Windows 10: So erhalten Privatanwender auch weiterhin Support

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Windows 10: So erhalten Privatanwender auch weiterhin Support
Quelle: Microsoft

Anwender, die sich mit Windows 11 nicht anfreunden können und lieber ein weiteres Jahr bei Windows 10 bleiben möchten, können den Support des sterbenden Betriebssystems noch einmal für 30 US-Dollar bis Ende 2026 verlängern.

Mit dem Release von Windows 10 22H2 hat Microsoft seinem "alten" Betriebssystem im November 2022 das letzte Feature-Update spendiert und liefert mittlerweile nur noch Sicherheitsupdates für die altehrwürdige Plattform aus. Doch im Oktober übernächsten Jahres ist auch damit Schluss, der Support wird eingestellt.

Wenn Windows 10 das Ende des Supports erreicht, wird Microsoft keine weiteren Fehlerbehebungen für Probleme, Sicherheitsbehebungen für Schwachstellen, Zeitzonen-Updates oder technischen Support für eventuell auftretende Probleme mehr anbieten. - Microsoft -

Microsoft macht ziemlich deutlich, dass sich das Unternehmen aus Redmond eine Migration seiner Nutzerschaft hin zu Windows 11 wünscht und hat alle Informationen zum Support-Ende von Windows 10 in einem Blog-Beitrag zusammengefasst.

Fakten zum Supportende von Windows 10:

  • In weniger als einem Jahr endet der Support für Windows 10. Nach dem 14. Oktober 2025 werden keine neuen Sicherheitsupdate mehr erscheinen.
  • Mittlerweile laufen rund 36 Prozent aller Windows-PC weltweit mit Windows 11, während auf fast 61 Prozent der Systeme nach wie vor Windows 10 als Betriebssystem zum Einsatz kommt. (Quelle)
  • Das aktuelle Betriebssystem wiederum soll bis ins Jahr 2031 mit Updates aktuell gehalten werden und möglicherweise in den nächsten Jahren in Windows 12 aufgehen, das lediglich ein neuer Build von Windows 11 sein soll.

Marktanteile Quelle: statcounter Anwender, die sich mit der schönen Neuen Welt von Microsofts Windows 11 nicht anfreunden können und lieber bei Windows 10 bleiben möchten, steht jetzt erstmals eine neue Möglichkeit zur Verfügung, welche zuvor Unternehmen vorbehalten war.

Microsoft öffnet ESU-Programm für Privatanwender

Erstmals überhaupt hat Microsoft sein ESU-Programm, welches den Support für regulär nicht mehr unterstützte Software und Betriebssysteme aus Redmond mittels der sogenannten Extended Security Updates verlängert, auch für Privatanwender geöffnet. Zuvor konnten darüber ausschließlich Unternehmen den Lebenszyklus offiziell nicht mehr unterstützter Produkte von Microsoft verlängern.

Support vorerst auf ein Jahr limitiert

Doch wie können Privatanwender den verlängerten Support in Anspruch nehmen und welche Optionen stehen zur Auswahl?

Wenngleich Microsoft zuvor einen Supportzeitraum von 18 Monaten versprochen hatte, ist das ESU-Programm für Privatanwender jetzt doch nur auf 12 Monate beschränkt. Das "neue" Support-Ende wäre in dem Fall der 14. Oktober 2026.

Und zum ersten Mal überhaupt führen wir ein ESU-Programm auch für den persönlichen Gebrauch ein. Das ESU-Programm für Verbraucher wird eine einjährige Option sein, die für 30 US-Dollar verfügbar ist. - Microsoft -

Aktuell kann die Option allerdings noch nicht erworben werden, wie Microsoft in seinem Blog erklärt. Erst zum Ende des regulären Support hin wird das Unternehmen aus Redmond weitere Informationen veröffentlichen.

Die Anmeldung zum Programm wird näher zum Ende des Supports im Jahr 2025 möglich sein. - Microsoft -

Microsoft weist gesondert darauf hin, dass die Updates für den Microsoft Defender unabhängig vom ESU-Support bis 2028 ausgerollt werden.

Weitere Informationen liefert der Beitrag von Microsoft im Windows Experience Blog.

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Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Parrallax Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Mephisto_xD
        Eigentlich sind 10 Jahre schon ein ordentlicher Support Zeitraum. Problematisch ist halt einerseits, dass zu W11 inkompatible PCs noch lange verkauft wurden, und dass der Vorgänger Windows 10 kaum Anreize zum Update hat. Eher im Gegenteil, in vielen Fällen ist W11 deutlich nerviger.

        Naja. Da ich das große PC Update aufgrund der schlechten Arrow-Lake Performance erstmal mit einem 5700X3D verschoben habe, werde ich mit dem so gesparten Geld mal macOS auf dem Laptop eine Chance geben. Und wer weiß, vielleicht bekommt dann der Desktop Linux statt W11.

