Spiele 2019: Fallout 76 und Gaming as a Service - Dauerbaustellen und Skandale am laufenden Band
Da wäre beispielsweise Fallout 76, jener Online-Ableger der beliebten Bethesda-Rollenspielreihe, der bereits im November 2018 erschien und bereits kurz nach dem völlig verhagelten Launch für eine Fülle an negativer Berichterstattung sorgte.
Fallout 76 und Gaming as a Service - Dauerbaustellen und Skandale am laufenden Band
Auch 2019 galt bis auf wenige Ausnahmen: Große Produktionen sind keine einfachen Spiele mehr, einmal gekauft, einmal gespielt, sondern "Life Services", also Dienstleistungen, die durch beständige (teils kostenpflichtigen) Ergänzungen über den gesamten, langanhaltenden Lebenszyklus des Titels, Einnahmen generieren sollen. Wobei wohl debattierbar ist, in welcher Form viele dieser Titel eine Leistung darstellen oder der Spielerschaft einen ehrenvollen Dienst erweisen. Da wäre beispielsweise Fallout 76, jener Online-Ableger der beliebten Bethesda-Rollenspielreihe, der bereits im November 2018 erschien und bereits kurz nach dem völlig verhagelten Launch für eine Fülle an negativer Berichterstattung sorgte. Doch die Schlagzeilen und Youtube-Kanäle wurden auch 2019 mit einer Beständigkeit durch Fallout 76 beherrscht, die beeindruckend wäre, wäre der Grund für ihre Existenz nicht die eine oder andere Katastrophe oder der nächste größere Skandal. Und im Grunde ist es trotzdem erstaunlich und in gewissem Maße auch erheiternd, wie häufig sich Fallout 76 im Zentrum diverser Berichterstattungen befindet und man könnte den Online-Ableger der beliebten Rollenspielreihe mit einem gewissen Abstand auch als eine Art abschreckendes Beispiel für ein Live-Service-Game betrachten: "How not to Game-as-a-Service", vielleicht könnte Fallout 76 tatsächlich einmal Bestandteil eines Game-Design-Studiums werden, denn die Anzahl Fehltritte, die sich der Entwickler bei Fallout erlaubt(e), die Zielsicherheit mit dem Bethesda in wirklich jedes Fettnäpfchen trampelt(e), wirkt beinahe schon wie eine Negativ-Checkliste. Alles, was hätte bei Fallout 76 schiefgehen können, ging auch schief.
Quelle: PC Games Hardware
Fallout 76
Da wäre zum einen die wirklich sehr geschäftstüchtige Monetarisierung. Bethesda entfernte bei Fallout 76 nicht nur die menschlichen NPCs und damit einen beträchtlichen Teil der Atmosphäre sowie einen Großteil der Story der Einzelspieler-Teile, sondern addierte obendrein einen In-Game-Shop, dessen Angebot und Preisgestaltung allein beinahe schon regelmäßig schlagzeilenträchtig ist. So gab es zeitlich begrenzte "Angebote" zum "Sonderpreis", bei denen sich herausstellte, dass der "Sonderpreis" eigentlich das reguläre Angebot darstellte und der suggerierte "Rabatt" nur durch einen künstlich hochgesetzten Preis realisiert wurde - unter anderem in der EU eine illegale Praxis, was Bethesda dazu veranlasste, den "Sonderpreis" zu streichen und die Skins und Emotes stattdessen zu regulären Preisen anzubieten (die identisch ausfallen, nur der künstlich hochgesetzte Preis und damit das suggerierte Angebot entfiel). Obendrein wurden Assets, die aus Fallout 4 stammten und dort kostenlos zur Verfügung standen, recycled und im Atom-Shop von Fallout 76 für gutes Geld verkauft. Bethesda ließ sich indes nicht wesentlich von ihrem Bestreben, mit dem In-Game-Shop zusätzliches Geld zu verdienen, abbringen und sorgte weiterhin für Schlagzeilen und Empörung, unter anderem dadurch, dass zeitlich begrenzte "Exklusiv"-Angebote nicht nur ein einziges Mal angeboten wurden, sondern mehrfach, im Grunde also keine Exklusiv-Angebote darstellen. Durch die zeitliche Begrenzung wird indes natürlich ein begrenztes Angebot suggeriert, was potenzielle, aber noch zaudernde Interessenten dazu animieren soll, schnell zuzuschlagen, es könnte ja sein, dass das Angebot ausgeht (was bei Digitalkäufen generell nicht der Fall ist, sie können unbegrenzt vervielfältigt werden; ein begrenztes Angebot ist daher nur ein marktwissenschaftlicher Kniff, um durch eine künstliche Verknappung des Angebots eine kurzfristige Nachfrage zu erzeugen). Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, und zumindest die weiterhin spielende Klientel weiter zu schröpfen, integrierte Bethesda im Oktober 2019 ein Abo-Modell: 120 Euro im Jahr hätte Bethesda gerne von Ihnen, wenn Sie größtmöglichen Zugriff auf Fallouts "Goodies" erhalten möchten.
