Stalker 2 im Tech-Test: Benchmarks von 28 CPUs und 20 GPUs in 5 Auflösungen [Update]

Aktualisiert: Nach einer turbulenten Entwicklung mit unzähligen Verschiebungen ist das lang erwartete Stalker 2 nun tatsächlich erschienen. Sie erwarten knallharte Benchmarks von 28 Prozessoren und 20 Grafikkarten in fünf Auflösungen - inklusive Day-0-Patch. Ist Ihr PC bereit für Stalker 2?

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Stalker 2 im Tech-Test: Benchmarks von 28 CPUs und 20 GPUs in 5 Auflösungen
Quelle: GSC Game World

Hinweis: Auf vielfachen Wunsch haben wir mittlerweile auch ein umfangreiches Testvideo zu Stalker 2 am Start. In der Beschreibung zum Video heißt es: "Nach einer turbulenten Entwicklung mit unzähligen Verschiebungen ist das lang erwartete Stalker 2 nun tatsächlich erschienen. Aber ist euer PC bereit dafür? Dave und Raff haben CPU- und GPU-Benchmarks dabei, um euch diese Frage zu beantworten".


Lange wurde die Geduld der Spieler auf die Probe gestellt. Auch für den ukrainischen Entwickler GSC Game World war die Entstehungsgeschichte von Stalker 2 keine leichte. Doch nun, nach einer vorherigen Auflösung des Studios im Jahre 2011, nach einer Wiedereröffnung 2014, nach mehreren Ankündigungsterminen, darauf mehreren Verschiebungen, nach einem kriegsbedingten Umzug des Entwicklers aus dem ukrainischen Kyiv in die tschechische Hauptstadt Prag, nach weiteren Komplikationen durch eine weltweite Seuche, ist Stalker 2 am 20. November 2024 nun endlich erschienen.

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Stalker 2 und die schwierige Entwicklung

Stalker 2 hat also vor dem Release eine lange, bewegte Geschichte hinter sich. Mit den Arbeiten am zweiten Teil des 2008 erschienenen und gefeierten Klassikers Stalker wurde bereits kurz nach dessen Release erstmals begonnen. Bereits 2010 wurde Stalker 2 angekündigt, der ursprünglichen Planung nach, der ersten Release-Ankündigung gemäß, sollte das Spiel 2012 erscheinen. Damals noch mit eigener, runderneuerter Multiplattform-Engine. Doch dann sprang CEO und Studiogründer Sergiy Grygorovych ab, laut eigener Aussage "aus persönlichen Gründen". GSC Game World wurde am 9. Dezember 2012 offiziell aufgelöst. Darauf wurde offenbar nach Geldgebern, Investoren, gesucht, um das Studio und Stalker 2 am Leben zu erhalten. Doch offenbar kam es damals zu keiner Einigung und/oder zu Problemen mit den Namensrechten. Kurz darauf, im April 2012, wurde über den Facebook-Kanal des Entwicklers bekannt gegeben, dass Stalker 2 gecancelt wurde.

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Darauf blieb es einige Jahre ruhig. Doch im Jahre 2014 wurde GSC Game World wieder eröffnet (nun mit Evgeniy Grygorovych als CEO, dem Bruder des ursprünglichen Gründers), um das Strategiespiel Cossacks 3 zu entwickeln. Vier Jahre später, im Jahre 2018, wurde die Wiederaufnahme der Entwicklung von Stalker 2 bekannt gegeben. Zu Beginn noch auf Basis der Unreal Engine 4, damals mit einem angepeilten Release am 28. April 2022. Zwischenzeitlich, im August 2021, wurde bekannt gegeben, dass die Entwicklung auf die damals brandneue Unreal Engine 5 umgestellt wurde (offizieller Public-Release der UE5.0 war am 5. April 2022). Doch zu dieser Zeit kam GSC Game World wie vielen anderen Entwicklern nicht nur eine weltweite Seuche in den Weg, sondern am 24. Februar 2022 obendrein Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. Offenkundig kamen diese Umstände der Entwicklung von Stalker 2 in die Quere, die Prioritäten waren nun anders. Familie und Freunde, Leib und Leben standen jetzt an vorderster Stelle.

