Star Wars Outlaws im Benchmark-Vergleich: 20 CPUs und 25 Grafikkarten getestet
Star Wars Outlaws bricht nicht nur mit alten Ubisoft-Tugenden, sondern liefert mit der Snowdrop-Engine auch spannende Technik abseits der Allerwelts-Engine von Epic. Wir haben uns das Spiel nach den ersten Patches erneut angesehen und liefert brandneue Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks.
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Das Schleich-Abenteuer Star Wars Outlaws handelt von Kay und Nix, welche versuchen, sich in der Unterwelt einen Namen zu machen. Ihr Ziel ist es, genug Geld zu verdienen, um den Planeten verlassen und mit ihrem Raumschiff zu den Kernwelten reisen zu können. Durch einen fehlgeschlagenen Auftrag fliegt Kay schließlich in einem gestohlenem Raumschiff und muss eine Bruchlandung auf Toshara durchführen. Nach einer kurzen Eingewöhnung kann der Spieler hier für verschiedene Fraktionen arbeiten und Geld verdienen, um sich bessere Ausrüstung zu kaufen. Die Welt steht dem Spieler offen, jedoch sind bestimmte Bereiche für die Hauptquests vorgesehen. Star Wars Outlaws nutzt für all das die runderneuerte Snowdrop-Engine des schwedischen Entwicklers Massive Entertainment. Falls Sie sich für Technik-Details interessieren, sei Ihnen unser Ersteindruck wärmstens ans Herz gelegt. Alternativ (oder ergänzend) schauen Sie das gewohnt detaillierte Video der Kollegen von Digital Foundry an - die dazu passenden Balken finden sie bei uns. Ebenfalls spannend: Star Wars Outlaws vs. High-End-Grafikkarten: Verstecktes "Outlaw"-Preset knechtet GPUs.
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Star Wars Outlaws: Systemanforderungen
Die Anforderungen von Star Wars Outlaws kann man durchaus als salzig bezeichnen. Wer sich mit 60 Fps bei geringen Details zufriedengeben kann, benötigt bereits einen Sechskerner wie den Core i7-8700K oder Ryzen 5 3600. Eine Radeon RX 5600 XT oder Arc A750 sorgen laut den Entwicklern für die nötige Performance bei der Grafik. Dem gegenüber steht bei hohen Details bereits viel mächtigere Hardware in Form von Ryzen 5 5600X und Radeon RX 6700 XT. Für maximale Details in Ultra HD mit 60 Fps soll es eine RTX 4080 oder RX 7900 XTX sein, neben einem Core i7-12700K oder Ryzen 7 5800X3D. Inwiefern diese Angaben mit der Realität in Gestalt unserer anspruchsvollen Benchmarkszenen übereinstimmen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
| Minimum | Empfohlen | Hoch | Ultra | |
|---|---|---|---|---|
| Qualität/Fps | 1080p, 60 FPS, Low Graphics Preset | 1080p, 60 FPS, High Graphics Preset | 1440p, 60 FPS, High Graphics Preset | 4K, 60 FPS, Ultra Graphics Preset |
| Windows | Windows 10 | Windows 10 / Windows 11 | Windows 10 / Windows 11 | Windows 10 / Windows 11 |
| CPU | Intel i7-8700K, AMD Ryzen 5 3600 | Intel i5-10400 / AMD Ryzen 5 5600X | Intel i5-11600K, AMD Ryzen 7 5800X | Intel i7-12700K / AMD Ryzen 7 5800X3D |
| Grafikkarte | GTX 1660 (6GB) / RX 5600 XT (6GB) / Arc A750 (8GB) | RTX 3060 Ti (8GB) / RX 6700 XT (12GB) | RTX 4070 (12GB) / RX 6800 XT (16GB) | RTX 4080 (16GB) / RX 7900 XTX (24GB) |
| RAM | 16 GiB Dual Channel | 16 GiB Dual Channel | 16 GiB Dual Channel | 16 GiB Dual Channel |
| Speicherplatz | 65 GB | 35 GB | 65 GB | 65 GB |
Falls Sie mit der Idee spielen, das optionale RTXDI zu verwenden, steigen die Anforderungen massiv an. Während sich der Prozessor mit verhältnismäßig wenig Mehraufwand konfrontiert sieht, müssen Grafikkarten deutlich härter schuften. Unser Zwischenfazit, dass RTXDI zwar tolle Ergebnisse liefern kann, aber nicht zwingend besser aussieht, bestätigt sich nach weiteren Teststunden. Am besten, Sie sehen sich dazu die Ausführungen von Digital Foundry an, welche uns aus der Seele sprechen. Ergänzend haben wir noch einen Bildvergleich und eine Frage für Sie: Welches Bild stammt aus der Feder des teuren RTXDI, das alle Lichtquellen bedenkt, welches aus dem Standard-Raytracing von Star Wars Outlaws?
Wir geben es zu, diese Szene ist gemein. Tatsächlich entspricht Bild 2 der maximalen Qualität, während Bild 1 das (stets aktive) Standard-Raytracing der Engine zeigt. Hier sehen wir einen der Fälle, in denen sich "physikalisch korrekt" nicht mit "subjektiv hübscher" deckt. So führt die akkuratere Schattierung bei RTXDI dazu, dass das Streulicht des Schatten werfenden Objekts keinen deutlich sichtbaren, sondern blassen Schatten erzeugt. Dagegen rendert das Standard-Raytracing, welches auch auf den Konsolen verwendet wird, einen verhältnismäßig harten, aber klar erkennbaren Schatten.
Aufgrund dieser Fälle und der Tatsache, dass Star Wars Outlaws bereits mit dem "normalen" Raytracing prächtig aussieht, raten wir von RTXDI ab. Besitzer einer High-End-GPU sollten aber mindestens Probeläufe wagen und dabei auch an den Qualitätseinstellungen von RTXDI drehen. Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der Leistung von 25 Grafikkarten in vier Auflösungen - inklusive der Frage, inwiefern sich die Kosten für RTXDI abfedern lassen. Welche Grafikkarte reicht für 60 Fps in den verschiedenen Auflösungen? Finden wir es heraus!

1: Nvidia/AMD Fleissig für Features werben, nur neue Grakas verkaufen
2: Game Developer : Ja gut, Aktien sind unten, Game muss schnell raus. Läuft nur mit FSR Dlss mit 4k/60. Optimierung kostet zu viel Geld. Steam Chart sagt eh langsame Karten sind jetz 49% also Collateral Damage. Umsätze funken gut bei 51%.
3: Endkunde kann nix mehr vernunftig vergleichen weil im cpu bench mit performance und bei gpu bench mit quality gebenched wird.
Die rohleistung ist nicht mehr vergleichbar zu alten benches.
Wir sind sowieso alle minderbemittelt, deswegen kann man uns erzählen das "ihr sollt das spiel ohne dlss nicht spielen, weils nicht dafür entwickelt wurde" anstatt die auflösung nativ runter zu schrauben ohne es hinter dlss p q b etc zu verstecken.
Benchmark muss vergleichbar sein ? Quatsch ! 😁
Beste Grüße von der Insel,
Raff