Und dann wären da die Bugs. Fallout 76 ist in diesem Sinne beinahe schon ein traditionelles Bethesda-Rollenspiel, die nie für ihre Stabilität, Fehlerfreiheit oder ihren technischen Feinschliff bekannt waren. In gewissem Sinne machen die oft ulkigen Fehler, KI-Aussetzer, Physik-Spinnereien und diverse technische Macken in Bethesda-Rollenspielen gar einen Teil ihres typischen Charmes aus - katastrophale Abstürze und für das Spielen fatale Bugs wie Quest- oder Skript-Aussetzer mal ausgenommen. So lief das Spiel direkt nach dem Launch etwa schneller, wenn der Spieler mit seinem PC 60 Fps überschreiten konnte - natürlich war dieses Problem auch bei Fallout 76 wieder ein Faktor, es existierte schließlich in bisher jedem modernen Bethesda-Rollenspiel auf Basis der Creation-Engine. Dass die Entwickler diese langjährig bekannte technische Macke ausgerechnet in einem Multiplayer-Fallout, in dem findige Spieler einen solchen Umstand theoretisch auch für unfaire Vorteile ausnutzen könnten, pünkltlich zum Launch beheben würden, war offensichtlich zu weit gedacht.
Doch damit nicht genug, denn in Fallout 76 multipliziert sich die typische und wahrscheinlich für viele Fans von Bethesda-Rollenspielen vertretbare Bug-Anzahl mit der technischen Komplexität, die für einen Mehrspieler-Titel nötig ist. Zu den typischen technischen Problemen früherer Fallout-Titel kommen mit Fallout 76 Verbindungsprobleme, Server-Abstürze, teils massiver Lag, sich nach einem Disconnect entleerende Inventare und viele weitere Macken. Wenn Sie sich für einige weitere Beispiele interessieren, der Youtuber und Spielekritiker Joseph Anderson hat ein Video zusammengestellt, indem er eine diverse Vielzahl jener Bugs aufzeigt, die ihm innerhalb knapp 100 Stunden Spielzeit begegnet sind. Am besten nehmen Sie sich ein wenig Zeit, das Video ist beinahe drei Stunden lang.
