irgendwann feststellen, dass
er mit Touchbedienung nicht mehr weiterkommt und stark limitiert ist.
Natürlich kann ich alles mit Hammer und Nagel an einer Wand befestigen, aber wenn ich das öfter mache, werde
ich irgendwann den Vorteil von Bohrer/Dübel/Schraube zu schätzen lernen.
Sinnvoll wäre es also, Metro als Zusatznutzen einem vernünftigen PC-Betriebssystem beizulegen, und den Desktop
als Option den mobilen Geräten.
Im Idealfall schaltet das Betriebssystem inklusive aller Programme selbsttätig zwischen klassischer Ansicht und weiterentwickeltem Metro um, je nachdem, ob das Gerät angedockt ist oder nicht. Das muss das Endziel der Entwicklung sein.
ich vermute mal, dass es stark auf den industriezweig ankommt und weniger auf restalkohole.
Linux Da im Text weiter unten findet ihr einige Beispiele Wo Linux eingesetzt wird und das ist weit aus mehr als ihr hier versucht zu suggerieren.
zum marktanteil und die gründe des langsamen wachstums have ich ja bereits einige makrooekonomische faktoren benannt, die das scheinbar langsame wachstum abseits der ablehnung durch empfehlung dritter erlaeutert. Win8 wird kommerziel nie so erfolgreich werden, wie 7, aber das wird nicht daran liegen, dass es per se schlecht ist, sondern ein wenig aus der woirtschaftslage und hauptsaechlich durch die mundpropaganda weniger.
Linux ist das, was ich im Anwenderbereich als wirklichen Flop bezeichnen würde. Seit Urzeiten auf dem Markt und dennoch keine nennenswerten Marktanteile. Ob das nun nebenbei auf irgendeinem Router läuft interessiert den Anwender nicht.