Benchmarks von 20 Prozessoren
Wie schnell muss der Prozessor für Star Wars Outlaws sein? Das haben wir getestet.
In diesem Artikel
Erst jüngst haben wir die CPU-FAQ auf den neuesten Stand gebracht. Darin finden Sie alle Informationen, wie wir die CPU-Leistung festhalten. Die Testkonditionen haben sich ansonsten zur bisherigen Methodik nicht verändert: Jeder Test wird mindestens dreimal wiederholt. Dazu kommt das Festhalten der Effizienz, welches extern an einem Laptop geschieht. Alle Benchmarks unterliegen natürlichen Schwankungen. Weichen diese zu stark voneinander ab, wird der Test wiederholt. Für Ryzen 9000 haben wir die von AMD zur Verfügung gestellten BIOS-Versionen mit neuester AGESA, des Weiteren das neueste Windows-11-Update verwendet, was die Leistung von allen CPUs etwas verbessert. Auf den "Admin-Hack" verzichten wir jedoch! Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits auszuschließen.
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Star Wars Outlaws: CPU-Benchmarks
Wir haben 20 Prozessoren aus verschiedenen Leistungsklassen in Star Wars Outlaws miteinander verglichen. Als Testszene dient uns der gleiche Planet, allerdings eine andere Szenerie: Während wir die Grafikkarten außerhalb der Stadtmauern testen, besteht der Prozessortest aus einem Sprint durch die Stadt - für den Ablauf konsultieren Sie am besten das obige Video. Los geht's:
Das Spiel skaliert vorbildlich mit Prozessorkernen - nicht linear, gegenüber den allermeisten Spielen jedoch überdurchschnittlich. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie flott Intel-Prozessoren unterwegs sind - einen Core i7-12700K, der vor einem Ryzen 7 5800X3D liegt, sieht man nicht alle Tage. Damit ist die Intel-Werbung im Intro zu Outlaws nicht nur Marketing. Insgesamt sollten Sie mindestens einen Sechskerner, besser einen Achtkerner besitzen, dabei reichen CPUs wie Ryzen 5 5600 oder Ryzen 7 3800XT für flüssige 60 P1-Fps aus. Knapp wird es mit älteren Prozessoren, insbesondere Vierkernern. Diese erzeugen nicht nur extrem lange Ladezeiten, sondern auch zähes Gameplay. Für nicht mehr ganz flüssige 30 P1-Fps sorgen Ryzen 7 1700X (Achtkerner mit geringer IPC-Rate) oder Core i7-5775C (Vierkerner mit L4-Cache-Boost). Für flüssiges Gameplay in Outlaws empfehlen wir mindestens einen Core i5-12400F oder Ryzen 5 7500F - beides sind Preistipps, die viele Fps für den Euro liefern.
Star Wars Outlaws: Frametimes
Exemplarisch sollen diese drei Frametime-Vergleiche die CPU-Benchmarks abrunden. Im ersten Showdown sehen wir einen Ryzen 7 5800X3D im Kampf mit dem Core i5-13600K. Hier sieht man sehr gut, dass viel L3-Cache zwar ziemlich schnell sein kann, jedoch aufseiten der Frametimes mehr Kerne die bessere Wahl sind. Die Intel-CPU sorgt für das viel ruhigere Bild. Ähnliches zeigt auch der Vergleich des 3300X mit dem 3800XT, was vier bis acht Kernen bei der Zen-2-Architektur entspricht. Auch wenn die zweiten vier Kerne des 3800XT in einem anderen Komplex liegen, der nur mit einer Latenz mit den übrigen Kernen kommunizieren kann, ist die Lastverteiltung in Outlaws so gut, dass sich der Achtkerner locker absetzen kann. Beim dritten Vergleich sind wir gemein, doch zeigen damit eindrucksvoll auf, welchen Einfluss eine mächtige CPU (als Aufrüstoption) auf die Frametimes haben kann.
Star Wars Outlaws: Fps pro Watt
Kein PCGH-Test ohne Bonus-Werte! Die Fps pro Watt ermitteln wir im Zusammenspiel mit der Leistungsaufnahme der CPU und der erzielten durchschnittlichen Framerate. Wie mittlerweile üblich, stehen AMD-Ryzen-Prozessoren weit oben und werden nur von den IGP-losen i5-CPUs 10400F und 12400F bedrängt. Intel kann sich ansonsten im Mittelfeld breit machen und einigen älteren Ryzen den Rang ablaufen. Die gute Kernskalierung ist es, die spannende Einblicke in verschiedene Leistungsklassen gibt.
Star Wars Outlaws: Fazit
Technisch liefert Star Wars Outlaws wenig Anlass für Kritik. Die Grafik ist - einen starken PC vorausgesetzt - prächtig und zieht großen Nutzen aus Raytracing. Letzteres ist nicht abschaltbar, sondern ein elementarer Bestandteil der Beleuchtung. Dieser Schritt wird nicht von allen Spielern positiv aufgefasst, ist jedoch ein wichtiger auf dem Weg in die Grafikzukunft. Nutzer von High-End-GPUs erhalten am PC eine Qualität weit jenseits der Konsolendarbietungen - und auf Wunsch mit RTXDI noch ein Sahnehäubchen, das jedoch außerordentlich teuer erkauft wird. CPU-seitig schlägt das erweiterte Raytracing ebenfalls zu Buche, hält sich dort jedoch in Grenzen. Zumindest ein Sechskerner sollte es sein, denn mit vier Kernen läuft das Spiel ziemlich langsam.
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1: Nvidia/AMD Fleissig für Features werben, nur neue Grakas verkaufen
2: Game Developer : Ja gut, Aktien sind unten, Game muss schnell raus. Läuft nur mit FSR Dlss mit 4k/60. Optimierung kostet zu viel Geld. Steam Chart sagt eh langsame Karten sind jetz 49% also Collateral Damage. Umsätze funken gut bei 51%.
3: Endkunde kann nix mehr vernunftig vergleichen weil im cpu bench mit performance und bei gpu bench mit quality gebenched wird.
Die rohleistung ist nicht mehr vergleichbar zu alten benches.
Wir sind sowieso alle minderbemittelt, deswegen kann man uns erzählen das "ihr sollt das spiel ohne dlss nicht spielen, weils nicht dafür entwickelt wurde" anstatt die auflösung nativ runter zu schrauben ohne es hinter dlss p q b etc zu verstecken.
Benchmark muss vergleichbar sein ? Quatsch ! 😁
Beste Grüße von der Insel,
Raff