50 Jahre Microsoft: Bill Gates spendiert originalen Quellcode
Microsoft-Gründer und Ex-CEO Bill Gates veröffentlicht zum 50. Geburtstag des US-Unternehmens den ersten Quellcode eines Basic-Interpreters, welchen er 1975 gemeinsam mit Paul Allen für den Altair 8800 geschrieben hatte.
Microsoft-Gründer und Ex-CEO Bill Gates veröffentlicht zum 50. Geburtstag des im April 1975 gegründeten US-Unternehmens aus Redmond den ersten Quellcode eines Basic-Interpreters, welchen er 1975 gemeinsam mit Paul Allen für den Heimcomputer Altair 8800 geschrieben hatte, welcher von einem Intel 8080 angetrieben wurde. Die Website The Gates Notes liefert alle Hintergründe und stellt den vollständigen Quellcode in einem 157-seitigen PDF-Dokument zum Download bereit.
Die beiden Microsoft-Gründer, die damals noch unter der Bezeichnung "Micro-Soft" firmierten, stellten ihr erstes Programm ihren Kunden bei Micro Instrumentation and Telemetry Systems ("Mits") und waren sich nicht einmal sicher, dass es funktionieren würde. Auf dem Flug nach New Mexico hatte Paul Allen noch die letzten Codezeilen für Altair Basic vollenden müssen und da kein Altair 8800 zur Verfügung stand, entwickelten die beiden das Programm auf einem PDP-10-Mainframe.
Es ist unglaublich zu denken, wie dieses eine Stück Code zu einem halben Jahrhundert der Innovation bei Microsoft geführt hat.Bevor es Office oder Windows 95 oder Xbox oder KI gab, stand da dieser Quellcode. Und ich werde jedes Mal aufs Neue glücklich, wenn ich ihn sehe ...
... selbst nach all den Jahren. - Bill Gates -
Das Video "The Origin Story of Microsoft", welches auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Bill Gates veröffentlicht wurde, liefert entsprechende Impressionen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Bill Gates via Golem

Config.sys war anspruchsvoller, weil man die Optionen halt erst einmal kennen musste. Da bevorzuge ich persönlich GUIs, die einem alles verfügbare zur Auswahl stellen (also das machen, was "Einstellungen" nicht macht). So kann man auch Funktionen finden, bei denen man nur ein grobes Verständnis davon hat, in welchem Dunstkreis sie liegen müssten. Von denen man aber weder den genauen Namen, geschweige denn die möglichen Werte kennt. (Vergl. Startmenü: Als Schnellzugriff waren Verknüpfungen in der Taskleiste – solange es sie gab – immer die bessere Lösung. Aber als Komplettauflösung all dessen, was installiert war, war es nützlich.)
Es war sehr viel Glück und Zufall im Spiel, dass IBM zwei Grünschnäbeln ein eilig zusammengeschustertes Betriebssystem abgekauft hat, das sie garnicht selbst entwickelt haben, sondern Tim Paterson für einen Schnäppchenpreis abgekauft hatten.
Ich sage nur "edit autoexec.bat" und "config.sys"