AMD Raven Ridge: Ryzen-APUs booten unter Windows 7 nicht
AMDs Raven-Ridge-APUs sind offenbar nicht mehr mit Windows 7 kompatibel. Wer einen Ryzen 5 2400G oder Ryzen 3 2200G mit dem alten Microsoft-Betriebssystem booten möchte, bekomme nur noch einen Blue-Screen angezeigt. Grund dafür soll das Energiemanagement sein, mit dem Windows 7 nicht umgehen könne. Pinnacle Ridge dürfte das gleiche Schicksal ereilen.
2016 hat Microsoft den Support für Windows 7 deutlich eingeschränkt. Intels Skylake wurde initial noch unterstützt, schnell aber auf Sicherheits-Updates ohne neue Funktionen beschränkt. Kaby Lake und AMDs Ryzen blieben eine Unterstützung von Beginn an untersagt. Wer einen solchen Prozessor mit Windows 7 betreiben möchte, muss auf Nutzer-Patches zurückgreifen, die Microsofts Hardware-Erkennung aushebeln. Im Falle von AMDs jüngster Veröffentlichung in Form von Raven Ridge soll nicht einmal das mehr möglich sein.
Ein Reddit-Nutzer vermeldete jüngst, dass die beiden APUs Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G in keiner Weise kompatibel mit Windows 7 seien. Ein Youtube-Nutzer beweist, dass die Kombination aus Hard- und Software lediglich einen Blue-Screen beim Boot-Vorgang auswirft. Das Problem sei sowohl mit einem Asrock- als auch einem Gigabyte-Mainboard aufgetreten, wobei der Asrock-Support AMD verantwortlich mache. Grund sei das Energiemanagement in Form des Advanced Configuration and Power Interface (ACPI), das der Chiphersteller in seiner AMD Generic Encapsulated Software Architecture (AGESA) integriert und von Windows 7 in dieser Form nicht unterstützt werde. AMD kommt damit Microsofts Anliegen nach, nur noch Windows 10 (und begrenzt Windows 8.1) zu unterstützen.
Wenig verwunderlich bringe es nichts, eine eigenständige Grafikkarte ins System einzubauen, da die ACPI für das Energiemanagement des kompletten Prozessors verantwortlich ist. Da AMD wahrscheinlich keine Rolle rückwärts mit Pinnacle Ridge - den Ryzen-2000-CPUs mit bis zu acht Rechenkernen - hinlegen wird, dürfte auch der Zen-Refresh nicht mehr auf Windows-7-Systemen laufen.

Win 7 ist seit Jahren "Feature Complete" - also gibt es auch keinen neuen Code zur Unterstützung von neuen CPUs.
Der Zeitplan ist schon seit Release von Windows 7 bekannt.
Eine ältere CPU läuft ja noch wunderbar mit Win 7.
Wenn man aber die neueste Hardware einsetzen will, muss man auch die neuesten Betriebssysteme nutzen.
Linux Kernel 3.x wird auch nicht auf Ryzen CPUs booten.
Ich hatte manuelle Updates versucht aber auch das war vergebens.
Der einzige Trost ist in Ebay für 7€ eine Win10 Pro Vollversion.
Per Mail nach PayPalzahlung in 120 Sekunden da.
Kurze Zeit später gab es keine Sicherheitsupdates unter Windows 7 für neue Hardware mehr. (dafür gibts auch einen Batch im net)
Und jetzt bootet plötzlich mit den neuesten Agesa von AMD Windows 7 gar nicht mehr.
Ein Schelm der schlimmes vemutet.
Wenn Win 10 so ein tolles Betriebssystem ist wie allen voran Microsoft behauptet dann müßten sie niemanden mit der Keule zum benutzen nötigen und ja ich habe zwei Win 10 Lizenzen eine läuft auf meinen Ryzen 5 2400G die andere ist registriert auf meinen Hauptrechner mit Ryzen 7 1700X.
Aus kompatibilitätsgründen mit einer benötigten Karte steht diese aber wieder im Schrank und ich benutze WIN 7.
Die sind mit ihren 20 PCs auf Win 10 umgestiegen.
Die "Fachanwendungen" laufen eh auf einem Linux Server und die Teilekataloge sind auch problemlos unter Win10 zu betreiben.
Das nach Hause telefonieren wurde auch recht einfach per Gateway abgefangen und ist damit auch robust gegen Updates.
Der "Power-User" ist eher ein kleiner Teil in dieser Statistik