Resident-Evil-Serie: Teil 1-4

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Resident Evil 6 ist ab heute endlich auch für den PC im Handel. Die Serie der Inbegriff des Horror-Survival-Shooters und hat im Laufe der Jahre viele Fans gewonnen und steht für dieses Genre, auch wenn Resident Evil dieses nicht begründet hat. PC Games Hardware blickt zurück auf 19 Jahre japanische Shockmomente.

Spieltitel: Resident Evil
Entwickler: Capcom
Publisher: Virgin Interactive
Release: 1996/1997

Resident Evil 1 Quelle: mobygames.com Resident Evil 1 Informationen: Die erste Auflage der Serie führt den Spieler in ein altes Herrenhaus namens Spencer-Villa, welche im Racoon Forest nahe des Städchens Racoon City liegt. Hier ist auch der Pharmakonzern Umbrella Corporation ansässig. White Umbrella beschäftigt sich mit Biowaffenforschung und Genmanipulation - so soll ein Superkrieger erschaffen werden, der militärischen Zwecken dienen soll. Aus dem Ebola-Virus erzeugen die Forscher das berüchtigte T-Virus (Tyrantvirus), welcher bewirkt, dass der oder die Befallene nur noch dem Urinstinkt des Fressens folgt. Durch die Nebenwirkungen werden die Befallenen zu lebenden Toten. Die Bewohner des Herrenhauses, in dem das Labor liegt, werden infiziert und das STARS-Team zur Aufklärung der seltsamen Mordfälle engagiert. So soll die Stärke des T-Virus getestet werden.

Als Jill Valentine oder Chris Redfield gelangen Sie so zum Schauplatz und müssen Villa und Wald, in die sich die Infizierten bereits vorgefressen haben, säubern. Sie sind das Alpha-Team, dass das STARS-Team suchen soll. Die stürzten bei einem Hubschrauberunglück ab, als sie zu ihrem Einsatz eilten. Capcom spendiert dem Spiel acht mögliche Enden, was zum mehrfachen Spielen motivieren soll. Der erste Teil ist sehr taktisch, bietet Rätsel und Gegenstände, die eingesetzt werden müssen. Der Schwierigkeitsgrad wird immens durch das Speichersystem erhöht, denn nur per gefundenem Farbband in einer Schreibmaschine lässt sich das Spiel speichern. Auf der Playstation - hier erschien das Spiel zunächst exklusiv - war es eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten und begründete die Welle weiterer Titel anderer Entwickler und Publisher.

Der US-Film "Night of the Living Dead" ist von Resident Evil inspiriert, wie die Macher im Abspann des Filmes wissen lassen. Der zweite Teil der Serie erschien 1998 und ist hierzulande indiziert, weswegen wir hier nicht näher auf ihn eingehen können. Zwar brachte Capcom eine geschnittete Version auf den Markt, doch auch diese hielt der BPjS nicht stand. Die Story knüpft an den ersten Teil an und dreht sich um den neuen G-Virus.

Spieltitel: Resident Evil 3: Nemesis
Entwickler: Capcom
Publisher: Eidos
Release: 1999/2000

Resident Evil 3: Nemesis: Frauenalarm Quelle: mobygames.com Resident Evil 3: Nemesis: Frauenalarm Informationen: In Japan als Biohazard 3: Last Escape veröffentlicht, knüpft Teil drei an die Ereignisse des zweiten Teils an. Jill Valentine, die sie als Spieler dieses Mal durch das Spiel begleiten, wurde von STARS suspendiert und plant, die Stadt zu verlassen. Doch das Unheil in Racoon City nimmt just in diesem Moment seinen Lauf. Zombies überennen die Stadt und lassen kaum etwas Lebendes zurück. Umbrella France hat sein neuestes Projekt Nemesis nach Racoon City geschickt, um alle STARS-Mitglieder auszulöschen. Die Flucht aus der Stadt beginnt. Für einen Moment können Sie dann auch die Geschicke des U.B.C.S.-Soldaten (Umbrella Biohazard Countermeasure Service) Carlos Oliviera übernehmen.

Die Atmosphäre des Spiels litt besonders unter den Schnitten, die Capcom und Eidos für die entschärfte Fassung vornehmen mussten. Auf keinen Fall wollte man eine weitere Indizierung seitens der BPjS riskieren. Blut ist entsprechend grau und getötete Feine blinken kurz auf, bevor sie einfach von der Bildfläche verschwinden. Der Survival-Modus wurde auch deutlich geändert. Während ausländische Spieler Zeitgutschriften für getötete Infizierte bekommen, müssen deutsche Spieler diesen Bonus über tierische Gegner einfahren. Damit ist klar, dass es kaum möglich ist, ähnlich hohe Punktzahlen zu erspielen.

Am Rande sei noch das berüchtigte Resident Evil 3.5 erwähnt, das nie erschienen ist. Es basierte auf dem folgenden Teil Resident Evil 4. Leon S. Kennedy hieß der Hauptcharakter, der in einem europäischen Setting und kompletter 3D-Grafik paranormale Feinde und Phänomene erleben darf.

