Daten, Release-Termin, Preise: Threadripper 3960X und 3970X, Ryzen 9 3950X und Athlon 3000G [Update]

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Daten, Release-Termin, Preise: Threadripper 3960X und 3970X, Ryzen 9 3950X und Athlon 3000G vorgestellt
Quelle: AMD

Jetzt aktualisiert: Zum Abschluss des Jahres bringt AMD die langersehnten Threadripper-CPUs 3960X und 3970X, den Desktop-16-Kerner Ryzen 9 3950X und sowie neue APU in Form des Athlon 3000G auf den Markt und rundet damit das Portfolio nach oben wie unten ab. Wir haben alle Informationen für Sie zusammengefasst und wagen eine erste Leistungseinschätzung.

Aktualisierung: Sie finden nun auch die gesamte Präsentation von AMD zu Threadripper 3960X und 3970X, Ryzen 9 3950X und Athlon 3000G in unserer Bildergalerie. Dabei sind auch einige Hersteller-Benchmarks von AMD selbst.

Bildergalerie


Nachdem der AMD Ryzen 9 3950X Mitte September wider Erwarten um zwei Monate verschoben wurde, was vermutlich den Engpässen bei dem Auftragsfertiger TSMC geschuldet ist, erscheint der 16-Kerner nun offiziell am 25. November 2019. Laut AMD soll sich das Warten lohnen, insbesondere da der Ryzen 9 3950X die schnellste bis dato erhältliche 16-Kern-CPU sein soll, was es noch zu beweisen gilt. Zweifelsohne dürfen wir mindestens die Performance des AMD Ryzen 9 3900X erwarten und, sofern die Software damit umgehen kann, einen netten Leistungsvorteil durch die zusätzlichen vier Kerne respektive acht Threads. Das neue Topmodell wird mit dem gleichen Energiebudget von 105 W ausgestattet wie der kleine Bruder. Der Basistakt sinkt zwar etwas auf 3,5 GHz, doch der Boost-Takt beträgt beim AMD Ryzen 9 3950X nun bis zu 4,7 GHz. Damit verfügt die CPU über den höchsten Boost-Takt aller Zen-2-Prozessoren.

Modellname Ryzen 9 3950X Ryzen 9 3900X Ryzen 7 3800X Ryzen 7 3700X Ryzen 5 3600X Ryzen 5 3600
Kerne 16 12 8 8 6 6
Threads 32 24 16 16 12 12
Standard-Takt 3,5 GHz 3,8 GHz 3,9 GHz 3,6 GHz 3,8 GHz 3,6 GHz
Boost-Takt 4,7 GHz 4,6 GHz 4,5 GHz 4,4 GHz 4,4 GHz 4,2 GHz
TDP 105 Watt 105 Watt 105 Watt 65 Watt 95 Watt 65 Watt
L2-Cache 8MB (16x 512kB) 6MB (12x 512kB) 4MB (8x 512kB) 4MB (8x 512kB) 3MB (6x 512kB) 3MB (6x 512kB)
L3-Cache 64MB (4x 16MB) 64MB (4x 16MB) 32MB (2x 16MB) 32MB (2x 16MB) 32MB (2x 16MB) 32MB (2x 16MB)
Preis (Stand 07.11.2019) ca. 749 Euro 549 Euro 389 Euro 324 Euro 235 Euro 195 Euro

Die Singlecore-Leistung verbessert sich mit jeder weiteren CPU um bis zu 22 Prozent, ausgehend vom ehemaligen Desktop-Topmodell AMD Ryzen 7 2700X, und ist seit Zen 2 konkurrenzfähig. Quelle: AMD Die Singlecore-Leistung verbessert sich mit jeder weiteren CPU um bis zu 22 Prozent, ausgehend vom ehemaligen Desktop-Topmodell AMD Ryzen 7 2700X, und ist seit Zen 2 konkurrenzfähig. Zu den weiteren Neuerungen gehört, dass AMD den Ryzen 9 3950X in der Boxed-Version ohne zusätzlichen CPU-Kühler ausliefert und eine stattliche Wasserkühlung mit mindestens 280-mm-Radiator oder größer empfiehlt. Spätestens jetzt sollte klar sein, dass die angegebene TDP von 105 Watt nur für den Basistakt gilt. Das hat man sich scheinbar bei Intel abgeschaut, welche den Core i9-9900K ebenfalls ohne Boxed-Kühler ausliefern. Für höchste Energieeffizienz bietet AMD mit Erscheinen von AGESA 1004 den sogenannten Eco-Mode für alle Zen-CPUs der dritten Generation an. Die ursprünglich für Mobile-Prozessoren geschaffene Technologie namens Configurable TDP (cTDP) skaliert die CPUs anhand ihrer TDP nach unten, um den Anforderungen bei Anwendungsgebieten wie einem HTPC, NAS oder als Plex-Server gerecht zu werden.

