Starfield, Skylines 2 & Co.: Die technischen Tops und Flops des Jahres 2023 im PCGH-Rückblick - jetzt mitdiskutieren
Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit, die technischen Errungenschaften und Flops einmal Revue passieren zu lassen. Was war im Jahre 2023 erfolgreich, welches Spiel und welcher Entwickler konnte positive Akzente setzen und welche hätten es besser machen können?
In diesem Artikel
- Seite 1 Die technischen Tops und Flops des Jahres 2023 - Einleitung
- Seite 2 Die technischen Tops und Flops des Jahres 2023 - Blutleere Langeweile und Käferfressen
- Seite 3 Spiele-Technik Tops und Flops 2023 - Ein Ase im Rollenspiel-Olymp und das Orakel im Sternenfeld
- Seite 4 Spiele-Technik Tops und Flops 2023 - Ein Quell der Hoffnung
- Seite 5 Bildergalerie
Mit diesem Artikel wollen wir das Spiele-Jahr 2023 verabschieden und gewisser Weise in Form einer technischen Jahresbilanz Revue passieren lassen - eine Analyse der Spiele-Performance, wenn Sie so mögen. Doch wollen wir an dieser Stelle nicht allzu sehr der Ernsthaftigkeit verfallen uns lassen statt trockenen Zahlen ein wenig glossenhafte Leichtigkeit einfließen.
Blicken wir auf das Spielejahr 2023 zurück, so bleiben gemischte Gefühle zurück. Es war ein ereignisreiches Jahr, soviel scheint sicher. Und auch in Sachen Gaming gab viele technische Neuerungen und Entwicklungen zu bestaunen. Nach langer Zeit des Wartens und Harrens wirkt es Ende des Jahres so, als würden die Next-Gen-Konsolen nun endlich langsam die Führungsrolle unter den Plattformen übernehmen und die technische Entwicklung endlich auf breiter Basis vorantreiben. Zu diesem Empfinden passt, dass das Jahr 2023 außerdem die erste größere Verbreitung von Unreal-Engine-5-Titel sah, die nicht aus dem Hause Epic stammen und Fortnite heißen. Die noch immer in weitem Umfang genutzte Unreal Engine 4 hingegen ließ bei einigen ansonsten sehr gelungenen Spielen ihr technisches Alter durchblicken und frustete viele Spieler mit hohen Hardware-Anforderungen bei gleichzeitig mäßiger Performance.
Spiele-Technik Tops und Flops 2023 - Von rumpeligem Besenflug und Traversal-Zauder
Bereits im Februar 2023 gab es die erste große Aufregung. Mit Hogwarts Legacy traf Entwickler Avalanche Studios einen Nerv der Spieler. Das Spiel verkaufte sich außerordentlich gut und räumte eine Top-Wertung nach der anderen ab, präsentierte eine ausgesprochen ansehnliche Grafik und wartete auf dem PC mit einigen Extra-Leckerbissen in Form von Raytracing und fortschrittlichen Upsampling-Techniken auf. Allerdings sorgte Hogwarts Legacy auch für reichlich Verdruss, insbesondere bei PC-Spielern und vor allem jenen, welche die Raytracing-veredelte Grafik in vollen Zügen genießen wollten. So prächtig inszeniert das Spiel auch sein mag, so fortschrittlich die glänzende Strahlverfolgung, wenn die Technik nicht mitspielt und das Spiel wie Kehricht läuft, fliegt selbst der fleißigste Zauberlehrling holprig durch die Besenflugprüfung.
Einige Monate später lebte Electronic Arts mit Jedi Survivor eine ähnlich widersprüchliche Leistung vor: Der Nachfolger des Ende November 2019 erschienenen Überraschungs-Hits, der so erfolgreich war, dass sogar EA mitbekam, dass Einzelspieler-Titel hip sein können, ist ein wirklich gutes und sehr ansehnlich inszeniertes Spiel. Doch die Technik-Macht stockt und stottert mit der alten Unreal Engine 4. Beide Spiele fielen uns beim Testen mit massiven Hardware-Anforderungen und noch immer unrunder Performance selbst beim Einsatz von High-End-Hardware auf. Speziell Hogwarts begleitete PCGH-Artikel in Form von Test auch weiter über das Jahr, ließ Grafikkarten und Prozessoren glühen und überraschte selbst Tester mit jahrzehntelanger Erfahrung mit überschwänglichem Heißhunger auf Speicher.
