Ryzen 7 9850X3D: DDR5-4800 vs. DDR5-6000 in 300 Benchmarks
Nachdem AMD im Vorfeld behauptet hatte, dass der Ryzen 7 9850X3D mit DDR5-4800 nur etwa 1 Prozent an Leistung im Vergleich zum Betrieb mit DDR5-6000 einbüßt, fühlen jetzt mehr als 300 Linux-Benchmarks dieser Aussage auf den Zahn.
Nachdem AMD im Vorfeld behauptet hatte, dass der Ryzen 7 9850X3D mit DDR5-4800 nur etwa 1 Prozent an Leistung im Vergleich zum Betrieb mit DDR5-6000 einbüßt und PCGH diese Aussage in den Gaming-Benchmarks bereits entsprechend wiederlegen konnte, fühlen jetzt mehr als 300 Linux-Benchmarks dieser Aussage auf den Zahn.
Wie PCGH ermitteln konnte, reagieren die so wichtigen Frametimes, vertreten durch P1- und P0.2-Fps, sehr wohl deutlich auf unterschiedliche Speichergeschwindigkeiten und weichen je nach Szenario um bis zu knapp 20 Prozent voneinander ab. Doch auch bei den durchschnittlichen Fps lassen sich in einzelnen Benchmarks Zugewinne von rund 14 Prozent feststellen. Doch wie verhält sich der AMD Ryzen 7 9850X3D in verschiedensten Linux-Benchmarks? Phoronix liefert die Antworten und protokolliert die CPU-Leistung anhand von mehr als 300 Benchmarks.
Quelle: Phoronix
Nach mehr als 300 Benchmarks lag der durchschnittliche Vorteil von DDR5-6000 gegenüber DDR5-4800 bei etwa 1,5 Prozent, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass die unterschiedlichen Anwendungen und Workloads im Einzelnen mitunter zwischen 2 und 24 Prozent an Leistung zulegen konnten. Das wiederum betonte auch Michael Larabel von Phoronix:
Von diesen über 300 Benchmarks ergab das geometrische Mittel eine Verbesserung von gerade einmal 1 Prozent, wenn man mit DDR5-6000 statt DDR5-4800 arbeitet. Es hängt jedoch maßgeblich von ihren Anwendungen und Workloads ab (...) — Phoronix
Am stärksten profitierte das Kompilieren des Linux-Betriebssystemkernels von schnellem Arbeitsspeicher mit 6.000 MT/s:
Quelle: Phoronix
Damit gilt auch für den Ryzen 7 9850X3D: Spieler profitieren vor allem von höheren Frametimes, während Anwender, die in der Regel ohnehin nicht zwangsläufig zu einer Gaming-CPU greifen, zuerst einen Blick auf das eigene Usecase werfen sollten. Die von AMD getroffene Aussage, dass es keinen Unterschied macht, ob man zu DDR5-4800 oder DDR5-6000 greift, ist nachweislich Blödsinn.
Wer sich im Detail ansehen möchte, weshalb der AMD Ryzen 7 9850X3D ein echter "Turbolader" ist, welcher aber "nach hinten losgeht", sollte sich unseren ausführlichen Test zu AMDs neuem Gaming-König einmal ganz in Ruhe ansehen.
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Quelle: Phoronix

Es ist ja nicht so, dass ich wegen Windows 11 nicht auch eine neue CPU bräuchte. Zumal mein Backlog bis vor ein paar Monaten auch noch recht lang war, jetzt besteht er nur noch aus Silent Hill f und Batman Arkham Knight und die laufe ganz gut.
Ich hänge zwar immer im CPU Limit, aber es gibt kaum Spiele, die ich nicht zocken kann, abgesehen vielleicht von Indiana Jones, Spiderman 2 und (witzigerweise) Trails in the Sky Remake ( stürzt ab, wegen nicht vorhandenem Microcode - Vermutung).
Aktuelle UE5 Titel laufen aber, mit ihren erwartbaren Krankheiten, in 60FPS.
Da hast du dir das komplett falsche Beispiel rausgesucht.
Ansonsten: Damit es beim Scrollen schön scharf bleibt. Da wären auch 240FPS nicht verkehrt. Das ist eines der Beispiele, wo man es sehr deutlich sehen kann, wenn man weiß, worauf es ankommt. Wie gesagt: komplett falsches Spiel.
Wenn man ein Begrenztes Budget (sagen wird 500€) und z.B. einen i5 7600K, mit GTX 1060 und am esten 32GB hat, dann steht man vor folgender Wahl:
1: 500€ Graka und den Rest weiter verwenden.
2: neues AM5 Board, mit einer CPU und RAM, die ins Budget passen und die Graka weiter verwenden.
3: einfach alles so zu kaufen, dass es ins Budget passt. Also billigste CPU, Board, Ram und eine absolut billige Graka.
Wenn man später noch weiter aufrüsten kann, dann ist es das beste, sich erstmal auf die Graka zu konzentrieren. Bei einer neuen CPU hat man erstmal nicht soviel davon, wenn man nicht gerade Anno zockt. Wenn man alles macht, dann kann man alles auch schon fast wieder neu kaufen.
Ist es eine gute Idee, eine neue 500€ Graka, mit einer gut 10 Jahre Mittelklasse CPU zu kombinieren? Sicher nicht, aber es ist manchmal die beste Option.
Die CPU wird bei mir also auf Vorrat gekauft, weil ich sehr selten aufrüste (ca. alle 10 Jahre). Die CPU am aller wenigsten, weil sie am nervigsten zu wechseln ist (neues Board, Chipsatzt installieren). Bei allen anderen Komponten ist es eher Plug and Play. DDR5 hab ich in der Schublade liegen
Anbei: