Aokzoe A1 Pro: Der nächste Handheld-PC mit Ryzen 7 7840U und Radeon 780M visiert das Steam Deck an

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Aokzoe A1 Pro
Quelle: Aokzoe

Der Aokzoe A1 Pro ist der nächste Gaming-Handheld, der mit einem AMD Ryzen 7 7840U ("Phoenix") und Radeon 780M das Steam Deck von Valve ins Visier genommen hat. Dank einer im Vergleich eher geringen Auflösung sollen auch AAA-Spiele mit hohen Frameraten laufen.

Das Steam Deck hat nicht nur dem "Spielen unter Linux" mächtig Rückenwind verliehen, sondern auch dem Segment der Handheld-PCs wieder Leben eingehaucht. Nicht ohne Grund betreten mittlerweile immer mehr Konkurrenten wie der Asus ROG Ally das Spielfeld und fordern den populären Gaming-Handheld von Valve heraus. Jetzt positioniert sich mit dem Aokzoe A1 Pro abermals ein neuer Gegenspieler.

AMDs Phoenix-APU ist wieder erste Wahl

Wie bereits beim Asus ROG Ally und dem GPD Win Max fällt die Wahl einmal mehr auf AMDs neue Phoenix-APU, die in der U-Serie mit einer cTDP von 15 bis 28 Watt arbeitet und als AMD Ryzen 7 7840U neben acht Zen-4-Prozessorkernen eine Radeon 780M mit insgesamt 768 RDNA-3-Shadereinheiten mitbringt. Unterstützung erhält die leistungsstarke Zen-4-RDNA-3-APU von 16 GiByte DDR5 mit 5.600 MT/s.

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Im Vergleich zum voraussichtlich sehr hochpreisigen Asus ROG Ally, der auf einen besonders kostspieligen LPDDR5X-7500 und ein mit 1.920 × 1.080 Pixeln auflösendes IPS-Panel setzt, kommen für den Aokzoe A1 Pro mit gewöhnlichem DDR5-5600 und einem Display mit 1.280 × 800 Bildpunkten deutlich günstigere Alternativen zum Einsatz. Im Bezug auf die Leistung sollen sich hierdurch aber Vorteile ergeben.

Elden Ring auf Medium mit 60 Fps bei 28 Watt

Bei einer Leistungsaufnahme von maximal 28 Watt soll der Aokzoe A1 Pro auch das "Soulslike" Action-Rollenspiel Elden Ring im Preset mit mittleren Grafikeinstellungen auf 60 Bilder pro Sekunde beschleunigen können, wie ein entsprechendes Video des Herstellers demonstriert. Hier macht sich die vergleichsweise niedrige Auflösung, welche auf dem 8 Zoll großen Display kaum ins Gewicht fällt, positiv bemerkbar.

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Wann und zu welchem Preis der Aokzoe A1 Pro in den Handel kommen soll, hat der Hersteller bislang noch nicht bekannt gegeben. Die insgesamt aber etwas abgespeckte Ausstattung im Vergleich zum Asus ROG Ally, der ab 649 US-Dollar angeboten werden soll, spricht indes für einen Preis von rund 500 US-Dollar.

Handheld-PCs bestätigen Phoenix-U

Wenngleich AMD noch keinerlei Informationen zu Serie Ryzen 7040U ("Phoenix-U") veröffentlicht hat, haben die zahlreichen Vorabveröffentlichungen kommender Handheld-PCs mittlerweile das gesamte Portfolio öffentlich gemacht.

  Kerne/Threads Takt GPU cTDP
Ryzen 7 7940H(S) 8/16 4,0 GHz (Basis)
5,2 GHz (Boost)
Radeon 780M
12 Compute Units
768 Shader
35-54 Watt
Ryzen 7 7840H(S) 8/16 3,8 GHz (Basis)
5,1 GHz (Boost)
Radeon 780M
12 Compute Units
768 Shader
35-54 Watt
Ryzen 5 7640H(S) 6/12 4,3 GHz (Basis)
5,0 GHz (Boost)
Radeon 760M
8 Compute Units
512 Shader
35-54 Watt
Ryzen 7 7840U 8/16 3,3 GHz (Basis)
5,0 GHz (Boost)
Radeon 780M
12 Compute Units
768 Shader
15-28 Watt
Ryzen 5 7640U 6/12 3,5 GHz (Basis)
4,9 GHz (Boost)
Radeon 760M
8 Compute Units
512 Shader
15-28 Watt
Ryzen 5 7540U 6/12 - Radeon 760M
6 Compute Units
384 Shader
15-28 Watt