Am Beispiel eines Ryzen 9 3950X wird aus der 105-Watt-CPU so eine 65-Watt-CPU, was eine Einsparung von bis zu 44 Prozent der Leistungsaufnahme bei nur 23 Prozent Performanceverlust ermöglicht, getestet von AMD mit Cinebench R20. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten bei der Wahl des Mainboards, da die verbauten Spannungswandler weniger beansprucht werden, was den Einsatz des 16-Kerners auf vergleichsweise günstigen Boards möglich macht.

AMD Athlon 3000G

AMD Athlon 3000G Quelle: AMD AMD Athlon 3000G Da nicht jeder mehrere Hundert Euro in einen Prozessor investieren möchte, rundet AMD das Portfolio auch nach unten ab. Der AMD Athlon 3000G beerbt die 2xxGE-Serie und bietet einen um 300 MHz erhöhten Basistakt von 3,5 GHz, zwei Kerne mit Simultaneous Multithreading (SMT) und ein geringes Energiebudget von 35 Watt. Neben den beiden CPU-Kernen ist eine Radeon Vega 3 verbaut, welche gegenüber dem Athlon 200GE um 100 MHz höher, somit 1,1 GHz, taktet. Die APU richtet sich ganz klar an Spieler von grafisch eher anspruchslosen Games wie zum Beispiel Fortnite, Rocket League oder CS:GO.

Mit an Bord ist ein freier Multiplikator, die CPU darf demnach nach Lust und Laune übertaktet werden. Doch auch mit höherer Taktfrequenz dürfte es der Athlon 3000G schwer bei aktuellen Games haben. Dazu kommt, dass die APU weiter auf Picasso-Technik in 12 nm basiert, also noch nicht von Zen 2 und der neuen Fertigung profitiert. Der Athlon 3000G wird unter dem Ryzen 3 3200G angesiedelt und unterstützt bis zu DDR4-2666. Die Einsteiger-APU ist ab dem 19. Nov. 2019 für ca. $49 USD erhältlich und bedient damit eine Nische, in der Intel derzeit nicht mitreden kann.


AMD Threadripper 3960X und 3970X

AMD Threadripper 3960X mit 24 Kernen und 3970X mit 32 Kernen, mit bis zu 4,5 GHz Taktfrequenz und massenhaft Cache-Speicher. Die CPUs erfordern den neuen sTRX4-Sockel. Quelle: AMD AMD Threadripper 3960X mit 24 Kernen und 3970X mit 32 Kernen, mit bis zu 4,5 GHz Taktfrequenz und massenhaft Cache-Speicher. Die CPUs erfordern den neuen sTRX4-Sockel. Wem 16 Kerne im Desktop noch nicht reichen, greift zu Threadripper 3000. AMD liefert mit dem TR 3970X ab dem 25. November 2019 insgesamt 64 Threads mit bis zu 4,5 GHz aus. Die CPUs weisen dabei ein Energiebudget von 280 Watt auf, eine potente Kühllösung ist demnach Pflicht. AMDs selbst ernannter Gegner ist der Intel Core i9-9980XE, welcher bereits vom TR 3960X in sämtlichen von AMDs durchgeführten Benchmarks überboten wird. Wir sehen hier durchaus Potenzial; Threadripper 1000 und 2000 verfügten zwar auch über viele CPU-Kerne, doch schwächelten bei Takt und geringer Singlecore-Performance.

Mit an Bord ist ein Quad-Channel-Interface, welches bis zu DDR4-3200 unterstützt. Die neue sTRX40-Plattform liefert gegenüber dem Vorgänger 72 verfügbare PCIe-4.0-Lanes, die vierfache Bandbreite bei Kommunikation zwischen Mainboard und CPU sowie bis zu zwölf sehr schnelle USB-10Gbps-Ports.

