The Witcher 3 Complete: GPU-Benchmarks
Auf dieser Seite geht's ans Eingemachte: Wie läuft The Witcher 3 Next-Gen auf populären Grafikkarten?
In diesem Artikel
Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei The Witcher 3 Complete getan. Die Auswahl der Szenen war hier ein Leichtes, denn The Witcher 3 testen wir bereits seit sehr vielen Jahren. Bekanntermaßen ist Raff der größte Witcher-Fan aller Zeiten (laut Dave), sodass vor allem unser Grafik-Guru immer wieder für interessante Einblicke in das Witcher-Universum sorgt. Selbstverständlich haben wir auch Prozessoren befragt, denn die Raytracing-Aufwertung von Velen, Toussaint, Skellige und Konsorten fordert alle Komponenten.
Auf dieser Seite
The Witcher 3 Complete: Grafikkarten-Benchmarks
Unsere Grafikkarten-Benchmarkszene ist wohlbekannt: "Duskwood" im schönen Toussaint ist seit dem Jahr 2020 als Grafikkarten-Benchmark im Einsatz. Dabei handelt es sich um eine bewusst hübsche, außerordentlich grafiklastige Szene, die wir noch mit der Spielversion 1.32 (GotY mit DirectX 11) zum dauerhaften Benchmark ernannten. Die offene, wunderschön beleuchtete Szenerie ist auch in der Next-Gen-Ausführung von The Witcher 3 sehr anspruchsvoll, weshalb wir die Grafikkarten-Benchmarks weiterhin damit durchführen. Das Spiel wird übrigens auch in den PCGH-GPU-Benchmarks 2023/2024 mitmischen, Geralt mausert sich somit zum "ewigen Benchmark", gleich nach Crysis (Warhead).
Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Die Messungen erfolgen via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.7.1, Intel Game On Driver 4575 Beta und Nvidia Game Ready Driver 536.40 WHQL. Übrigens: Während das 21:9-Bildformat sauber unterstützt wird, hat The Witcher 3 Probleme mit dem cineastischen 32:9-Format. In diesem Fall werden die spieleigenen Anzeigen leider nicht an den Rand des Bildes geschoben:
Zwar erweist sich The Witcher 3 Next-Gen in unserem Nachtest als performanter und insgesamt stabiler als zum Release, das Raytracing ist dennoch Wir haben daher beschlossen, die Benchmarks mit Upsampling durchzuführen.
eine große Herausforderung für jede Grafikkarte. Wir haben daher beschlossen, die Benchmarks durchweg mit Upsampling durchzuführen. Jede GPU-Familie respektive jeder Hersteller darf dabei das hauseigene Verfahren nutzen. Arc-GPUs laufen mit XeSS, Radeon-GPUs mit FSR 2 und Geforce-GPUs mit DLSS. Getestet wird durchweg mit dem jeweiligen "Quality"-Modus (DLSS Q, FSR Q, XeSS Q), welcher intern mit 2⁄3 der eingestellten Auflösung arbeitet und somit kräftig entlastet. Spatiotemporale Aufwertungen sorgen dafür, dass das Bild dennoch ansehnlich ist. Da Hairworks mit Arc-GPUs ausgegraut ist, testen wir außerdem ohne diesen Effekt. Die Ergebnisse:
Geralt hat es immer noch drauf - das Grafikkarten-Töten meinen wir. Obwohl wir nicht alle Register ziehen, ist The Witcher 3 Complete Schwerstarbeit für die meisten Grafikkarten. Selbst 30 Fps in Full HD/1080p stellen eine Herausforderung dar, welche erst Modelle der Gewichtsklasse Radeon RX 6700 XT, Geforce RTX 3060 12GB oder RTX 2070 Super meistern. Für runde 60 Fps in derselben Auflösung muss bereits eine Geforce RTX 3080 Ti oder Radeon RX 7900 XT im Rechner stecken. Die höheren Auflösungen schlagen noch heftiger ins Kontor, spätestens in Ultra HD wird es zäh und nur eine Grafikkarte kann die 60er-Marke knacken: Nvidias Geforce RTX 4090. Doch Rettung ist nah: Wer einen aggressiveren Upsampling-Modus wählt - in Ultra HD ist "Performance" ein naheliegendes Ziel, kann die Bildrate annähernd auf das Niveau von Full HD steigern. RTX-40-Nutzer haben ein weiteres Ass im Ärmel: Frame Generation (Hauptbestandteil von DLSS 3). Das Feature arbeitet zwar nicht tadellos, in niedrigen Fps-Raten sind die Zwischenbilder zweifelsfrei erkennbar, allerdings ein willkommener Fps-Booster.
