Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks
Quelle: PCGH
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Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks

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Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Leistung des 16-Kerners in 14 Spielen und 6 Anwendungen. Zum Abschluss fügen wir die Daten in unseren CPU-Index ein und vergleichen die Werte mit anderen Prozessoren.

Das wichtigste Merkmal eines Prozessors ist die Performance. Wir prüfen die Leistungsfähigkeit einer CPU in 14 Spielen und 6 Anwendungen. Die ausgewählten Benchmarks fordern den Prozessor auf verschiedene Art und Weise: Neben einer hohen Single-Core-Leistung ist vor allem die Multi-Core-Leistung sehr wichtig, die Speicher- und internen Latenzen spielen auch eine Rolle. Wir betreiben dabei jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Das gilt auch für die Powerlimits. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform der gleiche Speicher zum Einsatz.

Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert zu jeder Zeit ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Als Grafikkarte kommt eine Asus TUF RX 6900 XT mit erhöhten Taktraten zum Einsatz. Durch Vorheizen umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden. Mithilfe dieser Maßnahmen erhalten Sie eine genaue Vorstellung davon, was die CPU Out-of-the-Box und im Rahmen der Garantie leistet.

Die Tests finden in der praxisfernen Auflösung von mindestens 1.280 × 720 Bildpunkten statt. Oft reduzieren wir die Auflösung mithilfe eines Multiplikators noch weiter. Das hat einen einfachen Grund: Bei CPU-Tests geht es um Komponenten und deren Leistungsfähigkeit, nicht um die Aufrüstberatung für einzelne Szenarien. Dies machen wir in größeren Artikeln zu einzelnen Spielen oder in Specials, auch oft in der PCGH Print. Praxisbezug ist natürlich wichtig und daher nutzen wir auch keine rein synthetischen Benchmarks zur Leistungsermittlung und -bewertung von CPUs, sondern den Workload, den Spiele und Programme wirklich erzeugen. Allerdings versuchen wir, weitestgehend den Einfluss anderer Komponenten, die eben gerade nicht getestet werden sollen (namentlich die Grafikkarte), zu minimieren - darum die vermeintlich praxisferne 720p-Auflösung.Bedenken Sie Folgendes: Mit demselben Recht, mit dem Sie zum Beispiel eine High-End-Karte in der UHD-Auflösung "fordern", sagt ein anderer Leser: "Ich habe aber eine Mittelklasse-Karte und ein nur ein Full-HD-Display." Wie gesagt, von diesen verschiedenen Möglichkeiten versuchen wir im Rahmen von Specials oder Benchmark-Artikeln zu einzelnen Spielen so viele abzudecken wie es geht. Für reine Produkttests jedoch sind wir nach wie vor der Meinung, dass es sinnvoller - nein, einzig sinnvoll - ist, die Eigenschaften dieses Produktes so gut es geht zu isolieren. Nur so lässt sich die tatsächliche Leistung vergleichen.

Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks (Spiele)

Eines können wir direkt festhalten: Ja, Intels Core i9-12900KS ist der neue Spielekönig. In jedem Benchmark steht die CPU auf dem ersten Platz. Das war aber auch zu erwarten. Der Unterschied zum Core i9-12900K beträgt dabei nur wenige Prozent. Im besten Fall sind das sechs bis sieben Prozent (in Witcher 3, Anno und Total War Troy), im Worst Case liegt der Vorsprung zum i9-12900K bei unter einem Prozent. Die Taktraten bewegen sich dabei tatsächlich meist im Bereich um 5,2 GHz, während die E-Cores dauerhaft mit 4,0 GHz betrieben werden. Den Thermal Velocity Boost von 5,5 GHz hingegen haben wir höchstens in Ladebildschirmen oder auf dem Windows-Desktop gesehen. Die Ladezeiten in sämtlichen Spielen fallen damit sehr kurz aus, es ist deutlich spürbar, dass eine der schnellsten Prozessoren verbaut ist. Am Ende des Tages taktet ein i9-12900KS aber trotzdem nur 300 MHz höher als ein i9-12900K. Das ist in Anbetracht des 300 Euro höheren Preises kein Grund, sich für den i9-12900KS zu entscheiden, denn mit ein wenig Vorwissen in Sachen Übertaktung lassen sich ähnliche Werte auch mit einem gewöhnlichen i9-12900K erreichen. Ein von Hand übertakteter i9-12900K ist aber möglicherweise nicht so effizient wie ein i9-12900KS ab Werk, denn Intel selektiert die Chips für Special Edition. Doch dazu später mehr.

