Ryzen 7 9850X3D: AMD "empfiehlt" langsamen DDR5-Speicher
AMD wirbt in einer Präsentationsfolie zum neuen Ryzen 7 9850X3D für den Einsatz von langsamen DDR5-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von nur 4.800 MT/s, da der Leistungsverlust zu 6.000 MT/ bei lediglich etwa 1 Prozent liegen soll.
Wie die Website VideoCardz, welcher eine durchaus authentisch wirkende Präsentationsfolie zum neuen Ryzen 7 9850X3D zugespielt wurde, jetzt berichtet, wirbt AMD für den Einsatz von langsamen DDR5-Arbeitsspeicher mit ausgesprochen niedriger Speichergeschwindigkeit von lediglich 4.800 MT/s. AMDs potenzieller neuer Gaming-König soll damit im Vergleich zu dem gemeinhin als eine Art "Sweetspot" bezeichneten DDR5-6000 durchschnittlich nur 1 Prozent an Gaming-Leistung einbüßen. Das geht demnach aus den hauseigenen Benchmarks hervor.
Quelle: AMD via VideoCardz
In Cyberpunk 2077, Red Dead Redemption 2, Metro Exodus Enhanced Edition, Warhammer 40,000: Space Marine 2 und Far Cry 6 sollen die Leistungsunterschiede zwischen 2 × 16 GiByte DDR5-4800 und 2 × 16 GiByte DDR5-6000 demzufolge bei lediglich 0,2 bis 1,6 Prozent liegen. Es ist davon auszugehen, dass die absolut merkwürdigen Hersteller-Benchmarks aus Tests im GPU-Limit resultieren.
Während AMD mit dieser Folie offensichtlich die 2. Generation seines 3D V-Caches besonders hervorheben möchte, könnte durchaus auch noch ein weiterer Gedanke dahinterstecken. "Seht her, DDR5-Speicher muss gar nicht so teuer sein", könnte seitens des Hersteller die Nachricht sein, welche bei den potenziellen Kunden ankommen soll. Denn der Gaming-König könnte auch durchaus floppen.
Ryzen 7 9850X3D hat das Potenzial zum Flop
Wie VideoCardz berichtet, gibt der Hersteller die Mehrleistung im Vergleich zu einem Ryzen 7 9800X3D mit etwa 3 bis 7 Prozent an, weshalb sich der Ryzen 7 9850X3D wohl selbst für Enthusiasten eher nicht für ein Upgrade anbietet. Die meisten Anwender werden derzeit aber kein völlig neues System aufbauen, da die Speicherpreise zu hoch sind. Die CPU könnte ein Verkaufsflop werden.
Erste Tests sind eher ernüchternd
Wie die Website Wccftech berichtet, fallen die ersten Tests von Anwendern, welche den Ryzen 7 9850X3D bereits vorab zugesandt bekommen haben, eher ernüchternd aus. Die Leistung soll in etwa auf dem Niveau des Ryzen 7 9800X3D liegen. Neue BIOS-Updates könnten hier natürlich final noch etwas ändern, Wunder sind aber dennoch nicht zu erwarten. Spätestens am 29. Januar wissen wir alle mehr.
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Quelle: AMD via VideoCardz / Wccftech


Wir werden somit weiterhin die volle Bandbreite an Specs im Enduser-Markt sehen. Das Problem ist, dass sie quer durch die Bank alle rarer und damit teurer werden, sodass auch typische High-End-Käufer, also X3D-Kunden, sich auf einmal "normale" Billig-Bereiche anschauen.
Von DDR5 6000 CL30 (4x48GB) auf DDR5 5600 CL28 (4x48GB) gehen ca 3-4% in Geekbench Leistung verloren.
Wenn jetzt schon 4% verloren gehen, wie viel wirds denn bei CL40 sein? Will ich mir gar nicht ausmalen!
Aber einen Vorteil hats - der IMC (Integrated Memory Controller) wird entlastet.
--- Ab da AI ---
Wenn wir von DDR5-5600 CL28 auf DDR5-4800 CL40 herunterschauen, verschlechtern sich zwei Faktoren massiv: die Rohbandbreite und die Zugriffszeit (Latenz).
Latenz-Vergleich:
DDR5-5600 CL28: =10,00 ns
DDR5-4800 CL40: =16,66 ns
Die Prognose: Da Geekbench sehr empfindlich auf Speicherlatenz reagiert, koenntest du bei CL40 im Vergleich zu deinem 6000 CL30 Setup durchaus 8-12% Performance im Multi-Core-Score einbuessen.