Mixed Reality: Asus stellt Headset vor, Microsoft seine Vision für 2018

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Quelle: Asus

Inzwischen ist auch das Windows Mixed Reality Headset von Asus erschienen. Es ist inzwischen das siebte seiner Art - von der Konkurrenz unterscheidet es sich also hauptsächlich mit Blick auf das Design. Unterdessen hat sich auch wieder Microsoft zum Windows Mixed Reality-Headset Hololens geäußert und seine Visionen für das Jahr 2018 und darüber hinaus erläutert.

Asus hat sein Windows Mixed Reality Headset zusammen mit Controllern veröffentlicht. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 449 Euro entspricht es weitgehend der Konkurrenz, insgesamt ist es somit das sechste Modell, das auf der gleichen Technik basiert und insgesamt das siebte Modell für den Windows Mixed Reality-Ansatz. Größere Unterschiede bestehen damit lediglich zum Samsung Odyssey, das hierzulande aber gar nicht erhältlich ist.

Ansonsten müssen sich VR-Nutzer vor allem mit Unterschieden in Design und Tragekomfort zufriedengeben. Was das angeht, wirft Asus 400 Gramm in die Waagschale, was zwar 20 Gramm mehr als beim Lenovo Explorer sowie dem Medion Erazer X1000 MR entspricht, aber beispielsweise auch etwas weniger als beim Acer Mixed Reality, das immerhin 450 Gramm auf die Waage bringt.

Das Asus Windows Mixed Reality setzt auf die obligatorischen 2.880 x 1.440 Bildpunkte bei einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hz. Es kommt ohne externe Sensoren aus, sondern nutzt zwei integrierte Kameras mit Six-Degrees-of-Freedom (6DoF) Position-Tracking sowie 32 LEDs auf jedem Controller.

Technisch konnte das System bisher überzeugen - auch im Vergleich zu den Platzhirschen Oculus Rift und HTC Vive. Doch auf Software-Seiten fehlen aktuell noch viele prominente Titel im Windows-Store, auch SteamVR befindet sich im Zusammenhang mit dem Windows-Mixed-Reality-Ansatz noch in der Beta-Phase.

Unterdessen hat Microsoft das zwischenzeitlich für abgeschrieben geglaubte Mixed Reality-Headset HoloLens wieder prominent in einem Bericht erwähnt und seine Pläne für Virtual-, Augmented-, Mixed-Reality, Künstliche Intelligenz und deren Verschmelzung skizziert.

Dabei ist unter anderem von einer neuen Version der HoloLens die Rede. Diese soll im Vergleich zur aktuellen Version stärker auf KI-Technologie setzen. Dazu werde man die nächste Version der Brille mit einem KI-Prozessor ausstatten, was die Latenz in KI-spezifischen Belangen verringern soll. Doch auch die Cloud werde dabei eine größere Rolle spielen. Konkret geht es darum, mit Hilfe der Cloud AI und VR stärker miteinander zu verbinden. Die Cloud könnte beispielsweise bestimmte KI-Dienste übernehmen, um die Objekterkennung sowie die Nutzer-Interaktion zu verbessern.

Die Verzahnung von AR (Augmented Reality) sowie VR könne sowohl in der Berufswelt als auch privat Menschen zusammenbringen. So könnten verschiedene Aktuere virtuell an einem Projekt Schulter an Schulter zusammenarbeiten, obwohl sich diese eigentlich an unterschiedlichen Standorten aufhalten. Umgekehrt könnten sich Familien, die räumlich getrennt sind, im selben Raum zusammenfinden. Den vollständigen Bericht finden Sie auf LinkedIn.

Quelle: Asus, Microsoft

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