Spider-Man Remastered: Raytracing
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Spider-Man Remastered: Raytracing

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Spider-Man Remastered punktet seit jeher mit hübschen Raytracing-Reflexionen - am PC hübscher denn je.

Spider-Man Remastered: Raytracing

Das Raytracing in Spider-Man Remastered beinhaltet lediglich Reflexionen. Andere typische RT-Effekte wie Schatten, Umgebungsverdeckung oder die Globale Beleuchtung sind dagegen konventioneller Natur. Allerdings sind die Raytracing-Spiegelungen in Spider-Man beinahe allgegenwärtig und sehr auffällig. Nicht nur die Fenster der Hochhäuser, glänzender Marmor oder nasse Straßen werden mit der feinen Strahlenverfolgung veredelt, sondern obendrein viele andere Elemente, darunter auch Spidey's Anzug und in besonderem Maße dessen weiß-glänzenden Spinnenaugen. Die Raytracing-Spiegelungen lassen sich im Grafikmenü in drei Qualitätsstufen zuschalten und weisen mit maximaler Raytracing-Pracht eine angenehm hohe Auflösung und einen beeindruckenden Detailgrad auf. Auch wenn die Entwickler an dieser Stelle ein wenig tricksen und das LoD der Spiegelungen gegenüber dem restlichen Spiel etwas abgespeckt ist. Letzteres ist indes eine gelungene Optimierung und erlaubt eine sehr ansehnliche Sichtweite der RT-Reflexionen bei einem gleichzeitig überzeugendem Detailgrad, ohne dass die Performance über Gebühr leidet. Beim Herabsetzen der Raytracing-Qualität im Grafikmenü werden sowohl (temporale) Auflösung sowie der Detailgrad beziehungsweise das LoD herabgesetzt. Bei niedriger Qualität enthalten die Spiegelungen also weniger Objekte und eine abgespeckte Geometrie und benötigen aufgrund reduzierter Auflösung zugleich weniger Strahlen, die verfolgt werden müssen. Sehr gut, so implementiert man ein Raytracing, das nicht nur Besitzer von High-End-GPUs nutzen können.

Im Folgenden sehen Sie der Vollständigkeit halber Raytracing-Vergleichs-Benchmarks anhand einer gepatchten, aber noch nicht finalen Version von Spider-Man Remastered, welche bereits RT-Einzeloptionen bietet. Interessant: RX 6800 XT und RTX 3080 sind oft ähnlich schnell, die Geforce gewinnt tendenziell bei höheren Raytracing-Einstellungen, hat aber mit leichten Speicherproblemen zu kämpfen. Die RX 6800 XT ist bei niedrigen Raytracing-Einstellungen tendenziell schneller und hat mit 16 GiByte reichlich Grafik-RAM auch für maximale Pracht.

Die RT-Reflexionen ersetzen sowohl Screen-Space- als auch viele der Cube-Map-Spiegelungen. Letztere kommen etwa für die Fenster der Hausfassaden zum Einsatz, um Ihnen selbst dann eine Illusion einer Spiegelung zu suggerieren, wenn der Inhalt, etwa ein Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite beim Blick auf die Scheiben nicht im Screen Space liegt. Generell und die eingeschränkte Technik berücksichtigend, machen die Cube-Map-Spiegelungen auf den Gebäuden einen überzeugenden Eindruck. Allerdings bietet Raytracing nicht nur eine wesentlich höhere Genauigkeit, sowohl was die Auflösung als auch die Perspektive betrifft, und obendrein beinhalten die Raytracing-Reflections natürlich dynamische Objekte. Darunter Fahr- und Flugverkehr, Passanten oder auch Spider-Man höchstselbst, wenn dieser etwa spiegelnde Fassaden erkrabbelt.

