Apple Vision Pro: Scalper versuchen es mit absurden Preisen - 10.000 Dollar und mehr
Apples Mixed-Reality-Headset ist seit Kurzem in den USA verfügbar und Scalper versuchen, selbst Kapital daraus zu schlagen, doch wohl nur mit mäßigem Erfolg.
Spätestens seit der Anfangsknappheit der Playstation 5 oder den Grafikkarten-Engpässen während der Corona-Pandemie hat das Phänomen des Scalpings viele gefragte Produktveröffentlichungen im Consumer-Hardware-Bereich begleitet und auch Apples Vision Pro scheint keine Ausnahme zu sein. Das kürzlich in den USA erschienene und sehr gut bewertete Mixed-Reality-Headset ist mit 3.500 US-Dollar bereits per se nicht besonders günstig, doch Scalper treiben das Ganze mit Mondpreisen bei eBay und Co. auf die Spitze.
Trotz guter Verfügbarkeit in den Apple Stores und auch kurzfristig online über den offiziellen Shop des Herstellers sollen Angebote von rund 4.000 bis um die 10.000 Dollar auf anderen Verkaufsplattformen keine Seltenheit sein, wie Tomshardware berichtet. Dabei zielen viele Scalper offenbar auch auf den ausländischen Markt ab, denn in anderen Ländern abseits der USA soll Apples Vision Pro erst später im Jahr erscheinen, darunter auch in Deutschland.
Apple Vision Pro: Scalper wohl mit wenig Erfolg
Eines der Angebote verlangt sogar 28.000 Dollar, wobei es sich hier angeblich um ein von Apple-CEO Tim Cook zum Launch-Tag im New Yorker 5th Avenue Store unterschriebenes Exemplar handeln soll. Deutlich günstiger und offenkundig nicht ernst gemeint (oder auf Kauf-Bots ausgelegt) ist derweil ein 499-Dollar-Angebot für eine selbstgebastelte Eigeninterpretation der Apple Vision Pro in Papierform (siehe auch Abbildung oben).
In Anbetracht der guten Verfügbarkeit und dem öffentlich leicht nachvollziehbaren Originalverkaufspreis dürften die Scalper bei Apples neuem MR-Headsets aber nur sehr begrenzten Erfolg haben, wie IDC-Analyst Ramon T. Llamas gegenüber Tomshardware erklärt hat. "Es ist leicht zu erkennen, dass es ein gewisses Interesse an diesem Gerät gibt, aber wenn man mit dem Anbieter selbst, Apple, konkurriert, mit einem sehr festen Preis und allem, was dazu gehört - einem sehr öffentlichen Preis - und... einem großen Angebot, stößt man an einige Grenzen", so Llamas.

Scalper könnten genauso gut versuchen eine Jahresproduktion von MRT Geräten zu kaufen um diese dann überteuert dem Markt zuzuführen....
Sind Scalper noch Menschen?
Ohne Leistung einfach nur durch die Leistung anderer absurde Gewinne einzufahren, ist schlichtweg ein kluger Schachzug. Moralisch fragwürdig, aber wen interessiert heutzutage noch die Moral, v.a. wenns ums Geld geht?
Es gibt offensichtlich Menschen die von selbigen viel zu viel haben und auch solche Mondpreise zahlen. Und wo es eine Nachfrage gibt, sollte man auch ein Angebot machen.
Sind Scalper noch Menschen?