Total War Warhammer 3 im Test: GPU- und CPU-Benchmarks
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Total War Warhammer 3 im Test: GPU- und CPU-Benchmarks

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Special Philipp Reuther Raffael Vötter David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Das Herzstück unseres Techniktests von Total War Warhammer 3: die Benchmarks von Grafikkarten und Prozessoren.

Wie immer beschäftigen wir uns im Team mit den ersten Spielstunden, um die Performance kennenzulernen. Das haben wir auch bei Total War Warhammer 3 an verschiedenen Rechnern getan. Bei allen Benchmarks kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce GRD 511.78 WHQL und die Radeon Software 22.2.1. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei den PCGH-Benchmarks seit April 2021 standardmäßig aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können.

Total War Warhammer 3: GPU-Benchmarks

Als Grafikkarten-Benchmarkszene haben wir, wie immer, einen überdurchschnittlich anspruchsvollen Abschnitt auserkoren. Nachdem wir unzählige Karten und Skirmish-Konstellationen ausprobiert haben, fiel unsere Wahl auf eine Schlacht zwischen den Truppen des Großkaiserreichs Cathay und den Seuchen-Dämonen des Pest-Gottes Nurgle. Die Karte der Wahl ist Schalenberg auf den Ebenen von Cathay. Hier sorgen Detailgrad, dichte Vegetation und spiegelndes Wasser auf den Reisfeldern für eine überdurchschnittliche Last. Mächtige Zauber und Partikeleffekte, Pfeilhagel und Kanonenbeschuss sorgen für zusätzliche Dynamik und auch die Physik beziehungsweise Zerstörungs-Engine kommt zum Tragen, die Truppen zerlegen während des Gefechts Teile der Geometrie. Wer mit- oder nachtesten möchte, sieht die Testszene im eingebetteten Video und das Replay als Download über diesem Text.

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Der Benchmark läuft folgendermaßen ab: Nach dem Laden des Replays fliegen wir mit der Kamera ans andere Ende des Schlachtfelds und drehen diese um 180°, und positionieren die Kamera so, dass die gesamte Action im Bild und der große Baum des nun im Vordergrund liegenden Hofs mittig am unteren Rand befindet. Wir nutzen die Vorspulfunktion, um das Geschehen auf Sekunde 00:45 zu setzen, dann starten wir unsere Messung. Dazu kommt wie gewohnt das sehr nützliche Tool CapFrameX zum Einsatz, das Sie hier in aktueller Version herunterladen können.

Total War: Warhammer 3 ist zwar ein Strategiespiel, legt jedoch großen Wert auf Grafikleistung. Tatsächlich ist TWW3 äußerst anspruchsvoll, wenn - wie bei unseren Benchmarks - ausnahmslos alle Grafikdetails eingeschaltet werden. Selbst Full HD stellt eine Herausforderung dar, die Bildrate skaliert jedoch hervorragend mit hinzukommender GPU-Leistung. Ampere schneidet trotz des angepassten GRD-Treibers relativ schwach ab, während Turing stark aussieht (man beachte dazu RTX 2060 vs. RTX 3050/3060 sowie RTX 2080 Ti vs. RTX 3070).

Die aktuelle Radeon-Riege der RDNA-2-Generation zeigt sich ebenfalls von ihrer Schokoladenseite: In Full HD überholt jede Radeon RX 6000 das jeweils vergleichbare Geforce-Modell. So kommt die Radeon RX 6900 XT Liquid Cooling beispielsweise an der Geforce RTX 3090 vorbei, die RX 6800 XT schlägt die RTX 3080, die RX 6800 kann die RTX 3070 deutlich distanzieren und die RX 6600 XT hat leichtes Spiel mit der RTX 3060. Vor allem die Frame-Verteilung (Perzentile) sehen bei den RDNA-2-Modellen deutlich freundlicher aus als bei den RTX-Chips.

Wie üblich, dreht der Wind mit steigender Auflösung. Ab WQHD tauschen einige Plätze und Ampere kommt sprichwörtlich aus dem Quark - je mehr Pixel, desto besser die Auslastung der breiten Chips. Die beliebte 1440p-Auflösung ist bereits zu viel des Guten für die meisten Grafikkarten, mehr als die Hälfte erreicht keine 30 Durchschnitts-Fps mehr - und so viele Bilder pro Sekunde sollten es auch in einem Strategiespiel mindestens sein. Wer ein Display mit noch höherer nativer Auflösung hat, findet sich entweder mit Ruckeln ab oder reduziert Details (siehe nächster Absatz). Alternativ machen Sie Gebrauch von der spieleigenen Auflösungsskalierung; Werte unterhalb von 100 Prozent entsprechen Upsampling.

