Oculus Quest 2: Business-Variante ohne Facebook-Integration kostet zusätzliche 400 US-Dollar
In puncto Datenschutz sorgte das Quest 2 VR-Headset von Facebook-Tochter Oculus für einiges an Aufsehen. Der Zwang zum Facebook-Login in Verbindung mit der umfangreichen Sammlung von Nutzerdaten führte nicht nur zu Gesprächen mit hiesigen Regulierungsbehörden, sondern auch zur Vertriebspause für den gesamten Oculus-Produktkatalog. Ganz ohne soziales Netzwerk kommt hingegen die Business-Variante aus. Unternehmenskunden werden dafür jedoch ordentlich zur Kasse gebeten.
Das Quest 2 VR-Headset von Facebook-Tochter Oculus lockt Endverbraucher mit einem günstigen Preis. In Übersee ist die Hardware in der 64-Gigabyte-Konfiguration bereits ab 299 US-Dollar erhältlich. Gezahlt wird das Schnäppchen letztlich jedoch wohl mit massig Nutzerdaten, denn um das Oculus Quest 2 überhaupt nutzen zu können, besteht der Zwang zur Registrierung und Log-In bei Facebook.
Dieser Umstand beschäftigt hierzulande nicht nur das Bundeskartellamt, sondern auch den Europäischen Gerichtshof, weshalb der offizielle Kauf des Quest 2 in Deutschland sowie anderer Oculus-Produkte vonseiten des Unternehmens bereits im September 2020 ausgesetzt wurde. Umschiffen lässt sich der hiesige Verkaufsstopp aktuell nur per Import.
Dass das Quest 2 theoretisch sowie auch praktisch ganz ohne Facebook-Integration auskäme, zeigt das Business-Modell des VR-Headsets, das unter dem "Oculus for Business"-Programm vertrieben wird. Die Facebook-Tochter verlangt für das gelieferte Gesamtpaket, deren enthaltene Hardware identisch zu der Consumer-Variante mit 256 GByte an Datenspeicher ist, stolze 799 US-Dollar. Hinzu gesellen sich nach dem ersten Nutzungsjahr zusätzliche 180 US-Dollar pro Jahr für die Weiternutzung der bereitgestellten Software.
Der satte Aufschlag von 400 US-Dollar - verglichen mit dem gleichwertigen Consumer-Headset in der 256-GByte-Konfiguration - wird als Kostenpunkt für die Quasi-Freiheit vom sozialen Netzwerk betrachtet. Allerdings darf dabei der generelle Aufschlag bei Business-Produkten nicht aus den Augen verloren werden, während sich zudem zusätzliche Features und Services hinzugesellen. Dazu zählt beispielsweise passende Software für Nutzer und Administratoren, ein gesonderter und rund um die Uhr erreichbarer Kundendienst, eine verlängerte Garantie sowie auch Zugang zu gesonderten App-Kanälen für Business-Kunden.
Zieht man zudem die im Starter-Bundle bereits enthaltene Service-Pauschale von 180 US-Dollar ab, landet man letztlich bei 619 US-Dollar, womit das Quest 2 ohne Facebook-Integration und Datensammlung letztlich nur noch 219 US-Dollar mehr kostet als die vergleichbare Consumer-Ausführung.

Bin beim Surfen auf das Thema gestoßen.
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Man kann sogar Linux installieren, lol:
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@Topic: Für ein Headset mit Controller-Ergonomie auf Touch- und Bildschirm auf Niveau Quest-1-Niveau (OLED ist für mich Pflicht) und komplett offener Offline-Plattform würde ich 500 Euro auf den Tisch legen. 700 Euro auch, wenn der Sound noch mit Index/Reverb G2 mithalten und das Tracking sich mit Constellation/Lighthouse anlegen kann. Aber nicht für "du musst die gleiche Software aus dem Facebbook-Konzern wie sonst auch für noch einmal 180 Euro im Jahr mieten und das einzige, was wir deaktiviert haben, ist die Integration des Netzwerkes als solches."
Man hat zwar Zugriff auf die Hardware, aber das Ganze gewollte Softwaredrumherum fehlt wie z.B. Inside Out Tracking. Man hat zwar die Rohdaten aus Kamera und IR Punkten der Controller, braucht aber auch Software die das interpretiert. Man will da nicht auf den Code von Facebook oder einem anderen Hersteller zurückgreifen, weil man sich sonst rechtlich angreifbar macht bzw. man Lizenzgebühren zahlen müsste, aber es sitzt damaliger Oculus Mitgründer Palmer Lucky dran Software zu schreiben.
Es wird also noch Jahre dauern bis aus dem Jailbreak irgendwas wird damit man die Quest 2 auch wieder als VR Brille nutzen kann.
Man hat zwar Zugriff auf die Hardware, aber das Ganze gewollte Softwaredrumherum fehlt wie z.B. Inside Out Tracking. Man hat zwar die Rohdaten aus Kamera und IR Punkten der Controller, braucht aber auch Software die das interpretiert. Man will da nicht auf den Code von Facebook oder einem anderen Hersteller zurückgreifen, weil man sich sonst rechtlich angreifbar macht bzw. man Lizenzgebühren zahlen müsste, aber es sitzt damaliger Oculus Mitgründer Palmer Lucky dran Software zu schreiben.
Es wird also noch Jahre dauern bis aus dem Jailbreak irgendwas wird damit man die Quest 2 auch wieder als VR Brille nutzen kann.