Intel Core i9-12900KS im Spiele-Index

Überraschung, wir haben einen neuen Spitzenreiter. Intel bringt sich damit in Stellung, um gegen AMDs bald erscheinenden Ryzen 7 5800X3D anzutreten. Ob es dafür reicht, muss der Test zeigen. Im Gesamt-Rating sind es vier Prozentpunkte mehr, gegenüber einem Core i9-12900K. Damit hält Intel den bisher schnellsten AMD-Prozessor für Spiele, den Ryzen 9 5900X, mit 14 Prozent Vorsprung fest im Griff. Der Unterschied von 23 Prozent zum bisherigen Topmodell mit Adaptive und Thermal Velocity Boost, ein Core i9-11900K, ist ordentlich und spürbar, jedoch nicht unbedingt ein Upgrade wert. Rein für Spieler empfehlen wir nach vor einen 640 Euro günstigeren Core i5-12400, oder den Core i7-12700K für rund 400 Euro, wenn es etwas mehr sein darf. Für das, was der Core i9-12900KS leistet, ist die CPU viel zu teuer. Die letzten paar Prozent waren aber schon immer mit hohen Kosten verbunden, das ändert auch der Core i9-12900KS nicht. Die Spiele-Leistung haben wir jetzt abgehakt, doch wie sieht es in Anwendungen aus?

Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks (Anwendungen)

Dank des großzügigen Powerlimits von 241 Watt kann der Core i9-12900KS seine Stärke in Anwendungen voll ausfahren. Die Temperatur unter Last bewegt sich bei der Werkskonfiguration im Bereich von rund 80 °C. Wie zu erwarten spielt die CPU weit oben mit, schlägt im 3DMark TimeSpy Extreme sogar den AMD Ryzen 9 5950X und kann sich vor allem in Sachen Single-Core-Leistung deutlich vom Core i9-12900K absetzen. Die höhere Multi-Core-Leistung wird zusätzlich von den schnelleren E-Cores angetrieben, welche in Anwendungen stärker zum Tragen kommen, als in Spielen. Auf den letzten Metern muss sich Intel mit dem i9-12900KS dann aber gegenüber der Konkurrenz geschlagen geben. Das zeigt abermals, dass die Integration der E-Cores zwar die Leistung in Anwendungen spürbar erhöht, jedoch "echte" Kerne die bessere Investition darstellen. Und trotzdem: Wer sich für den Core i9-12900KS entscheidet, erhält eine sehr gute Allgemein-Performance und hat einen guten Allrounder in den Händen, der die nächsten Jahre für alle erdenklichen Aufgaben ausreichend Leistung liefert. Das gilt jedoch auch für den i9-12900K (oder AMD Ryzen 9 5900X/5950X).

Intel Core i9-12900KS im Anwendungs-Index

Im Anwendungs-Index bringt es der i9-12900KS auf stattliche 96,3 Prozent und liefert damit eine um rund drei Prozent höhere Gesamtperformance als ein i9-12900K. Einzig AMDs Ryzen 9 5950X kann Intel noch in Schach halten, der Abstand, der inzwischen nur noch vier Prozent beträgt, wird aber mit jedem Intel-Topmodell kleiner. Nur acht Prozent Mehrleistung als ein drei Jahre alter Ryzen 9 3950X zeigen dann allerdings, dass Alder Lake eher Spieler als Content Creator adressiert, von professioneller Arbeit mit dem PC einmal ganz abgesehen. Da sich die Special Edition des i9-12900K allerdings im gleichen Preisbereich wie AMDs 16-Kerner tummelt, muss sich Intel diesen Vergleich gefallen lassen. Weiter geht es jetzt auf der kommenden Seite mit Spezial-Benchmarks.

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  1. Seite 1 Intel Core i9-12900KS im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks
  3. Seite 3 Intel Core i9-12900KS im Test: Spezial-Benchmarks
  4. Seite 4 Intel Core i9-12900KS im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
  5. Seite 5 Intel Core i9-12900KS im Test: Fazit und Wertung
    • Kommentare (96)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
        Mich wundert es halt nur das du mich angepflaumt hast das AMD nie und nimmer Intel einholt u mich würde es halt interessieren woher du deine Informationen hast.. Die Quelle lag ja definitiv nicht richtig
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
        Mich wundert es halt nur das du mich angepflaumt hast das AMD nie und nimmer Intel einholt u mich würde es halt interessieren woher du deine Informationen hast.. Die Quelle lag ja definitiv nicht richtig
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von perupp
        Deine Glaskugel hat wohl versagt
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Das ist doch schön für AMD.

        Aber deine Arroganz leider weniger.
        Du hast doch behauptet AMD wird Intel nicht überholen da die meisten Spiele nach Takt gieren.. (vor allem nach Takt, kommt ja auch auf die Architektur an..)
        War nicht meine Behauptung...

        Also wie kamst du darauf?

        Deine Glaskugel hat wohl versagt
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von perupp
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        War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran
        Das ist doch schön für AMD.

        Aber deine Arroganz leider weniger.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Du verstehst es halt nicht.

        Bis jetzt haben wir noch kein Durchschnitt gesehen, das oben zähle ich als klein an.

        Wenn es mehr als 20+ Games sind wo Cache was bringt, können wir langsam von ein Durchschnitt sprechen, vorher nicht.

        Aber wer Bulldozer erwähnt hat eh die realität nicht. Bulldozer war halt eine Krücke egal wieviel Takt der machte.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran
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