Falls Sie's noch nicht wussten: Raytracing bürdet nicht nur dem Grafikchip zusätzliche Arbeit auf, sondern auch dem Prozessor. Werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen in Spider-Man Remastered. Zu sehen ist eine anspruchsvolle Szene über den Dächern New Yorks mit reichlich Geometrie und spiegelnden Häuserfassaden in niedriger Auflösung:

Spider-Man Remastered (PC): Raytracing - CPU Impact
Spider Man Remastered PC - Raytracing OFF
Spider Man Remastered PC - Raytracing OFF Spider Man Remastered PC - Raytracing ON

Wie Sie dem On-Screen-Overlay entnehmen, liegt kein Grafiklimit vor - die Grafikkarte benötigt mit und ohne Raytracing gleich viel Strom. Der federführende Ryzen 5 5600X kommentiert den zusätzlichen Rechenaufwand unterdessen mit einem Leistungseinbruch von rund 20 Prozent. Gut erkennbar ist, dass die RT-Reflexionen weit reichen - kurioserweise zeichnet der Raster-Fallback aber deutlichere Glanzflächen als das mutmaßlich realistischere Raytracing. Ebenfalls erkennbar ist der erhöhte Speicherbedarf von rund 1 GiByte. Dieser Punkt wurde während des Testzeitraums mehrfach adressiert. Sony bzw. deren PC-Port-Spezialisten Nixxes haben es sich zum Ziel gesetzt, dass 10 GiByte Grafikspeicher ausreichen sollen. Das ist kein Zufall, denn das Spiel wird aktiv von Nvidia beworben und soll daher auf der verbreiteten Geforce RTX 3080 laufen. Anfangs belegte Spider-Man Remastered noch etwa 11 GiByte in Ultra HD, mittlerweile liegt die Allokation jedoch meist unter 10 GiByte.

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  1. Seite 1 Spider-Man Remastered: Technik-Details
  2. Seite 2 Spider-Man Remastered: Raytracing
  3. Seite 3 Spider-Man Remastered: AA- & Upscaling-Vielfalt
  4. Seite 4 Spider-Man Remastered: GPU- und CPU-Benchmarks
  5. Seite 5 Spider-Man Remastered: Bilder und Fazit
    • Kommentare (119)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tripleh84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bonesai
        RTX OFF Für den Fotomodus kann man es dann ja eh wieder aktivieren
        Ja normal mache ich es ja aus, wenn ich es nicht sehe. Aber bei Spiderman macht es schon was aus.. Aber es liegt eigentlich nichtmal an meiner Karte beim Spidey sondern am CPU Limit. Ohne Hyperthreading geht einiges an FPS hoch. Aber das stell ich doch nicht ab wegen einem spiel.
      • Von Tripleh84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bonesai
        RTX OFF Für den Fotomodus kann man es dann ja eh wieder aktivieren
        Ja normal mache ich es ja aus, wenn ich es nicht sehe. Aber bei Spiderman macht es schon was aus.. Aber es liegt eigentlich nichtmal an meiner Karte beim Spidey sondern am CPU Limit. Ohne Hyperthreading geht einiges an FPS hoch. Aber das stell ich doch nicht ab wegen einem spiel.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Schwingt Spidey eigentlich immer noch an den Wolken wie bei den älteren Titeln oder wurde das mal realistischer gemacht?
      • Von Rivellon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Finde die 1080ti von der Platzierung etwas überraschend, hätte sie eher bei der 2070 Super gesehen.
      • Von Darkearth27 BIOS-Overclocker(in)
        Heute das erste mal zu mehr als nur zum benchen gekommen, also auch mal 4 Stunden am Stück gespielt, inklusive Streaming und keine Probleme gehabt.

        Abstürze nur dann, wenn ich die GPU zu weit übertaktet habe.
        Somit gehe ich davon aus, dass wenn es zu Crashes kommt es an instabilen OC Settings liegt (was bei den Boosts heutzutage auch mal @ stock passieren kann).

        RT auf MAX und 1440p geht auch über einen längeren Zeitraum.

        Probleme die vom GPU Treiber ausgehen mal außen vorgelassen...
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Sagt mal läuft das Spiel bei euch Stabil? Bin bei fast 29 Stunden spielzeit. Aber ich habe bei jeder Runde die ich spiele 1-2 Abstürze. Das ist dank sehr fairer Checkpoints zwar nicht so tragisch aber trotzdem.
        Mein PC ist nicht übertaktet (tu ich schon lange nicht mehr), Treiber sind aktuell. Und andere Spiele laufen ja auch stabil.
      Direkt zum Diskussionsende
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