Windows 10 Oktober-Update: GPU-Treiber von Nvidia und Intel, AMD fehlt noch
Nvidia und Intel bieten aktuelle GPU-Treiber an, welche die Geforce-Grafikkarten und iGPUs in den "blauen" Prozessoren für Microsofts Windows 10 mit dem Oktober-Update fit machen. Bei Intel sollten Nutzer den GPU-Treiber vor dem Windows-Update durchführen, weil es sonst zu Problemen kommen kann. AMD hat derweil noch keine neue Radeon-Adrenalin-Software veröffentlicht.
Microsoft verteilt zurzeit das Oktober-Update für Windows 10, mit dem das Betriebssystem den Status Redstone 5 erreicht. Wie bei den großen Windows-Updates üblich, gibt es für Grafikkarten und -einheiten neue Treiber, um eine vollumfänglich Unterstützung zu gewährleisten. Microsoft aktualisiert das Windows Display Driver Model, kurz WDDM, auf die Version 2.5, was mit dem Shader-Model 6.3 einhergeht. Noch stellt es kein Problem dar, wenn der Treiber dafür nicht gerüstet ist, weil Spiele davon noch nicht Gebrauch machen. Trotzdem fährt man mit einer aktuellen Version gut.
Neue GPU-Treiber von Nvidia und Intel
Nvidia hat den Geforce-Treiber 416.16 WHQL veröffentlicht. Der Chiphersteller betont im Changelog die Unterstützung für das DirectX-12-Modul DXR, mit dem das Raytracing per RTX-Back-End jetzt flächendeckend unterstützt wird. Spieleentwickler können das Ganze integrieren und ohne Umwege nutzbar machen. Abzuwarten bleibt, wann zum Beispiel Shadow of the Tomb Raider einen Raytracing-Patch erhalten wird. Vor allem Besitzer einer Geforce RTX 2080 Ti und Geforce RTX 2080 sollten die Treiber gerade aktuell halten.
Mehr zum Thema: Windows 10: Das bringt das Oktober-Update für Spieler
Intel hat derweil den Treiber 25.20.100.6323 für seine iGPUs veröffentlicht. Nutzer einer Core-CPU ab Skylake (Coffee Lake inkludiert) sollten den Treiber vor dem Oktober-Update von Windows 10 aktualisieren, da es sonst zu einer Fehlermeldung kommen kann und die Installation abgebrochen werden muss. Microsoft erklärt auf seiner Support-Seite, dass die Versionen 10.25.0.3 bis 10.25.0.8 von dem Problem betroffen sind. Im Ernstfall stellt ein Installationsabbruch kein Problem dar, mit einer Aktualisierung vorab kann man sich den Ärger jedoch direkt sparen.
AMD hat derweil noch keinen Radeon-Treiber veröffentlicht, der extra für das Oktober-Update von Windows 10 gedacht ist. Eine Radeon Software Adrenalin Edition 18.10.1 sollte jedoch in Kürze folgen - die Gelegenheit wird sich der Chiphersteller nicht nehmen lassen.

Wieso MS den nicht gleich mitliefert sei deren Gehemnis.
Nur weil der Treiber nicht up to date ist, soll man dann Probleme mit Windows bekommen, klingt eher so als ob MS seinen Job nicht richtig hinbekommt
Ich benutze prinzipiell immer ältere Treiber und Update diese nur bei Bedarf, wenn neue Features oder Spieleunterstützungen kommen ...
Aktuell bin ich bei 18.5.1 und davor war es der 17.7.2, also kein Grund Panik zu bekommen
Wutbürger RTX ON
Wurde schon mehr als einmal festgestellt das "Fragwürdige Aussage" primär nur immer eine Firma trifft.
Wutbürger RTX Off
Nur weil der Treiber nicht up to date ist, soll man dann Probleme mit Windows bekommen, klingt eher so als ob MS seinen Job nicht richtig hinbekommt
Ich benutze prinzipiell immer ältere Treiber und Update diese nur bei Bedarf, wenn neue Features oder Spieleunterstützungen kommen ...
Aktuell bin ich bei 18.5.1 und davor war es der 17.7.2, also kein Grund Panik zu bekommen