Netflix: Leise, still und heimlich erhöht der Anbieter die Abo-Preise
Der Streaming-Dienst Netflix erhöht die Abo-Preise in Deutschland. Nahezu alle Tarife sind nun bis zu zwei Euro im Monat teurer geworden; einzig das werbefinanzierte Abo behält seinen Preis. Die Änderung gilt zumindest zunächst nur für neue und wiederkehrende Kunden.
Rund ein Jahr nach der letzten größeren Preisanpassung von Netflix, in der der Streaming-Anbieter eine Zusatzgebühr für das Account-Sharing eingeführt hatte, wurde nun die nächste Änderung des Abonnements vollzogen. Bereits Anfang des Jahres "drohte" Netflix an, dass eine solche Änderung ins Haus stehen könnte.
Eine reguläre Ankündigung der Preisänderung findet sich allerdings nirgends, stattdessen hat der Streaming-Dienst schlicht die jeweiligen Hilfe-Seiten aktualisiert. Die neuen Preise gelten zunächst nur für neue sowie zurückkehrende Bestandskunden, am laufenden Abonnement ändert sich zumindest zunächst nichts. Erfahrungsgemäß dürften auch diese in mittelfristiger Zukunft die Preiserhöhung zu spüren bekommen.
Seit dem 13. April verlangt Netflix für das Standard-Abo, welches zu HD-Bildqualität und zwei unterstützte Geräte berechtigt, 14 statt 13 Euro monatlich. Das Premium-Abo, das zu Streams in UHD-Qualität bei bis zu vier Geräten zeitgleich einlädt, wird auf rund 20 Euro im Monat erhöht - bisher wurden hier 18 Euro fällig. Auch das Basis-Abo, welches für Neukunden bereits seit vergangenem Herbst gestrichen wurde und nur noch als Wechseltarif für Bestandskunden verfügbar ist, wird teurer: Statt 8 Euro monatlich werden hier 10 Euro fällig. Einzig das werbefinanzierte "Standard-Abo" bleibt bei seiner ursprünglichen Bepreisung in Höhe von fünf Euro im Monat bestehen.
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Ich bin jedenfalls froh, dass ich schon seit längerer Zeit kein Netflix mehr habe.
Es gibt genug Alternativen und ichs chaue in letzter Zeit sowieso deutlich weniger Filme/Serien, sondern zocke und lese wieder mehr.
Warum sollte man da abonnieren?