Apple Vision Pro: 5 Gründe, warum das 3.500-USD-Gerät zurückgegeben wird
Apples Mixed-Reality-Headset Vision Pro wird derzeit in den USA nicht nur verkauft, sondern von den Kunden auch wieder zurückgegeben. Diese gaben auch die Gründe an, warum sie das Gerät nicht behalten wollen.
Seit Kurzem ist Apples Mixed-Reality-Headset Vision Pro in den USA verfügbar. Vor dem Wochenende lief die 14-tägige Rückgabefrist für Kunden ab, die das Gerät am ersten Verkaufstag erstanden haben. Apple selbst äußert sich nicht zu den Retourenquoten, aber laut Mark Gurman von Bloomberg sollen die Rückgaben bei dem Vision-Pro-Headset je nach Standort im Vergleich zu anderen Produkten wahrscheinlich irgendwo zwischen durchschnittlich und überdurchschnittlich liegen.
Zu schwer, zu teuer - darum geben Kunden das Apple-Headset zurück
Wie Gurman weiter berichtet, soll es in einigen kleineren Geschäften zu ein oder zwei Rückgaben des Vision Pros pro Tag gekommen sein. In größeren Filialen wurden jedoch an einem einzigen Tag bis zu acht Retouren des Geräts verzeichnet. Mitarbeiter sollen die Kunden nach den Gründen der Rückgabe befragen und sich bei jeder Retoure bei ihren Vorgesetzten melden, die etwaige Bedenken an die Apple-Zentrale in Cupertino weiterleiten.
Mark Gurman konnte zudem mit "mehr als ein Dutzend" Kunden sprechen, die ihr Mixed-Reality-Headset zurückgegeben haben. Dies sei zwar eine recht kleine Gruppe von Menschen, jedoch sollen die Anwender oft dieselben Gründe für ihre Retoure angegeben haben. Fünf Gründe wurden von den Käufern am häufigsten als ausschlaggebend für die Rückgabe genannt. So soll das Vision Pro zu schwer oder zu umständlich in der Handhabung sein, zudem würde es sich unkomfortabel anfühlen oder Kopfschmerzen verursachen. Darüber hinaus würde der derzeitige Mangel an Anwendungen und Videoinhalten den hohen Preis von gut 3.500 US-Dollar nicht rechtfertigen.
Die Funktionen des Headsets würde die Nutzer zudem nicht produktiver machen als die Verwendung eines normalen externen Monitors mit einem Mac und die Verwendung sei über einen längeren Zeitraum schwierig. Als vierter Grund wurden Probleme mit dem Sichtfeld angegeben: Das Display würde blenden, das Sichtfeld wäre zu klein oder das Gerät würde Augenschmerzen und Sehprobleme verursachen. Als letzter Grund wurde angegeben, dass das Produkt dazu führen könne, dass sich die Nutzer von ihrer Familie und ihren Freunden isoliert fühlen. Sinnvolle gemeinsame Erlebnisse gebe es derzeit noch nicht und das Headset könne wegen der genauen Passform auch nicht einfach an andere weitergegeben werden.
Quelle: 9to5Mac

Bist Du Pilot, Chirurg oder Wissenschaftler ?
Was genau mache ich denn jetzt damit als Casual ? 3 Stunden im Final Cut arbeiten, Filme schauen, AR Spielchen spielen ? Vielleicht sogar virtuelle Welten erkunden ?
Die XR-4 nutze ich auf meinem 5-DOF MotionRig für SimRacing sowie manchmal für SteamVR-Spiele; dafür nutze ich mittlerweile aber lieber eine Pico4 über Virtual Desktop, da diese so schön leicht und eben kabellos verbunden ist.
Die AVP nutze ich immer mehr als vollwertigen Monitor Ersatz und ist voll in meinen beruflichen workflow über Teams, Outlook, Kanban Boards etc. eingebunden. Ist natürlich ein Thema des Netzwerknutzens aber gerade deshalb freut es mich, dass Apple in diesem Segment Gas gibt da es ungemein angenehmer ist von Persona zu Persona zu konferieren als via Webcam, so zumindest meine bisherige Erfahrung.
Für Entertainment ist die AVP gerade für Filme und insbesondere 3D-Filme so etwas wie der heilige Gral, die microOLED panels zusammen mit den super Linsen schaffen einfach eine mega Bildqualität. Das führt dazu, dass mein Sony VPL-XW5000ES in den letzten beiden Wochen so wenig im Einsatz war wie noch nie. Ich denke das ist ein guter Einsatzbereich für Casual.
Was genau mache ich denn jetzt damit als Casual ? 3 Stunden im Final Cut arbeiten, Filme schauen, AR Spielchen spielen ? Vielleicht sogar virtuelle Welten erkunden ?
Im privaten Umfeld werde ich spätestens zum offiziellen Release in D diese auch selbst testen können, da ich im Freundeskreis jemanden habe, der schlichtweg alles von Apple kauft. Da ich mich (außer beruflich) nicht im Apple Ökosystem befinde, kann ich Dir aber jetzt schon sagen, das ich privat kein potentieller Kunde bin bzw. sein werde.
Die Meinung einzuordnen finde ich da viel interessanter; der Vergleich zu Grafikkarten o.ä. hinkt da natürlich etwas, schließlich ist ein 'wearable' einfach deutlich mehr Variablen exponiert in Bezug auf das Benutzererlebnis.
Du hast die AVP also nicht selbst probiert und bildest Deine Meinung auf Sekundärinformationen, ist doch ok. Gerade Benutzerberichte von Menschen denen man vertraut und einen ähnlichen technischen Wissensstand haben sind ja meistens mindestens ein guter Indikator.
Mich hat nur das Kategorische an Deiner Einschätzung überrascht, das ist alles. Ach, und die Einschätzung das gäbe es ja so schon alles in VR/AR/MR, was natürlich restloser Quatsch ist, aber das weißt Du wahrscheinlich selbst.
Die AVP ist ohne den wunderbaren Dual Loop Mod nicht besonders bequem, die Akkulaufzeit ist mit 3h+ mehr als ausreichend, das OS ist wegweisend, ebenso wie die Linsen- und Panelqualität sowie ET und HT. Kein anderes HMD ist bisher nur ansatzweise in die Nähe der Funktionalität der AVP gekommen, dafür ist aber im Bereich Gaming so gut wie jedes andere HMD bis hin zur Vive Pre geeigneter.
Ich vergleiche quasi täglich meine AVP mit meiner XR-4 LH; die beiden sind zwar VR-HMDS, könnten unterschiedlicher aber nicht sein und ergänzen sich daher wunderbar.
oder war es
3 5 0 0 $
^^ ;-P
Oder was willst du damit sagen ...
Es liegt vielleicht auch daran das sich jetzt viele die sich nur Apple-Universum bewegen angesprochen fühlen durch die Möglichkeiten die beworben wurden, sprich eben auch ein Großteil davon die sich sonst nie mit dem Thema überhaupt beschäftigt hätten und den ganzen Nachteilen die die VR-Branche so zwacken.
Wie schon geschrieben sind das eben die typischen "Probleme" die alle Hersteller betreffen.
Wie bist Du denn zu Deinem Urteil gekommen, finde das echt spannend.
Im privaten Umfeld werde ich spätestens zum offiziellen Release in D diese auch selbst testen können, da ich im Freundeskreis jemanden habe, der schlichtweg alles von Apple kauft. Da ich mich (außer beruflich) nicht im Apple Ökosystem befinde, kann ich Dir aber jetzt schon sagen, das ich privat kein potentieller Kunde bin bzw. sein werde.