Bill Gates: Microsoft-Gründer lag "falsch" und war "ziemlich naiv"
Microsoft-Gründer und Ex-CEO Bill Gates hat sich in einem Podcast dazu geäußert, welche Fehler er beim Aufbau des Unternehmens gemacht hat und was er rückblickend anders machen würde, wenn er Microsoft noch einmal aufbauen könnte.
Microsoft-Mitbegründer und Ex-CEO Bill Gates hat sich jetzt in einem Podcast dazu geäußert, welche Fehler er beim Aufbau des Unternehmens gemacht hat und was er retrospektiv anders machen würde, wenn er Microsoft heute noch einmal ganz von vorn aufbauen müsste. Rückblickend erklärt die Tech-Legende, welche Microsoft gemeinsam mit Paul Allen im April 1975 gegründet hatte, dass er heute einige Entscheidungen anders treffen würde als damals noch. Im Hinblick auf die "politischen Entscheidungen" sei er "ziemlich naiv" gewesen, so Gates.
Auch habe er sich anfangs selbst überschätzt und gedacht "dass technische Fähigkeiten selbstverständlich bedeuten, dass man auch in anderen Bereichen gut sein würde", in diesem Bereich habe er aber noch viel dazulernen müssen.
Anfangs dachte ich, dass technische Fähigkeiten selbstverständlich bedeuten, dass man auch in anderen Bereichen gut sein würde. Das hat sich als falsch herausgestellt. Wir mussten also Teams mit einer größeren Vielfalt an Fähigkeiten zusammenstellen, als ich erwartet hatte.
- Bill Gates -
Auch sagte der mit einem geschätzten Privatvermögen von 120 Milliarden US-Dollar noch immer unter den wohlhabendsten Menschen der Welt zu findende Philanthrop, er würde sich rückblickend mehr politisches Geschick und Gespür wünschen und spielte damit auf das Kartellverfahren gegen Microsoft in den 1990ern an. Die politische Klasse habe er unzweifelhaft zu spät ins Auge gefasst.
Ich würde mich vielleicht ein bisschen mit ihr anlegen. Das kam mir aber nicht in den Sinn. Ich war ziemlich naiv, indem ich mich nicht so früh in Washington, DC, engagiert habe, wie ich es hätte tun sollen.
- Bill Gates -
Was die Politik anbelangt, habe er definitiv "falsch" gelegen. Auf die Frage, welchen Ratschlag der heute 69-Jährige dem 19-jährigen Bill Gates geben würde, sagte er im Microsoft-Podcast abschließend.
Ich würde erklären, dass Intelligenz nicht eindimensional ist und nicht ganz so wichtig, wie ich damals dachte.
Ich würde sagen, dass man die Entwicklungsländer erkunden sollte, bevor man in die Vierziger kommt.
Ich war damals zudem sozial nicht sehr beholfen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es einen Ratschlag gibt, der das ändern würde.
Vielleicht musste ich einfach nur ungeschickt sein und erwachsen werden.
- Bill Gates -
Zuletzt hatte sich Bill Gates auch zu einem der spannendsten und wichtigsten Themen unserer Zeit, der Künstlichen Intelligenz geäußert.
Bill Gates betont allerdings auch, dass er persönlich sehr positiv in die Zukunft der Künstlichen Intelligenz blicke und dabei viele "großartige Dinge" erwarte.
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Quelle: Business Insider

Der Rest ist davon abhängig wann du wo in welches Umfeld geboren wurdest, oder ums anders auszudrücken: Glück oder Pech.
Du kannst der genialste Mensch der Welt sein, niemand wird je von dir hören wenn du nicht genau da geboren wirst wo du die Chance hast etwas draus zu machen. Und ob du am Ende ein "Superreicher" wirst a la Gates, Musk, Bezos usw. ist zu einem überwältigenden Teil einfach irres Glück. Natürlich ist ein Jeff Bezos sehr intelligent und ein genialer Geschäftsmann beispielsweise sonst wäre er nicht da wo er ist - aber von der Sorte gab es Zehntausende die viel weniger Erfolg hatten. Zum genau richtigen Zeitpunkt genau die Entscheidungen zu treffen die zu einem Imperium und Billionen an Gewinn führen ist keine Frage von "schlauer sein als alle anderen" sondern "schlauer sein als die meisten plus vom Glück erschlagen werden".
Siehste an den kleinen Leuten genauso. Dass ich nen ganz guten Job und Gehalt habe hätte in der Form natürlich nicht funktioniert wenn man jetzt besonders blöd oder faul gewesen wäre, aber erst (um nicht zu sagen "nur") das glückliche Umfeld (Industrieland, gebildete Eltern, entsprechendes "Mindset" der Familie und Unterstützung, aureichend Geld, gute soziale Kontakte,...) hat dazu geführt, dass es auch so gekommen ist wies kam - und für all das kann ich erstmal nix. Wäre ich in einem armen Land oder in einer Brennpunktfamilie wie es heutzutage so schön heißt geboren worden wäre ich sicher kein Ingenieur geworden. Und bei Gates und ähnlichen Leuten ist das dasselbe. Sehr sehr talentierte und motivierte Leute gibts haufenweise, der Unterschied ist wer von ihnen das meiste Glück hat.
Ein älterer Mensch sollte etwas weiser sein und gnädiger auf seine Vergangenheit zurückblicken. Was zählt, ist das Heute und was du aus deinen Fähigkeiten, Talenten und deinem Vermögen machst.
Das einzige Vorhaben, das einen Menschen sein Leben lang begleiten sollte, ist das Streben nach Güte und Weisheit und danach, ein besserer Mensch zu werden.