Spieltitel: Resident Evil 4
Entwickler: Capcom
Publisher: Eidos
Release: 2005/2007/2011

Resident Evil 4: Frauenalarm Quelle: mobygames.com Resident Evil 4: Frauenalarm Informationen: Nintendo sicherte sich die Exklusivrechte an Resident Evil 4 für den Gamecube. Ein dreiviertel Jahr später erschien die PS2-Fassung und erst 2007 konnten PC-Spieler wieder auf die Jagd nach der Umbrella Corporation gehen. Der Titel spielt im Jahr 2004, sechs Jahre nach der Zerschlagung der Umbrella Corporation. Sie übernehmen die Geschicke von Leon Kennedy, der aus dem zweiten Teil bekannt ist und für die US-Regierung arbeitet. Sein Auftrag: Die Befreiung der Tochter des US-Präsidenten Ashley Graham aus der Los-Illuminados-Sekte. Einen weiteren Auftritt hat Ada Wing, die ebenfalls im zweiten Teil zu sehen war. Ashley ist in Spanien und mit den Las-Plagas-Parasiten infiziert. Leons Aufgabe: Ashley zu retten und sie zu heilen.

Die Spielegrafik in Resident Evil 4 ist nun komplett in Echtzeit berechnet. Zudem strich man die fixe Kamera und positioniert sie auf der Schulter des Protagonisten. Für Auflockerung soll das Quicktime-Event sorgen, bei dem der Spieler schnell zwei eingeblendete Tasten drücken muss. Ebenso streicht man die Umbrella Corporation aus dem Plot. Der neue Bösewicht, die Los-Illuminados-Sekte, wird aber von Umbrella-Mitarbeiter Albert Wesker geleitet. Ebenfalls ein Bruch: Waffen müssen nun erworben werden. Japaner konnten sich übrigens einen Controller in Form einer Kettensäge kaufen. Am 15.09.2011 erschien übrigens für Konsolen eine HD-Fassung in aufgepeppter Grafik. Den Trailer sehen Sie im Anschluss.

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  2. Seite 2 Resident-Evil-Serie: Teil 1-4
  3. Seite 3 Resident-Evil-Serie: Teil 4-6 & Spin-offs
    • Kommentare (60)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 10203040 Software-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von plaGGy
        Falls es noch keiner erwähnt hat: Die gute Frau heißt "Ada Wong" und nicht "Ada Wing"... wird sind hier nicht im Weltraum


        Spar dir doch solche Kommentare...
        Das spiel ist vieles, aber mit Sicherheit nicht billig...
        Die Grafik ist teilweise genial gut eingesetzt, der PC-Port ist der BESTE PC-Port den ich jemals gespielt habe, die deutsche und englische Vertonung ist qualitativ sehr sehr hochwertig (auch wenn die deutsche stark geschmacksabhängig ist).
        Und ein sehr gutes SPiel ist es auch, wenn man sich nicht in die 2-3 Kritkpunkte hineinsteigert und es schlecht finden WILL!

        Und nur weil du es für sehr gut ansiehst und man sich an deiner Meinung und deinem Geschmack orentieren muss, sind alle die das nicht so sehen natürlich Idioten.

        Ihr Idioten da draußen gnarrrrr!!!
      • Von 10203040 Software-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von plaGGy
        Falls es noch keiner erwähnt hat: Die gute Frau heißt "Ada Wong" und nicht "Ada Wing"... wird sind hier nicht im Weltraum


        Spar dir doch solche Kommentare...
        Das spiel ist vieles, aber mit Sicherheit nicht billig...
        Die Grafik ist teilweise genial gut eingesetzt, der PC-Port ist der BESTE PC-Port den ich jemals gespielt habe, die deutsche und englische Vertonung ist qualitativ sehr sehr hochwertig (auch wenn die deutsche stark geschmacksabhängig ist).
        Und ein sehr gutes SPiel ist es auch, wenn man sich nicht in die 2-3 Kritkpunkte hineinsteigert und es schlecht finden WILL!

        Und nur weil du es für sehr gut ansiehst und man sich an deiner Meinung und deinem Geschmack orentieren muss, sind alle die das nicht so sehen natürlich Idioten.

        Ihr Idioten da draußen gnarrrrr!!!
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von Split99999

        mehr Umsatz und letztendlich mehr Gewinn haben will.

        Ein Publisher, der anders denkt, wird nicht lange überleben.
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        cap82

