Windows 10 22H2 wird ausgeliefert: Überblick zum Herbst-Update
Wir geben einen Überblick zum Herbst-Update von Windows 10. Das wird seit heute ausgeliefert, bietet wenige neue Features und ist primär eine Wartung der Software. Dafür geht die Installation schnell.
Microsoft liefert das zweite große Update für Windows 10 aus. Windows 10 22H2 bzw. das Oktober-Update wird nun über Windows Update sukzessiv verteilt. Wer es eilig hat, kann das Update manuell anfordern. Ansonsten wird man ohne weiteres Zutun irgendwann versorgt. Natürlich gibt es auch wieder ISO-Dateien zum Herunterladen für all jene, die eine frische Installation wagen wollen. Die ISO-Daten lassen sich verwenden, um USB-Sticks und DVDs zu erstellen. Natürlich kann auch das Media Creator Tool eingesetzt werden.
Neue Features bietet das Herbst-Update für Windows 10 nicht. "Housekeeping" ist die Devise, wie es im Englischen so schön heißt. Und damit ist in Build 19045.2006 vorwiegend eine Wartung und Fehlerbehebung für die Windows-10-Nutzer. Wenn man ein Highlight sucht, findet man natürlich auch eines. Ob aber Nutzer bei der neuen Druckerwarteschlange aus Windows 11, die jetzt auch in Windows 10 ist, in Begeisterungsstürme ausbrechen, darf doch bezweifelt werden. Die Sicherheitsmaßnahme, dass Druckvorgänge mit einer PIN bestätigt werden müssen, ist bei Privatanwendern wohl von geringer Relevanz. Immerhin ist die Druckerwarteschlange damit das alte Windows-7-Design los. Damit ist es eine Anwendung weniger, die nicht ins Designschema passt. Ob das eine Verbesserung ist oder nicht, darüber werden sich Nutzer wohl streiten. Des Weiteren wird die UWP-App Onenote for Windows 10 verschwinden und durch die Desktop-Version von Onenote ersetzt, die auch in Microsoft 365 enthalten ist. Das hat aber mehr damit zu tun, dass UWP zu Grabe getragen wird.
Wer noch mit Windows 10 Version 21H1 unterwegs ist, muss bis zum Dezember auf eine der neueren Versionen umstellen, da der Support für 21H1 dann ausläuft. Es muss also mindestens auf 21H2 umgestellt werden, wobei man dann relativ schnell wieder updaten muss. Zu empfehlen ist entweder 22H1, um ein paar Tage Ruhe zu haben und nicht in etwaige Probleme mit 22H2 zu laufen. Oder man stellt im Dezember auf 22H2 um - dann sollten dann die gröbsten Probleme behoben sein, sollte es welche geben.

Für mich sieht es nach deinem Bild zu urteilen aus als ob dies Win11 wäre, hier geht es jedoch um Win10.
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Keine neuen Features, quasi nichts was geändert wurde, was nicht auch in ein normales Updates passt.