Insbesondere im TDP-Bereich von 15 bis 54 Watt spielt Zen 4 seine Effizienz aus und lässt Intels mobilen Hybrid-Prozessoren keine Chance. Nicht ohne Grund setzen das Steam Deck und alle angekündigten Gaming-Handhelds auf eine APU von AMD.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Einschätzung zum Asus ROG Ally. Als ich das Gerät in einem Tech Channel vorgestellt/beworben und angekündigt wurde, dass es zu einem (im Vergleich zum Steam Deck) sehr konkurrenzfähigen Preis erscheinen solle, dachte ich dass dieses Handheld für mich als Nutzer einer XG Mobile ggf. tatsächlich in Frage kommt. Gleichzeitig vermute ich, wie ihr offensichtlich auch, dass das Ally tatsächlich eher weniger günstig veräußert wird.

        1.) Und da sind wir mMn. genau bei einem der (beiden) wichtigsten Punkte der für den Erfolg solcher Geräte momentan entscheidend ist; dem Preis. Meiner Einschätzung nach sind viele (Ausnahmen bestätigen die Regel), die das Deck nutzen weniger auf die maximale Performance in AAA-Titeln aus, als vielmehr auf die Möglichkeit hunderte Spiele aus dem Backlog unterwegs spielen zu können - und das zu einem vertretbaren Preis (insbesondere bei der 64gb Variante des Decks).

        2.) Mindestens genau sowichtig wird die Mühelosigkeit sein, mit der die Spiele installiert und zum Laufen gebracht werden können. Hier leistet Valve meiner Meinung nach ganze Arbeit. Alle Mitbewerber werden sich hinsichtlich des UI mit Steams Kombination aus Shop, Bibliotheksintegration und vor allem der communitygestützten Anpassbarkeit der Titel messen müssen. Und das sage ich als jemand, der auf dem Deck vor allem GoG Spiele installiert hat

        ect.) Weitere Gründe die für das Steam Deck sprechen sind die Trackpads, an die ich mich schneller gewöhnt als mir lieb ist und die ich bei anderen Geräten vermissen würde, und dann - ich hätte nicht gedacht, dass ich das je schreiben würde - Linux als offenes System von dem ich gerade bei einem solchen gerät nicht wieder zu Windows downgraden wollte.

        Spannend für mich wird es wohl erst dann, wenn Valves Software auch auf den Geräten der Mitbewerber problemlos läuft (also außer das Ally erscheint für 600,- aber das liegt dann eben nur daran, dass ich bereits mit der XG Mobile ausgestattet bin).

        Grüße

        phila
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Einschätzung zum Asus ROG Ally. Als ich das Gerät in einem Tech Channel vorgestellt/beworben und angekündigt wurde, dass es zu einem (im Vergleich zum Steam Deck) sehr konkurrenzfähigen Preis erscheinen solle, dachte ich dass dieses Handheld für mich als Nutzer einer XG Mobile ggf. tatsächlich in Frage kommt. Gleichzeitig vermute ich, wie ihr offensichtlich auch, dass das Ally tatsächlich eher weniger günstig veräußert wird.

        1.) Und da sind wir mMn. genau bei einem der (beiden) wichtigsten Punkte der für den Erfolg solcher Geräte momentan entscheidend ist; dem Preis. Meiner Einschätzung nach sind viele (Ausnahmen bestätigen die Regel), die das Deck nutzen weniger auf die maximale Performance in AAA-Titeln aus, als vielmehr auf die Möglichkeit hunderte Spiele aus dem Backlog unterwegs spielen zu können - und das zu einem vertretbaren Preis (insbesondere bei der 64gb Variante des Decks).

        2.) Mindestens genau sowichtig wird die Mühelosigkeit sein, mit der die Spiele installiert und zum Laufen gebracht werden können. Hier leistet Valve meiner Meinung nach ganze Arbeit. Alle Mitbewerber werden sich hinsichtlich des UI mit Steams Kombination aus Shop, Bibliotheksintegration und vor allem der communitygestützten Anpassbarkeit der Titel messen müssen. Und das sage ich als jemand, der auf dem Deck vor allem GoG Spiele installiert hat

        ect.) Weitere Gründe die für das Steam Deck sprechen sind die Trackpads, an die ich mich schneller gewöhnt als mir lieb ist und die ich bei anderen Geräten vermissen würde, und dann - ich hätte nicht gedacht, dass ich das je schreiben würde - Linux als offenes System von dem ich gerade bei einem solchen gerät nicht wieder zu Windows downgraden wollte.

        Spannend für mich wird es wohl erst dann, wenn Valves Software auch auf den Geräten der Mitbewerber problemlos läuft (also außer das Ally erscheint für 600,- aber das liegt dann eben nur daran, dass ich bereits mit der XG Mobile ausgestattet bin).

        Grüße

        phila
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