Die Vielzahl und -fältigkeit der Bugs, Exploits und anderer Fehler, die Bethesda dank "Service-Modell" zudem während des fortlaufenden Entwicklungsprozesses neu integrierte, ist ebenfalls bemerkenswert. Noch im Dezember und kurz vor dem Wechsel ins aktuelle Jahrzehnt sorgte Fallout 76 mit zwei groben Fehltritten für Aufsehen: Der erste Umstand war ein mit einem jüngeren Patch integrierter Bug, der die Werte der Rüstungen, die Spieler trugen, bei jedem Nachladen ihrer Waffen reduzierte. Das zweite Skandälchen betrifft einen Hack, der Spielern unberechtigter Weise erlaubte, das Inventar und die Inventartruhe anderer Spieler auszuräumen. Letzterer Fehler schaffte es ins Spiel, obwohl Tester, die bereits einen verfrühten Zugang zu der Spielversion erhielten, ausdrücklich vor dem Umstand warnten. Die Beständigkeit, mit der uns Fallout 76 mit neuen Bugs unterhält, lässt uns vermuten, dass das Online-Rollenspiel auch 2020 eine gewisse Rolle spielen wird - der groß für 2019 angekündigte und von vielen Spielern sehnlich erwartete Wastelanders-DLC, welcher endlich die menschlichen NPCs und damit ein wichtiges Element eines "echten" Fallouts ergänzen soll, wurde schließlich auf 2020 verschoben - und eins scheint beinahe gewiss: Der erweiterte Content wird wohl tatsächlich für frische Unterhaltung sorgen. Hoffentlich auch im positiven Sinne.
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Ich habe mich auch zunächst mit Control sehr schwergetan, habe mich aber schlussendlich voll und ganz darauf eingelassen, und dann merkt man, dass es wirklich ein tolles Spiel ist, dass im Gegensatz zu vielen Games, die heutzutage auf den Markt kommen, erfrischend anders ist.
Aber gut, Geschmäcker sind verschieden. Wenn es dir nicht gefällt, dann gefällt es dir eben nicht
Red Dead 2 lief bei mir von Anfang an... War schon auf der PS4pro ein Wahnsinn,
jetzt auf dem PC nach Witcher 3 das einzige Game in das man 2-3h komplett abtauchen kann. Genial!
Da merkt ma erst wie beschissen diese ganzen Ubisoft-service games sind...
Borderlands 3 - das einzige richtig geile Coopgame seit Äonen auf dem Pc.
Mechwarrior 5 - auch ok, da der Coop gut funktioniert.
Die Entwickler sind ja aeutzutage zu faul/blöd für echten Coop... es zählt nur massive multiplayer online, Geld machen !!!
Control - fand ich viel zu abgedreht und sinnlos, ganz abgesehn davon sieht es doch recht kacke aus...es sieht schlechter aus als Quantum Break. Und RTX ist naja...
Devision2 - die ubisoftformel kotzt mich an... Spaß ist anders.
Fängt schon bei Charaktereditor an... wozu brauch ich den wenn jeder Charakter aussieht wie FRATZENGULASCH?
Lauftent popt irgend ein Zeug auf ...immersion gleich null.
Am besten machen die nur noch Glücksspiel(automaten) ...darauf läufts hinaus.
SoTR: Optisch mit RTX und HDR absolut hui! Story am Anfang top... zum Ende hin ein megaFlop!
In der Film- und Gamebrache hat da entweder keiner mit Fantasy mehr das sagen oder keiner hat es mehr drauf...niemand kann/will mehr gute Geschichten erzählen.
Das ist so beschissene logiklose 0815 ******** das es mir echt weh tut... es tut ECHT WEH!
Ghost Recon Breakpoint - Heilige *******: Danach ist Ubishit entgültig für mich gestorben.
Nach 3 Monaten immernoch alle 5-10min Whalers 00301 Crash ...support Hilfe Null,Komma Null
Die ganzen Router/firewall 0815 Einstellungstips- fürn Arsch!
PS: Im Koop-Camp wird man entweder von nem NPC dauer zu gehustet ...oder es spielt beschissener Trash Metal. Ist das ein Entwicker-Psychoterror-Scherz??? Saudämlich und Nervtötend!
Hab mir die beiden Kack-games zum Weihnachts Angebot billigst geholt aber... Geld zurück wär mir lieber. Unspielbarer Schrott.
Worin ich die meiste Zeit des letzten Jahres verbracht habe:
1.) WoW ... ich werde aber jetzt das Abo wieder an den Nagel hängen
2.) WorldofWarships ... für immer mal wieder ein bis zwei Gefechte zwischendurch ganz nett
3.) AC Odyssey ... ein Augenschmaus, nur irgendwann wurde es eintönig, die Erweiterungen habe ich mir nicht geholt
4.) The Division2 ... wäre mein absoluter Favorit, wenn die Gesichter der Mädels in der Charaktererstellung und ingame ein bißchen hübscher wären.