Doch keins dieser Spiele war technisch schlecht. Hardware-hungrig, ja. Das waren allerdings auch einige der technischen und grafischen Knaller, die uns dieses Jahr beehrten. Doch es gab auch einige wirklich miese Titel, die es 2023 verbrachten, sowohl in Sachen Gameplay beherzt ins Klo zu greifen, als auch außer in ihrem technischen Anlauf mit Schwung in der Kloake landeten. Lassen Sie uns also einen Blick zurück auf die technischen Errungenschaften des Spiele-Jahres 2023 werfen und das Jahr im Guten wie im Schlechten verklingen lassen.
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- Seite 2 Die technischen Tops und Flops des Jahres 2023 - Blutleere Langeweile und Käferfressen
- Seite 3 Spiele-Technik Tops und Flops 2023 - Ein Ase im Rollenspiel-Olymp und das Orakel im Sternenfeld
- Seite 4 Spiele-Technik Tops und Flops 2023 - Ein Quell der Hoffnung

Ansonsten sind an mir diverse oft genannte Enttäuschungen (Starfield oder Diablo 4), miserable PC Ports (bspw. Star Wars Jedi 2) oder absolute Flops (Redfall, Lords of the Fallen, Gollum usw.) vorbei gegangen. Bestand kein allzu großes Interesse und die Meldungen nach Release haben auch nicht zum Kauf motiviert. Ärgerlich aber sicherlich für Fans.
Schwachstellen sind NPCs und wie die in der Spielwelt agieren, das war dann sehr rückständig wirkend. Aber das Zusammenspiel der Biome, Planzen, Tiere, Wetter und all das, hab ich so bisher noch nicht gesehen. Wirklich großartig gemacht.
Es ist sehr schade, dass viele nur ein "Far Cry" in dem Spiel sehen, dabei ist es viel mehr als das und eines der besten Ubisoft Spiele der letzten Jahre.
Dead Space fand ich mega damals. Aber iwie stelle ich mir das eher langweilig vor, wenn man die Story schon kennt. Oder haben die da Leveltechnisch einiges geändert ?
Jetzt bin ich Ewigkeiten mit i7-4770K und GTX 980TI unterwegs gewesen, immer noch eine Kombination, mit der man viele tolle Sachen machen kann, nicht zwingend mit neuesten Spielen, aber es gibt ja tausende gute auch etwas ältere. Vor zwei Jahren habe ich zumindest auf 5800X aufgerüstet, war hilfreich, aber zu einseitig. Aber die Grafikkartenpreise waren absurd, da gehe ich doch lieber im Wald Bäumefällen und Holzhacken, anstatt Landwirtschaftssimulator zu spielen.
Aber 2023 war gut. Es wurde ein 5800X3D, wirklich etwas grandioses, eine RTX 4070 gleich zum Release, immer noch schmerzhaft teuer aber seit Jahren zumindest so ein bisschen etwas wie Gegenwert, dazu aufstocken auf 64GB, weil Anno mehr als 32GB nutzt, eine schnelle SSD und wieder mehr spielen in diesem verregneten Sommer mit unerträglichen Hitzephasen, in denen ich eh nicht raus ging.
Doch, war ein schönes "Hardwarejahr", und jetzt können noch schöne Spiele kommen. Anno 1800 ist immer noch klasse, gerade mit der immer größer werdenden Mod-Datenbank, die X-Spiele laufen endlich flüssig aber irgend etwas schönes Neues wäre noch gut.
In diesem Sinn, hoffen wir auf 2024 und ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel schöne Rechnermomente im nächsten Jahr.
Nicht mal pop cap100 hat geholfen.
Nicht mal pop cap100 hat geholfen.