MerkmalRyzen Threadripper 3970XRyzen Threadripper 3960XRyzen Threadripper 2950XRyzen Threadripper 2920X
CodenameCastle PeakCastle PeakColfaxColfax
SockelTRX4TRX4TR4TR4
Kerne physikalisch/logisch32/6424/4816/3212/24
Kerntakt 3.700 MHz 3.800 MHz 3.500 MHz 3.500 MHz
Turbomodus 4.500 MHz 4.500 MHz 4.400 MHz 4.300 MHz
L3-Cache127.616127.71232.76832.768
TDP280 Watt280 Watt180 Watt180 Watt
Fertigungs-Prozess7 nm FinFet7 nm FinFet12 nm FinFet12 nm FinFet
UVP zum Release (US-Dollar) 1.999 1.399 899 649
PreisvergleichPCGH-PreisvergleichPCGH-PreisvergleichPCGH-PreisvergleichPCGH-Preisvergleich
Weitere Daten zu CPUs finden Sie in unserer CPU-Datenbank.

Alle Neuerungen der sTRX40-Plattform im Überblick: Quad-Channel DDR4-3200 Speichercontroller, acht USB 3.2 Gen 2 Ports und PCIe 4.0 Quelle: AMD Alle Neuerungen der sTRX40-Plattform im Überblick: Quad-Channel DDR4-3200 Speichercontroller, acht USB 3.2 Gen 2 Ports und PCIe 4.0

AMD möchte es wissen

Die Kalifornier haben sich den Joker bis zum Schluss aufgehoben und lassen die stärksten Prozessoren erst zum Jahresende von der Leine. In weniger als drei Wochen wird sich herausstellen, ob 16 Kerne im Mainstream nicht doch zu viel des Guten sind, wie die Liefersituation aussieht und wie sich die Leistung der CPUs in der aktuellen PCGH-Rangliste einfügt. Wir erwarten, selbstredend vom Ryzen 9 3950X, die höchste Performance und versprechen uns von Threadripper 3000 ebenfalls einen mächtigen Schub nach oben. AMD jedenfalls möchte 2020 erst richtig durchstarten und Intel hat auch noch ein Wörtchen mitzureden, es bleibt spannend.

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    • Kommentare (98)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei Intel muss man leider immer noch einen Disclaimer anhängen: is more like guidelines
        Wer ein OC-taugliches Board kauft, muss sie in der Regel von Hand einstellen, sonst erhält er "exakt" was der Mainboard-Hersteller für eine gute Grillparty hält.

        Threadripper 2000WX haben eine TDP von 250 W und die neuen Prozessoren ähnliche Kernzahlen. Natürlich hätte man mit starker Untertaktung auch die alten Grenzen einhalten können, siehe Epyc, aber dann wäre AMD Gefahr gelaufen in einigen Anwendungen kaum besser als ein 3950X abzuschneiden. Besser wäre die Frage, warum man nicht bei 250 W geblieben ist und warum für 280 W zwingend ein neuer Sockel unter fadenscheinigen Gründen eingeführt wird.

        Ich bin auch kein großer Freund von aktiven Lüftern auf Mainboards, aber bis man bei den Spannungswandlern vieleicht nochmal einen Schritt in Richtung Effizienz machen kann, wobei man mittlerweile ja schon in ordentlichen Bereichen unterwegs sein sollte. Aber das Problem bzgl. der Spannungswandler wird uns doch in Zukunft deutlich häufiger treffen, Intel liegt aktuell noch bei 165W TDP im Sockel 2066, jedoch wird der "Konter" nicht minder durstig sein und auch dort werden wir 200+ sehen. Dazu kommt, dass Intel es ja bei den meisten Boards schon schafft die 200W im Desktopbereich zu killen, so dass auch hier die Leistungsgrenze von passiven Kühlern erreicht sein dürfte. Dazu kommt, dass die PCIe und die ganzen weiteren Neuerungen werden eben auch einen Teil des Mehrverbrauchs ausmachen. Hier kann man Chipsatz ebdingt nur hoffen, dass schnellstmöglich ein Wechsel auf 7nm oder gar 7nm+ stattfindet und man bei Zen3 dann schon 7nm IOs hat.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei Intel muss man leider immer noch einen Disclaimer anhängen: is more like guidelines
        Wer ein OC-taugliches Board kauft, muss sie in der Regel von Hand einstellen, sonst erhält er "exakt" was der Mainboard-Hersteller für eine gute Grillparty hält.

