Original-Artikel: 25.09.2009In Risen, dem neuen Rollenspiel der Gothic-Macher Piranha Bytes, spielen Sie erneut einen Namenlosen - dieses Mal sind Sie schiffbrüchig. Auf der Insel Faranga schlagen Sie sich auf die Seite der Inquisition oder der Rebellen.
Risen: Details zur Engine In Szene gesetzt wird Risen von einer nahezu komplett neu programmierten DirectX-9-Engine, welche optisch wenig überraschend stark an die Genome-Engine von Gothic 3 erinnert. Rendertechniken wie überarbeitetes Depth of Field (Tiefenunschärfe), Screen Space Ambient Occlusion (Umgebungsverdeckung), Cascade-Shadow-Mapping plus Soft-Shadows sowie FP16-HDR-Rendering samt adaptiven Tone-Mapping und neue Wasser-Shader hieven die Optik klar über Gothic-3-Niveau. Das HDR ist unter anderem ein Grund, weswegen auch Risen keine offizielle Unterstützung für Anti-Aliasing spendiert bekommen hat.
Risen: Lastet 2-3 Kerne eines Quadcores aus [Quelle: siehe Bildergalerie]
Für das neu entwickelte Seamless-World-Streaming-System ist ein eigener Thread respektive im Idealfall ein eigener CPU-Kern verantwortlich, statt heftigen Rucklern wie in Gothic 3 sackt beim Streamen nur kurz die Framerate ab. In der Tat lastet Risen laut Taskmanager die meiste Zeit zwei Kerne aus, stellenweise drei (dann, wenn gestreamt wird). Anteil daran hat auch Nvidias Physx-Engine, welche erneut zum Einsatz kommt, allerdings die CPU- und nicht die GPU-Variante. Mehr zur Engine von Risen erfahren Sie im
Risen-Technik-Interview.
Risen: Benchmark-Sequenz für Tests Um herauszufinden, welche Grafikkarte die richtige für Risen ist, verwenden wir ein Savegame nahe dem Lager der Rebellen für unseren Praxis-Test. Es ist eine Gewitter-Nacht mit Regen und Blitzen, eine lodernde Fackel sorgt für ein wenig Licht in dem mit Bodennebel durchfluteten Talkessel - eine solche Situation erleben Sie dank dynamischen Tag- und Nachtwechsel sowie Wetter ständig. Das folgende Video illustriert unsere grafisch fordernde 35 Sekunden andauernde Benchmark-Sequenz.
Risen: Test-Resultate und Fazit Welche Karte ist die richtige für Risen? Ganz klar die brandneue Radeon HD 5870. Die Vorgängerin HD 4890 wird durchgehend um stolze 76 Prozent geschlagen, Nvidias schnellste Single-GPU-Karte GTX 285 lässt die DX11-Radeon um satte 56-58 Prozent hinter sich. Die Geforce GTX 285 wiederum ist kaum schneller als die GTX 275, letztere schiebt sich leicht vor die Radeon HD 4890. Die GTX 260-216 ist knapp 10 Prozent flotter als die Radeon HD 4870/1G; mehr als 512 MiByte VRAM sind auch in 1.920 x 1.200 nicht erforderlich. Sofern Sie maximal mit 1.680 x 1.050 Pixeln samt 16:1 AF spielen, reicht eine HD 4770 oder 8800 GT vollkommen aus, mit Abstrichen auch eine 9600 GT oder HD 3870. Spätestens in 1.920 x 1.200 samt 16:1 AF sollten Sie jedoch eine GTX 260-216 oder Radeon HD 4870 ihr Eigen nennen.
Update: 30.09.09 Auch die Radeon HD 5850 schlägt sich exzellent und weist die Geforce GTX 285 deutlich in ihre Schranken. Je nach Auflösung liegt die "kleine" DX11-Karte zwischen 27 bis 35 Prozent vor Nvidias schnellstem Single-GPU-Modell.
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Risen erscheint ab dem 2.10.2009. Unser Partner Amazon bietet die
Risen Collectors Edition für günstige 54,45 Euro an. Angesichts des geringen Preisunterschiedes zur
Standard-Edition (45,95 Euro bei Amazon) ist die Collectors Edition fast schon ein Pflichtkauf für Rollenspielfans.
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Kabelverknoter
19.10.2009 19:32
Leider nachvollziehbar.
Danke für die schnelle Antwort.
Alles Gute weiterhin, greets Olli
Humanoider BenchMarc
19.10.2009 11:03
Weil 1) Review Codes oft Probleme mit MGPU machen, da die IHVs die Treiber noch nicht angepasst haben und 2) weil die Verbreitung von MGPU sehr gering ist. Daher investieren wir die Zeit lieber in Karten, die eine höhere Verbreitung besitzen.
Kabelverknoter
19.10.2009 10:33
Irgendwie ist mir stets unklar, weshalb die Dual GPU Karten außen vor gelassen werden ??
Greets Olli