Netflix: Zusatzgebühr für Account-Sharing startet in Deutschland und Österreich
Die Maßnahmen gegen das Teilen der Konten starten bei Netflix nun auch in Deutschland und Österreich. Die Abonnenten werden seit Dienstag per E-Mail über die Einführung einer Zusatzgebür für Account-Sharing informiert. Sie liegt bei 5 Euro pro weiterem Nutzer außerhalb des Haushaltes.
Die Einführung der Zusatzgebühren bei Account-Sharing laufen bei Netflix schleppend, aber sie kommen. Nachdem die Maßnahmen gegen das Teilen der Konten bereits in einigen europäischen Ländern gestartet war, kommen sie nun auch nach Deutschland und Österreich sowie der größte Markt von Netflix - die USA.
Seit Dienstag werden die Nutzer per E-Mail über die neuen Nutzungsbedingungen informiert - wie bei großen Mailinglisten üblich, zieht sich das Verteilen der Post wohl noch ein paar Tage hin, bis dann auch jeder Abonnent informiert ist. Wer sein Konto teilt, muss künftig mit höheren Kosten rechnen. Verkauft wird das als 5 Euro teure Buchungsoption für weitere Mitglieder, die außerhalb des Haushaltes leben. Das ist noch halbwegs günstig - in den USA müssen 8 US-Dollar (ca. 7,50 Euro) aufgebracht werden, plus VAT - und in Spanien und Portugal werden 6 Euro aufgerufen. Alternativ könnte man sogar das werbefinanzierte Abo zum gleichen Preis abschließen, doch da ist der Haken, dass nicht alle Inhalte im Katalog sind.
Maximal zwei Nutzer außerhalb des Haushaltes
Die Modalitäten hängen derweil auch vom gebuchten Abonnement ab: Unterkonten können bei Standard und Premium dazugebucht werden. Im Standard-Abo für 12,99 Euro kann dies aber maximal eines sein. Im Premium-Abo für 17,99 Euro sind maximal zwei Unterkonten erlaubt. Wer Netflix in einem Paket über Dritte bezieht, wird keine Unterkonten anlegen können.
Bei Netflix kalkuliert man, dass die Maßnahme gegen das Account-Sharing mehr Geld in die Kassen spült, als Nutzer abspringen werden. Allerdings dürften auch einige der Abonnenten mittelfristig genervt sein, die nie ihr Konto geteilt haben, denn man muss mit den Geräten regelmäßig nachweisen, dass man zum Haushalt gehört. Die Fristen lassen sich über den Support begrenzt verlängern.
Quelle: Netflix
Wäre eventuell möglich gewesen mit dem teuersten Abos auf dem Globus von rund 26Fr..
?
Ankündigen und tatsächlich umsetzen sind immer noch zwei paar Schuhe.
MfG
Ankündigen und tatsächlich umsetzen sind immer noch zwei paar Schuhe.
MfG
Ich hatte gelesen, dass das erst einmal nur feste TVs keine TV Sticks betrifft. Wäre ja eigentlich auch sinnlos, da man die überall zum monatlichen Verifizieren hinschleppen könnte.
Ich kenne aus meinem Familienkreis bis jetzt noch niemanden, der irgend etwas "machen musste".
MfG
Aber darum geht es mir bspw. auch nicht so sehr. Ich wäre prinzipiell auch weiterhin bereit, für Netflix zu bezahlen. Um das Geld an sich geht es mir auch gar nicht, von beiden Personen, mit denen ich vorher geteilt habe, wollte ich nie nen Beitrag haben (eine ist meine Partnerin, die andere ne gute Freundin, die während ihrer Ausbildung wirklich null Kohle übrig hatte). Ich finde einfach die Produktpolitik von Netflix zum Brechen, weil sie maximal kundenunfreundlich ist.
Für den Post von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hätte ich dahingehend gerne 5 Likes vergeben.