Risen - Top: Frauen ;-) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Risen-Engine gelingt es in vielen Fällen, eine äußerst atmosphärische Grafik auf den Bildschirm zu zaubern, insbesondere die FP-16-Beleuchtung ist gut gelungen. Allerdings wirkt das Bild oft überstrahlt, das adaptive Tone-Mapping schlicht zu intensiv und das Licht zu grell. Des Weiteren ist die HDR-Pipeline mit verantwortlich für die von Haus aus nicht vorhandene Kantenglättung, die Welt von Risen weist daher starkes Aliasing auf. Dank Screen Space Ambient Occlusion und Soft-Shadows wirken die Schatten in Risen sehr realistisch - flimmernde Shadow-Maps? Fehlanzeige.
Die Spielwelt weiß durch ihre Lebendigkeit und die gut designten Gegner zu gefallen, einige NPCs dagegen sind grob animiert und wirken generisch. Die Wasserdarstellung fällt schlicht bis hässlich aus, dafür sind die seltenen Specular-Maps knackig scharf - von vielen anderen Texturen wie beispielsweise Wänden und Pflanzen lässt sich dies nicht behaupten. Die Tiefenunschärfe tut ihr Übriges und vermatscht Objekte in der Distanz (zu) stark.
Beispiele für gelungene und weniger gelungene Spielszenen finden Sie in der folgenden Galerie. Übrigens: Risen ist weiterhin Platz 1 in den Amazon-Charts, normalerweise ein guter Indikator für einen Verkaufserfolg. Mehr zu Risen erfahren Sie in den
Risen-Tuning-Tipps: Kantenglättung aktivieren, Grafik verbessern, Spiel schneller starten sowie in
Risen: Die besten Screenshots und den
Grafikkarten-Benchmarks von Risen.
Hintergrund Risen - Details zur Engine In Szene gesetzt wird Risen von einer nahezu komplett neu programmierten DirectX-9-Engine, welche optisch wenig überraschend stark an die Genome-Engine von Gothic 3 erinnert. Rendertechniken wie überarbeitetes Depth of Field (Tiefenunschärfe), Screen Space Ambient Occlusion (Umgebungsverdeckung), Cascade-Shadow-Mapping plus Soft-Shadows sowie FP16-HDR-Rendering samt adaptiven Tone-Mapping und neue Wasser-Shader hieven die Optik klar über Gothic-3-Niveau. Das HDR ist unter anderem ein Grund, weswegen auch Risen keine offizielle Unterstützung für Anti-Aliasing spendiert bekommen hat.
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Freizeitschrauber
10.10.2009 14:44
Hätten sie sich Zeit gelassen und ein bisschen mehr Motivation in Feinarbeit gesteckt, dann hätt das Game vlt. noch 2-3 Monate gebraucht, aber dann wärs wohl die Creme de la Creme geworden. Ich Zitiere mal jemanden, an dessen Name ich micht nicht erinnere, aber der Satz ist mir in guter Erinnerung geblieben (woher Gehört oder gelesen k.A.): "It's done when it's done..."
Tja entweder es sollte ein paar subjektrive aber doch störende Macken haben, nur um den Release vorzurücken oder für extra.
Volt-Modder
10.10.2009 04:45
Was halt wirklich nicht schön anzusehen ist, ist die Darstellung auf grosse Distanz. Von der Vulkanfestung hat man beispielsweise freie Sicht auf die halbe Insel und es sieht einfach nur schlimm aus (ähnlich schlimm wie auf Bild 6
PC-Selbstbauer
09.10.2009 21:41
Hm, also das DoF ist wohl Geschmackssache, aber ich find's recht stimmig, alles was weiter weg ist wird halt dunstig und etwas bläulich.
Die God Rays finde ich eigentlich auch ziemlich dufte und die treiben die FPS nicht so in den Keller wie bei Crysis oder Stalker.
Das Wasser hab ich eigentlich auch als größtenteils Hübsch empfunden, im Gegensatz zu manchen Texturen, da stimme ich durchaus zu.
Allerdings habe ich nachwievor eine G92 und kann das damit trotzdem noch gut spielen ohne groß was verringern zu müssen.