SSD: Phison zeigt PCI-Express-4.0-SSD an Ryzen 3000
Mit dem Einmarsch von PCI Express 4.0 ab Ryzen 3000 profitieren vor allem Grafikkarten und SSDs. Phison hat auf der CES schon einmal gezeigt, was machbar ist - mit einer Demo-SSD und ein paar Tricks.
Nachdem AMD für Ryzen 3000 auf der CES 2019 PCI Express 4.0 in Aussicht gestellt hat, wird auch entsprechende Peripherie dafür interessant. Die erste PCI-E-4-SSD wurde während der Consumer Electronics Show in Las Vegas auf einen eben solchen Ryzen losgelassen und die Werte können sich sehen lassen.
Die SSD ist ein Demonstrationsmodell namens E16 von Phison, die vor allem Controller an diverse SSD-Hersteller verkaufen. Der neue Controller spricht die gleiche Sprache wie Zen 2 und so lassen sich im Crystal Benchmark hübsche Werte erreichen: 4 GB/s bei sequenziellem Lesen und 4,2 GB/s bei sequenziellem Schreiben sind nicht schlecht. Eingesetzt wird auf der Demo-SSD TLC-NAND von Micron in 96 Lagen. Phison erwartet, dass Werte um 4,8/4,4 GB/s erreicht werden können, wenn schnellerer Flash-Speicher eingesetzt wird. Phison weist konkret auf Toshibas BICS 4 Flash hin.
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Stand jetzt erreicht die E16 über 900.000 IOPS. Das sind Werte, bei denen aktuelle Mainboards bereits an Grenzen stoßen, zumal denen Ausbaustufe 4.0 fehlt. Für die Demo wurde daher ein Gen-4-Host-Adapter von PLDA eingesetzt. Der konvertiert eine PCI-E-3.0-Verbindung mit 16 Lanes in eine PCI-E-4.0-Verbindung mit 8 Lanes. Angeschlossen wurde alles an den Steckplatz, der für Grafikkarten gedacht ist.
Der Controller namens PS5016-E16 setzt auf zwei Dual-Core-ARM-Kerne und zwei proprietäre CO-X-Prozessoren von Phison. Es stehen acht adressierbare Kanäle zur Verfügung, die je vier Pakete verarbeiten können. Während die Demo-SSD mit TLC-NAND bestückt war, unterstützt der Controller auch QLC-NAND. Damit QLC genauso lange hält wie TLC, soll Phisons LDPC (Low-Density Parity Check) helfen. Erste Produkte erwartet Phison im Q3 2019.
Quelle: via pc.watch.impress.co.jp

Von den Onboard Slots halte ich eigentlich auch nicht viel, weil die sich meistens die Lanes mit dem SATA Controller teilen. Steckst du eine M.2 SSD in den Onboard Slot ein, kann es sein, daß du 2 oder manchmal sogar 4 SATA Ports verlierst.
So richtig perfekt funktioniert das bloß auf Threadripper Mainboards mit 64 PCIe Lanes oder auf den Sockel 2066 Mainboards von Intel mit 44 Lanes.
Richtig gut sind die PCIe Steckkarten wie die Asus Hyper Card. Die kann 4 M.2 SSD aufnehmen und hat sogar einen Kühler drauf. Damit das richtig läuft, braucht man aber auch ein Board, wo man einen 2. Slot mit 16x Anbindung betreiben kann. Dann wären wir auch wieder bei Sockel TR4/2066.
Ich hätte ja gerne eine 5,25" Box die in einen Laufwerksschacht passt, wo ich dann von vorne M.2 SSD reinstecken könnte. Von mir aus mit PCIe Controllerboard oder U.2 Kabelverbindung. Aber auch dafür braucht man im optimalen Fall TR4/2066.
Die PCIe4.0-Einführung dient vor allem dazu, MEHR Geräte voll anbinden zu können als die Bandbreite eines Einzelgerätes zu erhöhen, auch wenn letzteres zumindest in Ausnahmefällen von Vorteil sein kann.
Die PCIe4.0-Einführung dient vor allem dazu, MEHR Geräte voll anbinden zu können als die Bandbreite eines Einzelgerätes zu erhöhen, auch wenn letzteres zumindest in Ausnahmefällen von Vorteil sein kann.
AMD Radeon RX Vega 56 video card benchmark result - Intel Core i7-2600K Processor,ASUSTeK Computer INC. P8P67
Das hier nicht die normale Leistung erreicht wird, ist eher der alten Plattform von 2011 geschuldet, sprich "veraltete" CPU und RAM. Leider gibt es keine aktuelle Plattform mit PCIe 2.0 16x Slot mit der man das genau testen könnte. Und die Vega 56 ist jetzt nicht das, was sich manche unter Enthusiasten HighEnd vorstellen. Der PCIe Bus ist schnell genug, um selbst in der alten 2.0 Version noch gut mitzuhalten was die Grafikkarten betrifft.
PCIe 4.0 ist interessant, weil damit mehr Hardware mit der gleichen Geschwindigkeit angebunden werden kann, also z. B. sind 2x so viele M.2 SSD auf dem Mainboard möglich ohne Geschwindigkeitsverlust usw.