Auch unter den Entwicklern gab es Tote zu beklagen, darunter Game-Designer Volodymyr "Fresh" Yezhov, der bereits das erste Stalker mitgestaltete. Im Februar 2022 trat er freiwillig den ukrainischen Streitkräften bei. Er fiel am 22. Dezember 2022 bei den Kämpfen um Bachmut. Ein weiteres Todesopfer ist Oleksiy Khilski, ein ukrainischer (Theater-)Schauspieler, der im ersten Stalker obendrein als Voice Actor auftrat. Die Dokumentation War Game: The Making of S.T.A.L.K.E.R. 2 berichtet über Schwierigkeiten, ein Spiel zu Kriegszeiten zu entwickeln und ist auch ihnen gewidmet. Etwas später wurde die Entwicklung wieder aufgenommen, nun im tschechischen Prag und unter dem Namen Stalker 2: Heart of Chornobyl, mit ukrainischer Schreibweise, statt der russischen. Am 14. Juni 2022 gab ein Blog-Eintrag von GSC Game World dazu bekannt, dass die Arbeiten an Stalker 2 wiederaufgenommen wurden. Doch wurde GSC Game World laut eigenen Angaben 2023 Ziel von Cyberattacken, welche die Entwicklung abermals behinderten. Im Juni 2023 wurde gar ein Test-Build des Spiels geleakt.

Erste Kontaktaufnahme

Kurz darauf, im August 2023, konnten wir auf der Gamescom erstmals selbst Hand an Stalker 2 legen und einen frühen Demo-Build des Spiels anzocken. Anfangs vorfreudig, stellte sich bald nach dem Anspielen Ernüchterung ein: Denn die damalige Gamescom-Demo 2023 war in einem dermaßen unsauberen, technisch wie inhaltlich merklich unfertigem Zustand, dass wir den Entwicklern schweren Herzens anrieten, den damals für den 1. Dezember 2023 anvisierten Release-Termin noch einmal zu bedenken. Da die PCGH-Redaktion mit dieser Einschätzung offenkundig nicht alleine war, entschloss sich Entwickler GSC Game World, den Release von Stalker 2 abermals zu verschieben. Zuerst wurde das erste Quartal 2024 angepeilt, daraufhin gab es indes nochmals mehrere kleine Aufschübe.

Ein Jahr später, auf der Gamescom 2024, konnten wir abermals Hand an Stalker 2 legen. Dieses Mal in Form einer fast fertigen Xbox-Series-X-Fassung, mit Intro, Menü, funktionierenden Zwischen- und Skript-Sequenzen, mit 60-Fps-Performance-Modus und inklusive Lumen-Raytracing. Dieses Mal waren wir angetan: Im Vergleich zur 2023er-Demo wirkte die Gamescom-Demo 2024 weitaus fertiger, weitaus stabiler, weitaus in sich kohärenter. Während sich die Gamescom-Demo 2023 optisch inkohärent präsentierte, wir Skripts falsch auslösten, die Demo gar zum Absturz brachten, machte der Gamescom-Build 2024 einen weitaus besseren, wenn schon nicht perfekten Eindruck. Doch genug zur turbulenten, schwierigen Entstehungsgeschichte. Wie steht es heute, dem tatsächlichen Release, um Stalker 2?

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  1. Seite 1 Übersicht & Entwicklung
  2. Seite 2 Gameplay, Technik und Macken
  3. Seite 3 Engine Technik, Lumen im Detail
  4. Seite 4 Grafik und Auffälligkeiten
  5. Seite 5 Grafikkarten-Benchmarks in 5 Auflösungen
  6. Seite 6 Prozessor-Benchmarks
  7. Seite 7 Fazit
    • Kommentare (531)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Es wurde geheiratet, alles Liebe und Gute für Euch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ❤️.
      • Von Mottekus Software-Overclocker(in)
        Nachdem ich die 22Gb geladen habe, hat er bei mir nochmal 11Gb geladen. Ganz kurios
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich lade ihn gerade. Danke für den Hinweis.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Patch 1.2 ist gekommen. Über 1700 Fixes. 22.6 GB (Steam).

        Die Option "Antialiasing" wurde entfernt, nach der ich obendran fragte.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich habe keinen Hinweis bekommen, sehe erst jetzt deine Antwort. Habe den Test nochmals gelesen, das mach ich sowieso öfters, wenn ein Spiel und Test mich rocken. Spitzenreiter dieser Tests ist der Zusatztest von Ghost Recon Wildlands, wo die 1080Ti in die Knie und unter 60 FPS gezwungen wird. Den Test vergess ich im Leben nicht.

        Zurück zum Thema: Ich hatte dann das gefunden "Zu den sichtbar verbesserten Elementen zählt etwa TSR (Temporal Super Resolution), das integrierte, temporale Kantenglättungs-/Upsampling-Verfahren der UE5"

        Quasi was du in #526 geschrieben hast.

        Es gibt aber da noch einen eigenen Punkt "Antialiasing", unter Postprocessing. Das ist übrigens immer auf Episch, egal welches Preset ich wähle.
        Dieses "Antialiasing" wollt ich wissen was es ist. Weil, man kann ja auch FSR oder XeSS nehmen, dann hat man ja nicht TSR, aber dieses "Antialiasing" hat man trotzdem.
      Direkt zum Diskussionsende
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