Steam Frame: Leak zeigt Valves VR-Einrichtung vor dem Start
Valve muss den nächsten Steam-Frame-Leak hinnehmen: Ein Video zeigt offenbar die Welcome-Tour des VR-Headsets - inklusive Controller-Setup und PC-Verbindung.
Valve hat beim Steam Frame den nächsten Leak zu verdauen. Nachdem das kommende VR-Headset bereits in freier Wildbahn aufgetaucht war, zeigt nun ein neues Video offenbar die sogenannte Welcome Tour, also den Einrichtungsassistenten, den Nutzer beim ersten Start des Geräts sehen dürften. Der Clip aus einem Reddit-Beitrag von Nutzer gogodboss und wird LabeVR zugeschrieben. Das Material soll auf einer Valve Index aufgenommen worden sein und ist demnach keine direkte Aufnahme aus dem noch unveröffentlichten Steam Frame selbst.
Zu sehen ist den Angaben zufolge ein Teil des ersten Setups. Die Oberfläche führt demnach durch die Einrichtung der Controller, erklärt das Öffnen und Ausblenden des Interfaces und blendet außerdem eine Abfrage ein, ob sich das Headset mit einem PC verbinden soll. Damit passt der Fund zu Valves offizieller Beschreibung des Steam Frame als drahtloses, Streaming-orientiertes VR-Headset, das neben PC-Streaming auch Standalone-Erlebnisse für VR- und Nicht-VR-Inhalte unterstützt. In Valves Steamworks-Dokumentation wird das Gerät als eigenständiges VR-Headset mit SteamOS, Inside-out-Tracking, integrierter Audio-Lösung und voller Gamepad-Eingabe beschrieben.
SteamOS-VR erinnert an Big Picture
Die geleakte Oberfläche basiert Berichten zufolge auf SteamOS und wirkt optisch nah an Steam Big Picture; was wohl nicht sehr überraschen dürfte. Neue Hardware-Details liefert das Video offenbar nicht. Auffällig ist jedoch, dass an einer unfertigen Stelle der Software noch der alte Codename "Deckard" auftauchen soll. Zudem sind Platzhaltertexte und unvollständige UI-Elemente zu sehen, was dafür spricht, dass die Welcome Tour noch nicht final ist. Valve selbst nennt Steam Frame in der Entwicklerdokumentation als Zielplattform für SteamVR und OpenXR; unterstützt werden sollen gestreamte PC-VR-Inhalte, lokale Anwendungen sowie Windows- und Linux-PC-Titel, native ARM64-Software und Android-basierte APKs.
Der neue Leak folgt nur wenige Wochen auf einen früheren Vorfall: Der deutsche VR-Experte VooDooDE hatte ein Steam Frame samt Controllern und PCVR-Dongle gezeigt und später erklärt, kein NDA unterschrieben zu haben. PCGH berichtete dazu bereits, dass das Gerät nicht ihm gehöre und offenblieb, ob es sich um ein Entwicklerkit, ein weitergereichtes Sample oder eine andere Vorabversion handelte.
Release rückt in den Sommer
Offiziell hat Valve den Marktstart inzwischen enger eingegrenzt. Wie PCGH bereits berichtete, sollen Steam Machine und Steam Frame im Sommer 2026 erscheinen. Gleichzeitig weitet Valve das Kompatibilitätsprogramm auf beide neuen Plattformen aus, damit Käufer ähnlich wie beim Steam Deck sehen können, wie gut einzelne Titel auf der jeweiligen Hardware laufen. Unbekannt bleibt weiterhin der Preis.
Die bekannten Eckdaten zeigen, wohin Valve mit dem Steam Frame zielt: Das Headset setzt laut den bisher bestätigten Angaben auf einen Snapdragon 8 Gen 3, 16 GiByte LPDDR5X, 256 GiByte oder 1 TiByte UFS-Speicher, zwei LCD-Panels mit 2.160 × 2.160 Pixeln pro Auge, Bildwiederholraten von 72 bis 144 Hertz, Eye-Tracking, Wi-Fi 7 und einen 21,6-Wh-Akku. Der neue Leak liefert ein weiteres Puzzlestück vor dem Start: Valve bereitet nicht nur die Hardware und Verifizierung vor, sondern offenbar auch die erste Nutzerführung im SteamOS-VR-Modus.
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Quellen: gogodboss auf Reddit, via Videocardz, Steamworks

Vielleicht haben wir mehr Konkurrenz wie Virtual Desktop, mal abwarten.
Valve hat bei seiner Hardware und Kompatibilität immer voll geliefert. Und der Steam Frame kann sogar WiFi 7, ist angeblich vorrangig als Streaming Client vorgesehen. In den Valve/Steam News hat man in den letzten Monaten auch regelmäßig von VR bezogenen Updates gelesen. Ich denke es kommt gut und bestenfalls kommt meine Quest 3 dann in die Bucht
Vielleicht haben wir mehr Konkurrenz wie Virtual Desktop, mal abwarten.
Aber ich freue mich auf den Test!