Total War Warhammer 3: Skalierung über die Detailstufen

Damit Sie einen besseren Eindruck erhalten, wie Total War Warhammer 3 auf Ihrem PC oder auch mit etwas schwächeren Pixelschubsern läuft, haben wir für Sie einige Benchmarks mit RTX 3050, RTX 2060/12G, RX 6600 sowie GTX 1650 und verschiedenen Detailsettings angefertigt. Der Benchmark ist der gleiche wie für die regulären GPU-Benchmarks in diesem Test, allerdings unterscheiden sich die Einstellungen leicht. Wir beginnen mit dem Grafik-Preset "Ultra", das unter anderem auf Screen-Space-Reflections, das Depth-of-Field, sowie die hochauflösensten Schatten verzichtet. Maximale Details kosten im Grafiklimit rund 20 Prozent mehr, abhängig von der Grafikkarte, die Sie verbaut haben. Wir haben außerdem die Option "Unbegrenzter Videospeicher" deaktiviert, dies ist die Speicherschutzoption, die verhindern soll, dass allzu viel GPU-Speicher in Beschlag genommen wird - ein Wundermittel ist diese Option indes nicht, wer den Speicher konsequent überfährt, erhält trotz Speicherschutz schlechte Bildraten. Im Gegensatz zum regulären Test nutzen wir obendrein OC-Modelle der Grafikkarten, die Ergebnisse sind also nicht 1:1 vergleichbar. Wir haben uns obendrein entschieden, die kompromittierten Perzentile zwecks Übersicht nicht mit anzugeben.

Total War Warhammer 3: CPU-Benchmarks

Das wichtigste Merkmal eines Prozessors ist die Performance. Neben einer hohen Single-Core- ist hauptsächlich die Multi-Core-Leistung sehr wichtig, die Speicher- und internen Latenzen spielen auch eine große Rolle. Wir betreiben jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform jeweils der gleiche Speicher zum Einsatz. Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert zu jeder Zeit ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Als Grafikkarte kommt eine Asus TUF Radeon RX 6900 XT mit erhöhten Taktraten zum Einsatz. Durch Vorheizen umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden.
Wer hat das eigentlich erfunden? Das ist so unnötig und nervig, wirklich. Quelle: PC Games Hardware Wer hat das eigentlich erfunden? Das ist so unnötig und nervig, wirklich. Da auch TW Warhammer 3 über Denuvo verfügt, sind zur aktuellen Stunde nicht mehr als zwölf CPU-Benchmarks möglich. Wir haben jetzt auch das Test-Video zu den CPU-Benchmarks live. Wie immer sind Sie dazu eingeladen, unsere Szene nachzustellen. Das Replay finden Sie unter den Downloads weiter oben.

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Immerhin können wir für den Moment von Quadcores mit acht Threads abraten. Das Spiel läuft damit in größeren Schlachten nicht mehr flüssig genug, um Spaß daran zu haben. Ein Core i5-12600K beweist, dass es sechs schnelle Kerne sein sollten. Sind zusätzliche Effizienz-Kerne verbaut, wirkt sich das positiv auf die Frametimes aus. Nachdem wir inzwischen weitere fünf CPUs in den Benchmark einfügen konnten, zeichnet sich langsam ein Bild ab. Ein Ryzen 3600 ist etwa so schnell wie ein Core i3-12100F. Das zeigt, dass Quadcores "ok" sind, aber nicht zu empfehlen. Schnelle sechs Kerne sollten die Wahl sein, wie ein Ryzen 5600X zeigt.

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  1. Seite 1 Total War Warhammer 3 im Test: Inhalt und Gameplay
  2. Seite 2 Total War Warhammer 3 im Test: Technik-Details
  3. Seite 3 Total War Warhammer 3 im Test: GPU- und CPU-Benchmarks
  4. Seite 4 Total War Warhammer 3 im Test: Fazit
    • Kommentare (94)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von UweGeier
        Hej!
        Die RTX 3060Ti fehlt mal wieder im Portfolio. An was soll ich mich denn nun orientieren, als RTX 3060Ti Nutzer? An einer RTX 3070?
        An der 6700XT . Mach ich umgekehrt ebenso wenn nur die 3060ti im Test ist.
        Ansonsten kann man die 2080ti nehmen, die ist aber meist einen Tick schneller, seltener aber auch langsamer. Die Streuung ist da also größer.
        Die 3060ti dagegen ist immer mehr oder weniger auf demselben Level, abseits von Spielen die besondere Vorlieben für den einen oder anderen Hersteller zeigen.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von UweGeier
        Hej!
        Die RTX 3060Ti fehlt mal wieder im Portfolio. An was soll ich mich denn nun orientieren, als RTX 3060Ti Nutzer? An einer RTX 3070?
        An der 6700XT . Mach ich umgekehrt ebenso wenn nur die 3060ti im Test ist.
        Ansonsten kann man die 2080ti nehmen, die ist aber meist einen Tick schneller, seltener aber auch langsamer. Die Streuung ist da also größer.
        Die 3060ti dagegen ist immer mehr oder weniger auf demselben Level, abseits von Spielen die besondere Vorlieben für den einen oder anderen Hersteller zeigen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        btw.
        jetzt anscheinend only DX11-Pfad recommended
      • Von cloudconnected PC-Selbstbauer(in)
        Endlich ma en spiel wo meine CPU genutzt wird.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Ist denn eigentlich Phil aus dem WE zurück und hat mal zwischendurch Zeit, um "miniNavi" mit dem neuen Treiber zu aktualisieren?

        Der Zusatztest@FHD mit den Detailstufen/Presets ist gemeint.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Bin gerade am Prolog dran, bisher ging der ohne Probleme durch. Was natürlich nicht heißen soll dass ich deine genannten Bugs in Abrede stelle.
      Direkt zum Diskussionsende
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