        Threadripper 2000WX haben eine TDP von 250 W und die neuen Prozessoren ähnliche Kernzahlen. Natürlich hätte man mit starker Untertaktung auch die alten Grenzen einhalten können, siehe Epyc, aber dann wäre AMD Gefahr gelaufen in einigen Anwendungen kaum besser als ein 3950X abzuschneiden. Besser wäre die Frage, warum man nicht bei 250 W geblieben ist und warum für 280 W zwingend ein neuer Sockel unter fadenscheinigen Gründen eingeführt wird.

        Ich bin auch kein großer Freund von aktiven Lüftern auf Mainboards, aber bis man bei den Spannungswandlern vieleicht nochmal einen Schritt in Richtung Effizienz machen kann, wobei man mittlerweile ja schon in ordentlichen Bereichen unterwegs sein sollte. Aber das Problem bzgl. der Spannungswandler wird uns doch in Zukunft deutlich häufiger treffen, Intel liegt aktuell noch bei 165W TDP im Sockel 2066, jedoch wird der "Konter" nicht minder durstig sein und auch dort werden wir 200+ sehen. Dazu kommt, dass Intel es ja bei den meisten Boards schon schafft die 200W im Desktopbereich zu killen, so dass auch hier die Leistungsgrenze von passiven Kühlern erreicht sein dürfte. Dazu kommt, dass die PCIe und die ganzen weiteren Neuerungen werden eben auch einen Teil des Mehrverbrauchs ausmachen. Hier kann man Chipsatz ebdingt nur hoffen, dass schnellstmöglich ein Wechsel auf 7nm oder gar 7nm+ stattfindet und man bei Zen3 dann schon 7nm IOs hat.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Schade dass es keine kleineren TRs gibt, sondern nur die 2 Modelle

        Aber GEN4 x8 Link zum IO ist geil
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Und wie oft müssen wir noch erklären, dass diese Pauschalaussage siet geschätzten 15 Jahren (seit dem CPUs "Turbos" haben und keine "TDP-Klassen" mehr) falsch ist?

        TDP sind 105W. Maximalverbrauch und maximale Wärmeabgabe wenn die Umgebungsparameter es erlauben sind 142W. Beim 3900X genau wie beim 3950X. Die beiden CPUs geben unter Vollast EXAKT DIE GLEICHE Wärmeleistung ab und haben EXAKT DEN GLEICHEN Verbrauch. Damit das so funktioniert ist in dem Fall der Takt des 16-Kerners entsprechend geringer. Willkommen in der Welt automatischer Boostfunktionen. "TDP macht keine Aussage über Verbrauch" ist Anno 2005. Heutzutage sind die (erweiterten) Angaben aufs Watt genau - bei AMD genau wie bei Intel auch. Man muss nur verstehen was hinter den Angaben steht (dass es eben im Boost 142 und nicht 105 sind oder bei Intel "BoostTDP = TDP x 1,25 bis 28 Sekunden Dauer") und da hörts halt bei den meisten schon auf.
        Bei Intel muss man leider immer noch einen Disclaimer anhängen: is more like guidelines
        Wer ein OC-taugliches Board kauft, muss sie in der Regel von Hand einstellen, sonst erhält er "exakt" was der Mainboard-Hersteller für eine gute Grillparty hält.

        Zitat von PolyOnePolymer
        Man muss AMD sowieso nicht verstehen, warum sie die TDP nochmal anheben. Die könnten die TDP auch bei 180 Watt lassen und dafür eben weniger Takt draufkloppen.
        Wenigstens schöpfen sie bei den Preisen den Rahm ab.

        AMD Ryzen 5 3600X & 7 3800X im Test: Benchmarks, Leistungsaufnahme und Temperaturen - ComputerBase
        Threadripper 2000WX haben eine TDP von 250 W und die neuen Prozessoren ähnliche Kernzahlen. Natürlich hätte man mit starker Untertaktung auch die alten Grenzen einhalten können, siehe Epyc, aber dann wäre AMD Gefahr gelaufen in einigen Anwendungen kaum besser als ein 3950X abzuschneiden. Besser wäre die Frage, warum man nicht bei 250 W geblieben ist und warum für 280 W zwingend ein neuer Sockel unter fadenscheinigen Gründen eingeführt wird.

        Aber dieses Thema hat eine eigene News:
        Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

        Zitat von EyRaptor
        Eigentlich hatte ich mich schon stark für Zen2 TR CPUs interessiert,
        aber die Preisgestaltung der Boards/CPUs ist nur im Vergleich zu Intel gut.

