Bericht: AR-Brille von Apple geht Ende 2019 in Produktion
Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass Apple an einer AR-Brille arbeite. Sie soll plangemäß im letzten Quartal 2019, eventuall aber erst Anfang 2020, in die Massenproduktion gehen; ein Marktstart wäre demnach für 2020 zu erwarten. Im Gegensatz zu älteren Gerüchten und Konkurrenzprodukten soll Apples neues AR-Headset nur als Display dienen, alle Berechnungen sollen auf dem iPhone ausgeführt werden.
Apple soll an einer Augmented-Reality-Brille arbeiten. Erste Gerüchte bezüglich eines solchen AR- und VR-Headsets gab es bereits im vergangenen Jahr. Damals wurde von einem Projekt mit der Bezeichnung "T288" berichtet, welches sich angeblich durch die extrem hochauflösenden Displays von der Konkurrenz unterscheiden soll: Pro Auge soll effektiv eine 8K-Auflösung vorhanden sein. Als Herz des T288-Headsets soll eine Prozessor-Eigenentwicklung der kalifornischen Firma zum Einsatz kommen. Die damaligen Gerüchte besagten, dass ab 2020 mit der Veröffentlichung der AR/VR-Brille zu rechnen sei.
Kommt 2020 Apples Displaybrille?
Nun hat der Analyst Ming-Chi Kuo von der chinesischen Investmentfirma TF International Securities erklärt, dass die Produktion von Apples AR-Brille im letzten Quartal von 2019 beginnen solle, spätestens in der ersten Hälfte 2020, falls es zu Verzögerungen komme. Im gleichen Jahr würde das Headset dann veröffentlicht werden. Ming-Chi Kuo steht anscheinend in Kontakt zu mehreren Zulieferern von Apple, in der Vergangenheit hatten einige seiner Prognosen zu damals noch unveröffentlichter Hardware zugetroffen. Apple hat bereits im vergangenen Jahr die Firma Akonia Holographics übernommen, die an Technik für sogenannte Smart-Glasses forschte. Vor der Übernahme sollen besonders dünne, durchsichtige Displays mit weitem Sichtfeld und Farbdarstellung Fokus der Entwicklungsarbeit gewesen sein.
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Ob die von Ming-Chi Kuo angekündigte AR-Brille identisch zu dem Projekt T288 ist, bleibt fraglich. Während die älteren Gerüchte neben einer extrem hohen Auflösung auch von einem eigenen iOS-Ableger namens "rOS" ("reality OS") und einem integrierten Prozessor sprechen, beschreibt der Analyst ein völlig anderes Konzept. Apples kommendes AR-Headset sei demnach eher ein Zusatzdisplay für das iPhone, anstatt ein eigenständiges Gerät wie beispielsweise Microsofts Holo Lens 2 zu sein. Die eigentliche Brille enthalte neben den Bildschirmen keine oder nur kaum Technik, sämtliche Berechnungen, das Rendering, Datenverkehr mit dem Internet und GPS-Positionsdaten würden über das iPhone bereitgestellt werden. Dafür müsste zuerst die Brille mit dem Smartphone gekoppelt werden. Ein Vorteil dieses Konzept könnte im Gewicht liegen: eine reine Displaybrille sollte deutlich leichter sein und angenehmer sitzen als ein vollwertiges AR/VR-Headset wie beispielsweise eine Oculus Go, in welcher neben den Bildschirm auch SoC, Arbeitsspeicher und Kühlung untergebracht sind.
Quelle: 9to5mac.com via heise.de


Sollte die Brille überzeugen könnte ich mir einen Kauf vorstellen.
Pro Auge 8k Auflösung, also insgesamt 8-Fache 4K- Auflösung.
Und das auf nem iPhone berechnen?
Mit 1Frame/Minute oder was?