Oculus Quest 2: Preis bekannt, Entwicklung von Rift VR eingestellt
Die zu Facebook gehörende Firma Oculus hat bekanntgegeben, dass man keine neuen VR-Headsets für den PC herstellen wird. Vielmehr folgt am 10. Oktober der Marktstart der Oculus Quest 2, die autark funktioniert.
Seit dem Jahr 2014 gehört Oculus zum sozialen Netzwerk Facebook und hat inzwischen etliche VR-Headsets veröffentlicht, darunter auch das PC-VR-Headset Oculus Rift. Wie der Hersteller nun im Zuge der Vorstellung der neuen Oculus Quest 2 bekanntgegeben hat, wird man die Entwicklung und Produktion von VR-Headsets für den PC einstellen. So wird es ab dem Jahr 2021 keine Rift S mehr zu kaufen geben. Vielmehr fokussiert sich das Unternehmen auf autark arbeitende VR-Headsets wie die ab 10. Oktober verfügbare Oculus Quest 2, welche ab rund 350 Euro in Österreich verfügbar sein wird. Mittels Link-Kabel kann auch die Quest 2 an einem PC betrieben werden.
Oculus Quest 2 nur mit Facebook-Konto nutzbar
So hat das neue VR-Headset einen Startpreis, der um 100 Euro günstiger ist als beim Vorgänger. Um diesen Preis zu ermöglichen, hat Oculus an einigen Stellen den Rotstift angesetzt. So besitzt die Oculus Quest 2 nur ein LC-Display statt zwei OLED-Bildschirmen und muss somit mit einem schlechteren Schwarzwert zurechtkommen. Allerdings wurde die Auflösung auf 1.832 x 1.920 Pixel samt RGB-Struktur erhöht. Zudem liegt die Frequenz nun bei 90 Hz statt 72 Hz, vorerst aber nur für Systemanwendungen. Auf den praktischen Schieberegler zur Justierung des Pupillenabstands muss verzichtet werden, stattdessen müssen die Linsen manuell in eine von drei Positionen - 58 mm, 63 mm oder 68 mm - geschoben werden. Offenbar soll sich auch der Tragekomfort verschlechtert haben, wie die Kollegen von Golem berichten.
Wer statt des starren Kopfbandes lieber einen komfortableren Elite-Riemen haben möchte, muss 50 Euro extra bezahlen, der Elite-Riemen mit Batterie und Tragetasche wird für 130 Euro offeriert. Als Vortrieb dient eine speziell angepasste Version des Qualcomm Snapdragon 865 namens XR2, sodass sich die Leistungsfähigkeit im Vergleich zur ersten Generation der Oculus Quest verdoppelt haben soll. Ebenso verfügt die zweite Iteration über 6 GiByte RAM, statt 4 Gigabyte. Als Massenspeicher gibt es wahlweise 64 Gigabyte oder 256 Gigabyte. Die Controller fallen breiter und schwerer aus als bei der ersten Generation, zudem gibt's die Daumenablage von den Rift-Controllern. Verzichten muss man auf die raue Gummierung der Eingabegeräte. Zur Nutzung der Oculus Quest 2 ist zwingend ein Facebook-Konto erforderlich. In Deutschland ist die Oculus Quest 2 aktuell nicht vorbestellbar aufgrund eines Verkaufsstopps von Oculus-Produkten. In Österreich jedoch kann die Oculus Quest 2 zum Preis ab 350 Euro vorbestellt werden.
Ebenfalls lesenswert: Oculus: Verkaufsstopp von VR-Headsets in Deutschland
Sammlung zur Oculus Quest 2 und der Einstellung von PC-VR-Headsets:
- Oculus hat bekanntgegeben, dass ab 10. Oktober die autark arbeitende Quest 2 in den Handel kommen wird. Der Startpreis liegt bei rund 350 Euro und somit niedriger als bei der ersten Generation. Derzeit kann die Oculus Quest 2 nicht in Deutschland bestellt werden.
- Um diesen Preis erreichen zu können, hat das zu Facebook gehörende Unternehmen an einigen Stellen Änderungen vorgenommen.
- So besitzt die Oculus Quest 2 nur ein LC-Display statt zwei OLED-Bildschirme und muss somit mit einem schlechteren Schwarzwert zurechtkommen, hat allerdings eine höhere Auflösung und Unterstützung für 90 Hertz statt 72 Hz wie noch beim Vorgänger.
- Die Entwicklung und Produktion von PC-VR-Headsets wie der Oculus Rift S wird eingestellt. Die autarke Oculus Quest 2 lässt sich jedoch mittels Link-Kabel auch am PC benutzen.

Das die Rift eingestellt wurde wundert mich nicht. Die Rift S war schon nicht mehr von Oculus sondern von Lenovo mit lizensierter Technik. Bin mal gespannt wann sich Facebook mit der Deutschen Regierung einigt und man die Quest 2 dann offiziell in Deutschland kaufen kann. Bei der Quest 2 sollte eigentlich keine rechtlichen Probleme geben, da man von Anfang an gezwungen wird einen Facebook Account zu nutzen. Beim dem vorherigen Streit ging es darum das man über eine Änderung der AGB die WhatsApp Kontakte mit den Facebook Kontakten zusammenlegen wollte.
Zurr Technik der Quest 2. Schade des es kein OLED mehr ist. LCD hat zwar geringeren Fliegengitter Effekt aber auch den schlechteren Schwarzwert und besonders in dunkleren Spielen zieht das einen schon aus der Immersion wenn Nachthimmel z.B. dunkelgrau anstatt schwarz ist. Der neu Prozessor ist für Stand-Alone natürlich interessant und für den Fall, das man die Quest 2 irgendwie kabellos mit dem PC verbunden bekommt.
macht dieses alte video fast wieder aktuell
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Ich denke Facebook wird damit auf die Nase fallen.
Ich hoffe damit kommt Facebook nicht durch. Schade, wenn man bedenkt, dass Oculus den VR-Trend überhaupt erst losgetreten hat, war aber nach dem Kauf durch Facebook irgendwie auch absehbar. Das Konto ist das eine, aber PC-Headsets ganz durch die Frickellatenzhölle Quest zu ersetzen - nein danke. Ich bin froh etwas mehr Geld in eine Index gesteckt zu haben.