Windows 10 Version 20H1 wohl mit neuen Update-Benachrichtigungen
Die kommende Version von Windows 10 kommt vielleicht mit neugestaltenen Push-Benachrichtigungen zu Software-Updates daher. So soll der Nutzer mehr Kontrolle und mehr Übersicht erhalten.
Microsoft wird es Hardwareherstellern ermöglichen, zertifizierte Treiber künftig auch über Windows Update zu verteilen. Der Startschuss dazu ist bereits erfolgt, ab Windows 10 Version 2004 beziehungsweise 20H1 können auch auf diesem Wege Treiber für Hardware ausgeliefert werden. Nun hat die italienische Webseite HTnovo erfahren, dass es wohl auch neu entworfene Update-Benachrichtigungen geben wird. Dem Bericht zufolge können Nutzer direkt mit einem Klick auf die Benachrichtigung festlegen, ob das betreffende Update sofort eingespielt werden soll, oder ob man die Installation lieber verschieben möchte. Zur Wahl steht etwa eine Installation über Nacht oder nach dem nächsten Neustart des PCs. Falls man einen mobilen PC verwendet, erinnert die Update-Benachrichtigung daran, den PC ans Stromnetz anzuschließen, um die Aktualisierung installieren zu können.
Hardware-Treiber via Windows Update und Update-Pause
Neu mit Windows 10 Version 20H1 ist die Option, dass Hardwarepartner wie AMD, Intel, Nvidia und andere Gerätehersteller ihre Treiber auch via Windows Update verteilen können. Zunächst müssen OEMs selbst im Partner Center festlegen, ob die neue Treiberversion ein kritisches, dynamisches oder manuelles Update ist. Kritische Updates schließen etwa allgemeine Bugs und werden automatisch via Windows Update aufgespielt, es sei denn man hat die Updates absichtlich pausiert. Als dynamische Aktualisierung gelten Treiberversionen, die bei einer Installation einer neuen Windows-10-Version oder beim Zurücksetzen des Betriebssystems eingespielt werden. Wer ein manuelles Update ausliefern will, muss dieses explizit begründen, wieso es nur eine manuelle Aktualisierung ist. Derartig bezeichnete Updates können beispielsweise ein spezifisches Problem beheben, das nur bei bestimmten PC-Systemen auftritt.
Wer partout erstmal keine Updates installieren will, kann in den Einstellungen im Punkt Update und Sicherheit unter dem Eintrag Windows Update auch eine sogenannte Updatepause aktivieren. Hier kann die Installation von allen Aktualisierungen um bis zu 35 Tage verschoben werden. Dies ist für alle Nutzer von Windows 10- unabhängig von der installierten Edition - möglich. Ergänzend kann die Installation eines Funktionsupdates, also einer neuen Version von Windows 10 um bis zu 18 Monate verschoben werden vom Nutzer.
Ebenfalls lesenswert: Funktions-Update 20H1: Windows 10 mit DirectX 12 Ultimate und mehr - Übersicht
Sammlung zu den neuen Update-Benachrichtigungen bei Windows 10:
- Nun hat die italienische Webseite HTnovo erfahren, dass es wohl neu entworfene Update-Benachrichtigungen geben wird. Diese geben dem Nutzer direkt die Option, die Aktualisierung sofort zu installieren oder die Installation zu verschieben.
- Diese Push-Benachrichtigungen könnten mit Windows 10 Version 2004 Einzug halten. Sicher ist, dass Hardwarepartner wie AMD, Intel und Nvidia ihre Treiber für Hardware mit diesem Funktionsupdate 20H1 auch über Windows Update verteilen können.
- Jeder Nutzer von Windows 10 hat aber die Kontrolle und kann die Installation von jeglichen Software-Updates um bis zu 35 Tage verschieben.

Es gibt tausende verschiedene Hardwarekonfigurationen, nach denen sich auch der Treiberwald richtet - da ist nichts mit "einheitlich".
Wenn mal was auftrat, war das Update schnell deinstalliert und bis zur Fehlerbehebung lief das System mit den alten Systemdateien fehlerfrei weiter.
Seitdem ich selbst mit Win 10 Home Updates und Upgrades verzögern kann, bin ich jedenfalls zufrieden. Einerseits kann man auf den ersten Update HF warten und andererseits problemlos vorher nochmal, falls nötig, ein Backup-Image erstellen.
Was ich mir so dämlichne Push-Nachrichten soll, ist mir aber ein Rätsel. Hoffentlich kann man die Arbeitszeitvernichter deaktivieren
Soo stark wurde doch die ntoskrnl.dll nicht verändert.
Und da gab es fast keine schweren Updatpannen.
Wenn mal was auftrat, war das Update schnell deinstalliert und bis zur Fehlerbehebung lief das System mit den alten Systemdateien fehlerfrei weiter.
Mehr Kontrolle habe ich nur, indem ich aktiv Software-Updates an- und abschalten kann, bzw selbst entscheiden kann, welche (Teile der) Software-Updates ich installieren möchte und welche nicht.
Windows Updates sind mir zu intransparent.