5.) SWtOR ... habe ich seit der Onslaught-Erweiterung wieder im Abo laufen.
6.) Diablo3 ... wenn garnix mehr geht
7.) Skyrim/Fallout4 ... sind meine Platzhalter, wenn mal wieder das Internet auf dem Land weg ist.
8.) Shadow of TombRaider .. mein persönlicher Flop. Ich mochte die alten Teile lieber, wo Klettern, Wegfinden und Rästeln und nicht Ballern im Vordergrund standen.
Worauf ich mich dieses Jahr freue: natürlich Cyberpunk 2077.
Ein neues C&C (im Stile von C&C1 oder RA1 nur halt in zeitgemäß hübsch für 4K) wäre auch was leckeres.
Schöner Überblick über die Tops und Flops des Spielejahrs
Wenn am 16. April Cyperpunk 2077 erscheint und ich vermutlich die Hebel in Bwegung setzen werde, um es in einen zufriedenstellenden Maße spielen zu können, (gegesätzlich von mir getätigter Aussagen auch ohne neue Grafikkarte) und wenn es dann noch so wird wie ich hoffe, - dann könnte es sein dass das Spiel mich bis wenigstens 31.12. 2020 gut unterhält und zufriedenstellt, sodass ich gar keine anderen Spiele bis 2021 mehr ausprobieren brauche. Das wäre dann natürlich Pech für alle anderen Hersteller - aber für mich wäre das Spielejahr 2020 dadurch gerettet.
Und den Rest von 2020 hole ich mir dann im Sale irgendwann später - vielleicht auch viel viel später - wenn mich in Cyberpunk alles gesehen und erlebt habe.
Meine Spiele mit der meisten aktiv verbrachten Spielzeit 2019:
1. Diablo 3 (vermutlich an die 1000 std)
2. Batman Arkham Knight (ca 230) --- 120% abgeschlossen - aber im Herausforderungsmodus gibt es noch was zu tun.
3. Mittelerde Shadow of War (180) --- (2 Festungen noch nicht eingenommen..) und mein Held ist auf level 69 - 11 Level kann ich also noch aufsteigen - soviel ich weiß.
4. Shadow of Tomb Raider (69) ---100% Spielabschluss - Game+ aber noch nicht fertig
5. Wreckfest (68) --- Karriere zu 95% abgeschlossen. Online Mehrspieler ist aber zu vergessen. - Die letzten 5% wären mit 2 std Spielzeit erreichbar - heb ich mir für 2020 auf
6. Fallen Order (53) Einmal bis zum Ende durch und 95% aller Dinge gefunden und erledigt 2. Durchlauf gestartet um den Rest auch noch zu finden / entdecken
7. Kingdom Come Deliverance (25) (derzeit am Spielen)
8. Witcher 3 (13) (Ich mag den Gerald nicht - das wird echt schwer mit dem Spiel)
9. Tomb Raider (10) (Gefällt mir besser als Rise of Tomb Raider - spiel ich auch weiter - aber erst wenn ich nichts Interessanteres mehr finde.)
10. Dishonored 2 (5) muss ich mich überwinden - aber es war ja eigentlich ganz interessant - nun ja - vielleicht später wieder...
Dark Souls 3 liegt an 11. Stelle. (Bin nur halbherzig bei der Sache gewesen und das Spiel hat mir gezeigt, dass ich mich mit Steuerung beschäftigen muss - aber ich hab nichts gesehen, was dazu motiviert hätte.)
Und alle weiteren Titel haben deutlich unter einer Stunde Gesamtspielzeit.
Bis 16. April werd ich die Zeit mit Kingdome Come Deliverance, Hellblade Senua's Sacrifice (ist schon installiert) und wahrscheinlich auch mit Diablo 3 verbringen (wenn mir sonst nichts Spaß macht - das geht fast immer)