Quelle: PC Games Hardware
The Witcher 3 Next-Gen: Unter DirectX 11 lässt sich das RTX-40-Feature Frame Generation nicht aktivieren.
Insgesamt decken sich die Positionen der Grafikkarten sehr gut mit dem PCGH-Leistungsindex Raytracing. Nvidia-Grafikkarten haben somit einen Vorteil gegenüber ansonsten vergleichbaren AMD-Chips, ordentliche Bildraten sind jedoch mit allen Modellen möglich. Wir haben als kleinen Bonus eine handoptimierte Radeon RX 7900 XTX (MBA) durch den Dunkelwald gescheucht. Die Karte arbeitet mit 400 Watt und damit maximalen in The Witcher 3 Next-Gen nutzbaren Taktraten - Sie können diese Konfiguration im Drop-down-Menü einblenden.
Auch die gute Performance der Intel Arc A750 und A770 verdient Erwähnung, wenngleich die Schatten auf den Intel-GPUs etwas mehr "ploppen" als bei Radeon und Geforce. Die gute Leistung verschwindet generell, wenn der Speicher nicht mehr ausreicht. The Witcher 3 Next-Gen hat zwar keinen so großen Appetit auf Grafikspeicher wie zum Release, 8 GiByte sind jedoch bei längeren Sitzungen, vielen Reloads und gerade in hohen Auflösungen zu wenig. Ab 12 GiByte ist die Welt in Ordnung - diese Tatsache zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch unsere Techniktests.
Falls Sie lieber die Version 1.32 ohne den modernen Firlefanz spielen - beispielsweise mit einem GOG -Offline-Installer -, könnten Sie unsere älteren Benchmarks interessieren. Hier testen wir The Witcher 3 GotY v1.32 mit zahlreichen Grafikkarten und Prozessoren. Dort zeigen auch noch Radeon RX Vega 56, Geforce GTX 1070 und weitere Modelle, was sie können.


[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Die Mod selbst erwartet, das jedes einzelne der etwa ein Dutzend HUD-Elemente an den gewünschten Ort auf dem Screen geschoben wird. Und zwar mit jeder Spielversion von neuem.
Mir ist das mittlerweile zu viel Aufwand geworden. Ich warte und hoffe auf die Verbesserungen, die im Zuge des kommenden DLC-Releases für das Hauptspiel angekündigt wurden. Vielleicht ist ja ein skalierbares HUD dabei.
"Während das 21:9-Bildformat sauber unterstützt wird, hat The Witcher 3 Probleme mit dem cineastischen 32:9-Format. In diesem Fall werden die spieleigenen Anzeigen leider nicht an den Rand des Bildes geschoben"
Gott sei Dank haben die Entwickler daran gedacht, das HUD zu zentrieren und nicht einfach am äußeren Rand belassen. Wird leider immer noch viel zu selten beachtet. Wenn alle Informationen links und rechts an der Seite hängen, ist man nur am Kopf-hin-und-her-Bewegen und bekommt zum Teil gar nicht mit, wenn sich irgendwas automatisch updatet. Grauenhaft.
Als ebenfalls positives Beispiel ist hier Division 2 zu nennen. Sollte eigentlich längst Standard sein und ist in keinem Fall ein Bug, sondern ein extrem nützliches "Feature".
Dieses Next Gen Update ist "schwierig" in mancher Beziehung.
Das ist doch auch eine NV Tech.
Endet bei mir wahrscheinlich sowieso auf DX11.