        Mmmh, würde ich mir stark überlegen. Wenn du deinen PC als Quasi-Konsole nutzt, ergo wirklich nur damit spielst, mag das noch irgendwie vertretbar sein (wobei ich auch da aufpassen würde, denn Steam & Co. kennen im Zweifel E-Mail und Bankverbindung).

        Für alles andere ist das meiner Meinung nach schlicht fahrlässig.
        Zitat von Mephisto_xD
        Mmmh, würde ich mir stark überlegen. Wenn du deinen PC als Quasi-Konsole nutzt, ergo wirklich nur damit spielst, mag das noch irgendwie vertretbar sein (wobei ich auch da aufpassen würde, denn Steam & Co. kennen im Zweifel E-Mail und Bankverbindung).
        ich gebe dir Recht aber ich nutze den Pc tatsächlich nur zum zocken
        ansonsten mach ich alles übers Handy
      • Von Parrallax Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Mephisto_xD
        Eigentlich sind 10 Jahre schon ein ordentlicher Support Zeitraum. Problematisch ist halt einerseits, dass zu W11 inkompatible PCs noch lange verkauft wurden, und dass der Vorgänger Windows 10 kaum Anreize zum Update hat. Eher im Gegenteil, in vielen Fällen ist W11 deutlich nerviger.

        Naja. Da ich das große PC Update aufgrund der schlechten Arrow-Lake Performance erstmal mit einem 5700X3D verschoben habe, werde ich mit dem so gesparten Geld mal macOS auf dem Laptop eine Chance geben. Und wer weiß, vielleicht bekommt dann der Desktop Linux statt W11.

        Mmmh, würde ich mir stark überlegen. Wenn du deinen PC als Quasi-Konsole nutzt, ergo wirklich nur damit spielst, mag das noch irgendwie vertretbar sein (wobei ich auch da aufpassen würde, denn Steam & Co. kennen im Zweifel E-Mail und Bankverbindung).

        Für alles andere ist das meiner Meinung nach schlicht fahrlässig.
        Zitat von Mephisto_xD
        Mmmh, würde ich mir stark überlegen. Wenn du deinen PC als Quasi-Konsole nutzt, ergo wirklich nur damit spielst, mag das noch irgendwie vertretbar sein (wobei ich auch da aufpassen würde, denn Steam & Co. kennen im Zweifel E-Mail und Bankverbindung).
        ich gebe dir Recht aber ich nutze den Pc tatsächlich nur zum zocken
        ansonsten mach ich alles übers Handy
      • Von BloodReaver87 PC-Selbstbauer(in)
        Kann man nur hoffe, dass bald Win 12 amreleased wird. Mag die 11 nicht aber ja wenn der support von Win 10 endet dann werd ich halt auch wechseln.
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        Eigentlich sind 10 Jahre schon ein ordentlicher Support Zeitraum. Problematisch ist halt einerseits, dass zu W11 inkompatible PCs noch lange verkauft wurden, und dass der Vorgänger Windows 10 kaum Anreize zum Update hat. Eher im Gegenteil, in vielen Fällen ist W11 deutlich nerviger.

        Naja. Da ich das große PC Update aufgrund der schlechten Arrow-Lake Performance erstmal mit einem 5700X3D verschoben habe, werde ich mit dem so gesparten Geld mal macOS auf dem Laptop eine Chance geben. Und wer weiß, vielleicht bekommt dann der Desktop Linux statt W11.
        Zitat von Parrallax
        naja Updates brauche ich nicht. sollte ich ein Spiel nicht mehr spielen können weil Windowsversion nicht mehr unterstützt wird (vorausgesetzt die Spiele werden bis dahin nicht verunstaltet) wechsel ich zu Mac OS und kauf mir ne Konsole.
        Mmmh, würde ich mir stark überlegen. Wenn du deinen PC als Quasi-Konsole nutzt, ergo wirklich nur damit spielst, mag das noch irgendwie vertretbar sein (wobei ich auch da aufpassen würde, denn Steam & Co. kennen im Zweifel E-Mail und Bankverbindung).

        Für alles andere ist das meiner Meinung nach schlicht fahrlässig.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Lass mich mit Linux in Ruhe
      • Von Waupee Software-Overclocker(in)
        2028 ist bei W10 Gameover weil dann kein Support des Defenders mehr

        Also keine Panik, hab W7 auch benutzt bis Valve den Steam Support dafür eingestellt hat

        und das war glaube ich Anfang diesen Jahres.

        Und Linux entwickelt sich zu einer Alternative, W12 na ja denke da wird MS noch mehr

        drauf drängen das alles über MS läuft (Copliot, Azure ect.)
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