Windows 10: Hardware-Hersteller können Treiber via Windows Update liefern
Microsoft hat nun eine neue Option für Geräte-Hersteller eingeführt. AMD, Nvidia, Intel und PC-Hersteller können ab sofort ihre Treiber via Partner Center for Windows Hardware einreichen und nach erfolgter Überprüfung die Aktualisierung via Windows Update ausrollen lassen.
Neben einem Betriebssystem gibt es immer auch notwendige Treiber, damit neue Hardware möglichst gut mit dem eingesetzten OS funktioniert. Nun steht Hardware-Herstellern eine neue Distributionsmöglichkeit offen. Wie Microsoft in einem Blogpost schreibt, können Hersteller von PC-Hardware ab sofort Treiber für ihre Produkte via Windows Update ausliefern lassen.
Hierzu muss jeder OEM selbst im Partner Center festlegen, ob die neue Treiberversion ein kritisches, dynamisches oder manuelles Update ist. Wer ein manuelles Update ausliefern will, muss dieses explizit begründen, wieso es nur eine manuelle Aktualisierung ist. Derartig bezeichnete Updates können beispielsweise ein spezifisches Problem beheben, das nur bei bestimmten PC-Systemen auftritt. Kritische Updates schließen etwa allgemeine Bugs und werden automatisch via Windows Update aufgespielt, es sei denn man hat die Updates absichtlich pausiert. Als dynamische Aktualisierung gelten Treiberversionen, die bei einer Installation einer neuen Windows-10-Version oder beim Zurücksetzen des Betriebssystems eingespielt werden. Zudem ist es Herstellern nun möglich, Treiberupdates im Rahmen eines sogenannten Flighting zunächst nur an Windows Insider auszuliefern.
OEMs können Treiber auch graduell via Windows Update ausrollen
Eine weitere Option, die teilnehmenden Hardware-Herstellern offensteht, ist der graduelle Rollout. Hierbei wird ein neuer Treiber nicht sofort an alle Nutzer verteilt, sondern erst nach und nach an immer mehr Nutzer einer spezifischen Hardware. Diesen Rollout in Wellen nutzt seit einiger Zeit auch Microsoft selbst für die eigenen Funktionsupdates bei Windows 10. Die Idee dahinter ist, bei eventuellen Problemen mit einer Aktualisierung die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Schließlich gibt es so nur einen verhältnismäßig kleinen Nutzerkreis, die von einem möglichen Problem betroffen sind und man so die Verteilung an weitere User stoppen kann, um sich der Lösung des Problems zu widmen, bevor nahezu alle Nutzer betroffen sind. Sämtliche via Windows Update verteilte Treiber sind dann in den Einstellungen unter dem Punkt Update und Sicherheit zu finden. Ab der Version 2004 von Windows 10 wird es die neue Methode zur Treiber-Verteilung geben. Das Funktionsupdate erhalten alle Nutzer von Windows 10 in diesem Frühjahr kostenfrei.
Ebenfalls lesenswert: Windows 10: Bei Neuinstallation wohl nur noch mit Microsoft-Konto
Fakten zu Treiberupdates via Windows Update:
- Wie Microsoft in einem Blogpost bekanntgegeben hat, ist es Hardware-Herstellern ab sofort möglich, Treiber für ihre Produkte via Windows Update verteilen zu können. Hierzu muss jeder OEM selbst im Partner Center festlegen, ob die neue Treiberversion ein kritisches, dynamisches oder manuelles Update ist.
- Hardware-Herstellern ist es so möglich, Treiberupdates im Rahmen eines sogenannten Flighting zunächst nur an Windows Insider auszuliefern.
- Auch ist ein gradueller Rollout oder auch Auslieferung in Wellen genannt, möglich. So wird das betreffende Treiberupdate erst nach und nach an immer mehr Nutzer verteilt, damit man als Hersteller leichter überprüfen kann, ob es Probleme mit dem neuen Treiber gibt.


xing
irgendwelche kack handy games am pc
noch mehr games
xbox game bar
Get-AppxPackage -AllUsers | where-object {$_.name –notlike “*store*”} | Remove-AppxPackage
Get-AppXProvisionedPackage -online | where-object {$_.name –notlike “*store*”} | Remove-AppxProvisionedPackage -online
Und hier ein Skript für den "Restmüll":
GitHub - Sycnex/Windows10Debloater: Script to remove Windows 10 bloatware.
Nur ein einfacher Installationsmanager fehlt bei vielen Systemen.
Aber das ganze System ist wohl eher was für Spezies, wie uns.
Die Frage ist nur, wie es umgesetzt wird.
Bei Linux-Systemen ist das schon lange Standard, die meisten Treiber liegen im Kernel oder in den Paketquellen.
Das funktioniert prima, ist aber ohne Zwang.
Wenn die Treiber auch öfter aktualisiert werden und wenn man es auch ausschalten kann finde ich es eine gute Sache. Vor allem viele User die sich einen AMD-PC zusammenbauen und dann keinerlei Treiber installieren könnte das sogar einen Leistungsschub bringen. Gerade Mainboard Treiber vergessen viele zu installieren, da man davon ausgeht Windows macht das schon irgendwie automatisch. Wenn es allerdings zu einer Zwangsinstallation führt wie bisher gibt es wohl Viele die es hassen werden.
Auch bräuchte man dann keine Mainboard oder Grafikkartensoftware die einen über Treiberupdates informiert wenn Windows 3 Tage später die Treiber automatisch installiert. Hätte also auch was Gutes wenn es ordentlich funktionieren würde.
Rechner bauen, Windows installieren, Treiber werden alle automatisch installiert und fertig.
Wenn man das Treibermodel (Betriebssystem -> Grafiktreiber -> Software) nicht auf den Kopf gestellt und für jeden Sch... neue Treiber herausbringen würde, wäre das ja gar nicht so schlimm.
Wenn aber ein Treiber 1,5 Jahre braucht, ehe alle Fehler raus sind - nein Danke.
Ich hab neulich wieder einen zwei Jahre alten Treiber installieren müssen, weil sich AMD gedacht hat:
"Wozu braucht man einen Zero-Fan-Modus - weg damit".
Von den Fehlern in älterer Software will ich gar nicht reden.