        Ich wäre schon froh, wenn Resident Evil nicht das Genre gewechselt hätte. Etwas mehr Action macht ja nichts, aber wenn aus Survival-Horror-Spielen Shooter-Spiele werden, die nebenbei erwähnt nicht mal besonders gut sind, dann ist das schon ein ziemlicher Fauxpas. Wenn ich Resident Evil kauf, will ich halt nicht CoD in der Tüte haben. Da Resident Evil auch nicht jedes Jahr erscheint, sondern eher so alle 3 - 6 Jahre, würde es auch nicht so abnerven wie die CoD's im Jahrestakt. Und machen wir uns nichts vor, actionlastig ist es doch nur, weil Capcom eine grössere Zielgruppe, mehr Umsatz und letztendlich mehr Gewinn haben will. Der Hintergrund dieser Actionausrichtung ist doch nur das Geld. Geld steht über allem und ist für bösennotierte Publisher und ihre Aktionäre heute wichtiger als sowas wie Fans, Kundenzufriedenheit und Leidenschaft für Videospiele. Es wird das hergestellt, was den grössten Gewinn verspricht. Und wenn man dafür das Genre wechseln und Fans vor den Kopf stoßen muss, dann macht das nichts weiter. Ach du heiliger Mammon.
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von cap82
        Hier gehts um Resident Evil, nicht um Tomb Raider.
        Schon, aber Tomb Raider wäre das angenehmere Thema, da kein Schund wie "Resi" 6.

        Sehr viel mehr gibts dazu auch nicht zu sagen, habs auf der Plasy beim Kollegen mal angesehen, und es ist einfach traurig. Resi 6 will Survival Horror sein, versagt dabei aber fürchterlichst da zu viel CoD-DNA injiziert wurde, entsprechend dann halt die Wertungen, die imo gerne noch tiefer hätten ausfallen können. Das Fazit vom 4players Review fasst es ziemlich gut zusammen, ich poste es hier mal, mit Verweis auf deren Artikel:

        "Sechs Monate nach der Premiere scheint die Vergangenheit bewältigt: Resident Evil 6 hat weder finanziell noch inhaltlich so abgeschnitten wie es sich Capcom erhofft hatte – das internationale Presse-Echo war angesichts früherer Euphorie verheerend. Entgegen der Versprechen von Wurzeln, Survival und Horror gab es einen Actionzombiebrei ohne Charakter. Und während die Japaner längst mit der Ursachenforschung beschäftigt sind, unterstreicht die technisch biedere PC-Version nochmal, warum dieser starke Name nicht mehr begeistern kann, sondern in vielen Bereichen so enttäuscht. Man muss nur kurz reinspielen, um ernüchtert festzustellen, dass Angst und Panik passé sind und dass selbst die Shooter-Reste, die zurückbleiben, technisch und spielmechanisch weit hinter einem Crysis 3 oder Gears of War: Judgment vor sich hin explodieren. Capcom hat sich viel zu weit auf durchlöchertes US-Terrain begeben anstatt seine Tradition des Terrors fortzusetzen. Damit stürzt Resident Evil in eine Belanglosigkeit, die der Reihe das Genick bricht. Das wenige Gute, dass das Spiel zumindest ein paar Prozente über dem erbärmlich schlechten The Walking Dead: Survival Instinct abschneiden lässt: In der Kampagne mit Leon blitzt kurzfristig das Potenzial auf, alles ist nahtlos kooperativ spielbar und es gibt vier Perspektiven mit 30 bis 40 Stunden primitiver Story plus kostenlosem Zusatzmodus zum Download. Und immerhin kostet das Erlebnis nur noch knapp 30 Euro. Aber selbst die sollte man sich lieber für den Mai sparen: Dann kommt Resident Evil: Revelations für PC, PS3 und 360, das die untote Tradition wesentlich besser fortführt. "

        Finanziell und wertungstechnisch also ein Reinfall .... schön schön, hoffentlich lernen sie draus. EA hat mit DS3 ja exakt das gleiche gemacht, und seine Serie actionverwurstet ... bleibt hoffentlich auch wie Blei in den Regalen liegen, anders verstehen sie es wohl nicht.
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Hier gehts um Resident Evil, nicht um Tomb Raider.

        zu RE eines vorweg: Ich bin auch der Meinung, Resident Evil hätte dem Survival Horror einigermaßen treu bleiben sollen.

        Allerdings haben sich die Entwickler entschieden, den actionlastigeren Entwicklungsweg einzuschlagen.
        Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass da niemand saß und sagte: "Lass uns einfach mehr Action ins Spiel bringen, damit alle Fans vergraulen und damit niemand mehr unser Spiel kauft!"

        Könnt ihr mit Sicherheit sagen, dass alle zufrieden gewesen wären, wenn man immer weiter auf der RE1 Schiene gefahren wäre?
        Was passiert, wenn immer die gleiche Suppe gekocht wird, sieht man ja bei COD.

        Dass sich das trotzdem wie geschnittten Brot verkauft, lassen wir jetzt mal außen vor, da hat das (mehr oder weniger intelligente) Volk der USA einen großen Anteil.

        Viele vergessen auch, dass ab Teil 4 die statische Kamera weggefallen ist, alleine diese Tatsache macht das Spiel um einiges dynamischer und actionlastiger.

        Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass zu viel Action drin steckt, denn eine Combo Anzeige braucht z.B. niemand in einem Resident Evil.

        Dass auch Resident Evil Erfinder Shinji Mikami wohl nicht ganz angetan von der Entwicklung ist, sieht man an seinem neuen "backt to the roots game" Project Zwei: http://projectzwei.net/gallery/media.html

        Vielleicht kann ja das alle Fans der alten Reihe wieder versöhnen, ich bin gespannt, wie es da weiter geht.
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