        Dagegen waren die Zen und Zen+ Threadripper Configs doch recht erschwinglich.
        Der blöde Lüfter in den Boards ist bei EATX Platinen noch lächerlicher.
        Schaut euch zum Vergleich mal das GB X299x Master an.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Kann mir keiner erzählen, dass mit dieser Heatpipe und Heatsink Konstruktion der TRX Chipsatz nicht passiv kühlbar wäre.
        Soweit ich es bislang überblicke, haben alle TRX4-Paltinen auch mindestens einen Lüfter, der mit der Kühlung der Spannungswandler verbunden ist. Während ich bezüglich des I/O-Hubs ähnliche Tippe wie du*, ist die Situation bei den Wandlern ziemlich eindeutig. Mit den bisherigen 250-W-WX-Modellen waren sehr viele Platinen selbst bei Einsatz eines kräftigen Luftkühlers komplett überfordert und gute Temperaturen haben wir nur bei MSIs Creation gemessen. Jetzt legt AMD noch einmal 30 W oben drauf und bietet gar keine kleineren Modelle mehr, mit denen man die Plattformen rechtfertigen könnte – umgekehrt ist eine (Kompakt-)Wasserkühlung für eine leise CPU-Kühlung unverzichtbar. Da müssen die Mainboard-Hersteller Vorkehrungen treffen, um eine Überhitzung der Wandler auch in schelcht belüfteten Gehäusen auszuschließen.

        *: 100 Prozent sicher bin ich mir aber nicht. AMD ignoriert unsere Fragen zum technischen Aufbau von CPU und I/O-Hub beharrlich. Aus den Specs kann man schlussfolgern, dass nicht mehr das Silizium des X570/der Schaltplan des AM4-I/O-Dies zum Einsatz kommt. Aber bislang ist kein weiterer von AMD gefertigter Chip mit entsprechenden Fähigkeiten bekannt außer dem viel größeren I/O-Die von Rome. Wenn AMD den hier als I/O-Hub recycled und weiterhin keine Stromsparfunktionen integriert hat, den Verbrauch der nicht benötigten Einheiten aber auch nicht permanent auf null gesenkt bekommt, könnte der TRX40 einiges an Energie umsetzen. Das klingt aber nach einer so schlechten Idee, dass ich einfach von einer besseren Lösung ausgehen muss, bei der nur 10-20 W abzuführen sind.
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Nochmal was kurz zum Eco Mode, hab das eben mal auch woanders geschrieben. Kudos an Darkearth27 übrigens.

        How to activate/show Eco Mode on Zen 2 in Bios if you dont use Ryzen Master, since months:

        1. Set core performance boost to auto or enabled.
        2. Go to pbo settings and set it to enabled (rest @ auto)
        3. Go to the advanced tab (ASUS Board) and there to AMD overclocking

        Now you should see Eco mode there appeared.

        IF NOT, go to the PBO Settings there too (second place where you can set PBO settings), set it to advanced and +200 Auto OC and for the limits choose motherboard.
        Save it and restart and now you should see eco mode.

        Für den Fall das den jemand testen will.
      • Von EyRaptor BIOS-Overclocker(in)
        Eigentlich hatte ich mich schon stark für Zen2 TR CPUs interessiert,
        aber die Preisgestaltung der Boards/CPUs ist nur im Vergleich zu Intel gut.

        Dagegen waren die Zen und Zen+ Threadripper Configs doch recht erschwinglich.
        Der blöde Lüfter in den Boards ist bei EATX Platinen noch lächerlicher.
        Schaut euch zum Vergleich mal das GB X299x Master an.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Kann mir keiner erzählen, dass mit dieser Heatpipe und Heatsink Konstruktion der TRX Chipsatz nicht passiv kühlbar wäre.

        Zu Roman.
        Ja, er hat Ahnung, Ja, er macht teils ausgezeichnete Videos, aber er macht auch manchmal wirklich schlechte.
        Als Beispiel für schlechte Videos kann man auch noch dieses hier nennen -> YouTube
        Wie die Intel Fanbois damals über die alten und falschen Infos aus dem Video hergefallen sind...
        Und noch immer steht kein Update mit dabei, dass das Video so einfach falsch war.
        Dafür müsste man erst ein zweites, späteres Video anschauen, in denen er aber auch über die Kritiker des ersten heult.

        Seine "Jagd nach dem Transistor" Videos fand ich allerdings wieder richtig gut.
      Direkt zum Diskussionsende
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