Vision Pro: Apple macht 700 Mio. USD Umsatz zum Start, Netflix ätzt [Bericht]
Noch vor dem Verkaufsstart hat Apples Vision Pro wohl über 700 Millionen US-Dollar Umsatz eingespielt. Gleichzeitig spricht Netflix dem Gerät die Relevanz ab. Demnach lohnt es sich nicht, für das Headset eine eigene App herauszubringen.
Nachdem Apple die Vision Pro vergangenen Juni angekündigt hat, soll das Mixed-Reality-Headset jetzt endlich auf den Markt kommen. In den USA wird das Gerät ab dem 2. Februar ausgeliefert, und bereits seit dem 19. Januar kann es dort vorbestellt werden. In den ersten zehn Tagen kamen dabei angeblich bereits einige Bestellungen zusammen. Laut Mac Rumors, die sich auf eine nicht näher genannte Quelle berufen, sollen in diesem Zeitraum bereits über 200.000 Geräte verkauft worden sein. Zusammen mit dem Kaufpreis von 3.500 US-Dollar pro Stück hätte das Headset damit bereits 700 Millionen US-Dollar eingespielt.
Großer Umsatz, geringe Relevanz
Die Schätzung passt dabei zu einer weiteren Quelle: Am Montag schätzte der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo die Verkaufszahlen bereits auf 160.000 bis 180.000 verkaufte Vision-Pro-Geräte. Sobald erste Tests erscheinen, ist zudem natürlich noch eine weitere Zunahme der Nachfrage möglich - sofern Apples Vision Pro hier überzeugen kann.
Gleichzeitig dürfte der Markt für das Mixed-Reality-Headset begrenzt sein, schließlich sind derartige Geräte bislang nur ein Nischenprodukt. Ob Apple hier ein Durchbruch gelingt, ist noch offen Laut Mac Rumors plant das Unternehmen aber selbst nur mit der Produktion von einer halben Million Geräte.
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Mäßige Erfolgschancen sieht man für die Vision Pro zudem bei Netflix. In einem Interview mit Stratechery der Co-CEO von Netflix, Greg Peters, sprach er dem Headset die Relevanz ab. Demnach sei die erwartete Stückzahl so niedrig, dass es sich voraussichtlich nicht lohnt, einen eigenen Netflix-Ableger für die Vision Pro herauszubringen. Zusätzlich wird Netflix sogar die Ausführung der entsprechenden iOS-App auf der Vision Pro sperren. Wer den Streaming-Dienst mit dem Gerät nutzen will, muss sich deshalb über den Browser einloggen. Falls sich das Mixed-Reality-Headset am Ende aber deutlich besser verkauft, als bislang erwartet, dürfte eine passende Netflix-Integration wohl schnell folgen.
Quelle: Mac Rumors / Medium (Ming-Chi Kuo) / Stratechery via Heise

Tatsächlich muss er das für beinahe alle anderen Unternehmen eben auch nicht.
Es sind immer wieder die gleichen, üblichen Verdächtigen, wenn so etwas passiert.
Und an der Reaktion von Apple kann man ohne jeden Zweifel erkennen, dass die Lektion ganz offensichtlich nicht gelernt wurde.
Sie wollen uns eben am liebsten einfach weiter verscheissern, genau wie sie es die letzten Jahrzehnte schon so erfolgreich konnten.
Wie konnten wir uns auch nur erdreisten, uns einfach so, von heute auf morgen, ohne Vorankündigung nicht weiter veräppeln zu lassen?
Da zieht Tim Cook dann schon mal die Samthandschuhe aus.
Und solange niemand diese Asis mit Fackeln und Mistgabeln aus ihren Büros zum Teufel jagt, wird sich auch nichts ändern.
Sie behalten sich weiterhin vor, bestimmen zu können, welche App letztendlich auf ihren Geräten überhaupt ausgeführt werden darf (gegen Gebühr. An Apple, wohlgemerkt).
Ebenso bestehen sie immer noch darauf, an Umsätzen auch über andere "Market Places" und Transaktionen über andere Bezahldienstleister beteiligt zu werden, und das in einer Form, die entweder den Bezug von Apps und Inhalten für Nutzer alternativer Quellen deutlich teurer werden liesse als über den offiziellen App Store, oder dem Betreiber dieser alternativen Quellen die Gewinne zusammen streichen würde.
Im Grunde habe ich aber auch nichts anderes als diese bodenlose Unverschämtheit von dem Drecksladen erwartet.
Dass man diesem kundenfeindlichen Unternehmen seine Gatekeeper-Tätigkeiten durchgehen lässt, während man Microsoft dazu verdonnert, bereits bei der Installation des Betriebssystems Browser anderer Hersteller als Standardbrowser anzubieten, verstehe ich (ohne Korruption als Erkärung) beim besten Willen nicht einmal im Ansatz.