Risen im Test: Grafikkarten-Benchmarks mit Kantenglättung (MSAA + SSAA) plus Vergleichsbilder
Mittlerweile ist es in Risen über Umwege möglich, Kantenglättung zu aktivieren. PC Games Hardware macht den Test und schickt eine Radeon HD 5870 und eine Geforce GTX 285 erneut durch den Risen-Benchmark - dieses Mal mit Multisampling- und Supersampling-AA.
Risen-Test mit Kantenglättung: Technischer Hintergrund
Piranha Bytes' Risen verwendet Cascade-Shadow-Mapping - eine Deferred-Rendertechnik - sowie echtes FP16-HDR-Rendering. Beides ermöglicht nur auf Umwegen den Einsatz von Kantenglättung, weswegen sich die Entwickler eine spieleigene Unterstützung für Anti-Aliasing gespart haben. Mithilfe von Hacks seitens AMD und Nvidia (respektive dem Nhancer) ist des dennoch möglich, in den Genuss eines geglätteten Bildes zu kommen.
Risen-Test mit Kantenglättung: How-To
Besitzen Sie eine Radeon der HD-Serie, benennen Sie die "Risen.exe" in "UT3.exe" um. Anschließend erzwingen Sie die Kantenglättung über den Treiber respektive das Catalyst Control Center. Verwenden Sie eine HD 5850 oder HD 5870, ist neben Multisampling- auch Supersampling-AA möglich; beides resultierte im Test allerdings in einem extremen Flimmern sämtlicher Schatten - gerade in Bewegung äußerst unschön.
Nennen Sie dagegen eine Geforce 8 oder eine aktuellere Karte Ihr Eigen, benennen Sie die "Risen.exe" in "Vanguard.exe" um. Starten Sie den Nhancer in der aktuellen Version 2.5.6 und wählen Sie in den globalen Einstellungen unter "Kompatibilität" - "Direct3D" - "Anti-Aliasing Kompatibilität" die Vanguard-AA-Bits aus (00000245). Neben MSAA und SSAA sind auch die Hybrid-Modi wie 16xS anschließend aktivierbar, jegliche Art von erzwungener Kantenglättung erzeugt aber jedoch wie bei Radeons auch ein stärkeres Flimmern der Schatten - wenngleich nicht ganz so stark und nur weiter hinten im Bild.
Achtung: Egal ob Geforce oder Radeon - die Tiefenunschärfe muss im Spiel deaktiviert sein.
Übrigens: Seit dem 02.10. ist Risen offiziell verfügbar und belegt auch Platz 1 in den Amazon-Charts.
Risen-Test mit Kantenglättung: Vergleichsbilder
Im direkten Vergleich glättet Multisampling-AA nur die Geometrie respektive die Polygone auf unserem Vergleichsbild ergo die Kanten der Mauern und den Holzbalken vor dem Haus. Mit Supersampling-AA ist dagegen Vollbildglättung angesagt: Die Vegetation und das Fischernetz (Alpha-Tests) werden ebenso gebügelt wie die Lampe auf der Mauer (Texturen und Shader).
Risen-Test mit Kantenglättung: Grafikkarten-Benchmarks
Um herauszufinden, wie stark sich die Kantenglättung auf die Fps auswirkt, schicken wir die Radeon HD 5870 und eine Geforce GTX 285 durch unseren Benchmark (die entsprechende Test-Sequenz finden Sie im Artikel Risen im Grafikkarten-Benchmark-Test).
Noch mehr Artikel zu Risen:
• Risen-Tuning-Tipps: Kantenglättung aktivieren, Grafik verbessern, Spiel schneller starten
• Risen-Grafik: Die Tops und Flops der Grafik


good old times^^ und danke Carsten dass du das Spiel die News in den Ryzen Artikel gepackt hast.
Ach ja
Werde es wohl mal wieder durchspielen
Na also wenn du gurkige 20 FPS, so lief das mit 2x2 SSAA da wo ich probierte, noch angenehm findest, solltest du aber wirklich mal ernsthaft darüber nachdenken, wann denn der letzte Termin beim Optiker noch gleich war.
Btw, kauf dir halt mal einen anständigen Rechner, dein blaues Monster ist halt schon in die Jahre gekommen.
Das Gras flimmerte auch gar nicht mehr beim rumlaufen mit 2x2 SSAA oder wars jetz 16xS, na eins von beiden auf jeden Fall, sah schon genial aus so!
Nur eben, bei dem Geruckel vergeht der Spass trotzdem in Lichtgeschwindigkeit, ein klassischer Fall von Guter Grund es mit der nächsten Graka noch mal spielen.