Oculus Quest: Support-Ende für VR-Headset von 2019 kommt
Der Facebook-Mutterkonzern Meta informiert über die auslaufende Unterstützung des seinerzeit noch von Oculus VR entwickelten, ersten Quest-Headsets.
Besitzer einer Oculus Quest der ersten Generation aus dem Jahr 2019 werden derzeit per E-Mail über das kommende Support-Ende des VR-Headsets informiert. Demnach soll das Stand-alone-Gerät und seine Apps weiterhin nutzbar bleiben, doch neue Features soll es nicht mehr geben. Noch bis 2024 soll die System-Software mit kritischen Fehlerbehebungen und Sicherheits-Updates bedacht werden.
Funktionen, wie das Erstellen oder Beitreten einer Party für Sprachchats oder Multiplayer-Spiele, sollen ebenso entfallen, wie das Meta Horizon Home zum Verbinden mit anderen Nutzern in einer eigenen virtuellen Umgebung (ab dem 5. März 2023). Bei Fragen zum Support-Ende der Oculus Quest soll man sich an den Kundendienst auf der offiziellen Facebook-Webseite wenden. Zuerst gesichtet wurde die Ankündigung auf Reddit.com.
Das Aus für die Oculus Quest 1
Die Kollegen von Golem.de vermuten dabei, dass der langsame Prozessor das Ende des ersten Quest-Modells besiegelt haben dürfte. Zwar überzeugte das VR-Headset seinerzeit durch ein gutes Tracking und die Displays, aber schon damals sei der leistungsschwache Snapdragon-835-Chip aufgefallen, während das Nachfolgemodell Quest 2 schon 2020 mit angepasstem Snapdragon 865 kam.
Derweil habe das im letzten Jahr gepushte Vorzeige-Feature Metaverse Horizon Worlds für den Social-Bereich durch technische Unzulänglichkeiten bei Grafik und Co. in der Kritik gestanden. In Deutschland waren die Quest-Headsets unterdessen lange nicht offiziell erhältlich, da das Bundeskartellamt die verpflichtende Anmeldung über ein Facebook-Konto bemängelt hatte und der Vertrieb daher hierzulande eingestellt wurde. Erst seit vergangenem Dezember können Metas VR-Headsets auch wieder hier offiziell gekauft werden.
Im selben Monat verließ auch Entwicklerlegende John Carmack als beratender CTO den Konzern und kritisierte viele Aspekte des Unternehmens deutlich. Er sprach dabei von guten Produkten, aber mangelnder Effizienz, mangelndem Gehorsam und habe das Gefühl gehabt, dass seine Anregungen erst sehr spät umgesetzt worden wären. Das vormals eigenständige Unternehmen Oculus VR war 2014 von Facebook aufgekauft worden und ging als Tochterunternehmen später in der Sparte Reality Labs des 2021 gebildeten Mutterkonzerns Meta auf.

Ich vergleichs gerne mit ner Nintendo Wii früher.
So eine kurze Supportzeitraum gepaart mit dem zwischenzeitlich eingeführten Facebook Zwang, ist aber eine absolute Frechheit.
Meta ist von diesen ganzen US Tec Konzernen definitiv der Schäbigste.
Keine spezielle Anpassungen, Support und Optimierungen mehr? Unschön, aber man wird es noch weiter verwenden können.
Die Möglichkeiten absichtlich abschalten, nicht mal als "auf eigene Gefahr" Version wie bisher weiterlaufen lassen? Pure Kundenfeindlichkeit.
Ich gehe davon aus, dass das bisher alles problemlos machbar war?
Und danach wird es künstlich deaktiviert.
Würde keine Quest 2 mehr kaufen.