Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
Diese Seite und die nächste drehen sich um die Leistung des Core i9-13900K, Core i7-13700K und Core i5-13600K. Werden Alder Lake und Zen 4, die Ryzen-7000-Prozessoren geschlagen? Natürlich ist auch dieses Mal unsere Benchmark-Bestenliste dabei.
In diesem Artikel
- Seite 1 Raptor Lake im Test: Übersicht
- Seite 2 Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
- Seite 3 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
- Seite 4 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
- Seite 5 Raptor Lake im Test: Effizienz, Fps pro Watt
- Seite 6 Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
- Seite 7 Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
- Seite 8 Bildergalerie
Wie gehabt, nutzen wir für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: Capframe X, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, Hwinfo x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von AMD und Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Benchmark bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den jeweiligen Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen.
Für unsere CPU-Benchmarks kommen die schnellsten Desktop-Grafikkarten zum Einsatz. Das waren zum Erstellungszeitpunkt dieses Artikels noch die RTX 3090 Ti sowie RX 6950 XT. Beide Grafikkarten sind übertaktet. Wie schon beim Test von Zen 4 sind wir auch mit Raptor Lake an die Limits dieser GPU-Generationen gestoßen. Für Sie ist das besonders wichtig, wenn Sie mit einem Kauf der aktuell schnellsten Prozessoren planen: Was unsere Benchmarks abbilden, ist das obere Limit der zu erwartenden Leistung im CPU-Limit. Sie erhalten diese Leistung am heimischen PC nur, wenn Sie auch über eine entsprechend potente Grafikkarte verfügen. Um die Leistung von Zen 4 und Raptor Lake ganz ausschöpfen zu können, braucht es jedoch eine RTX 4090. Diese kam für diesen Test leider zu spät, doch Nachtests der schnellsten Prozessoren sind bereits in Planung, wir danken Ihnen für Ihre Geduld.
Intel Raptor Lake im Test: Spiele-Benchmarks mit Radeon- und Geforce-Grafikkarte
Falls Sie sich wundern, dass Sie die Benchmarks doppelt sehen: Wir haben einmal mit einer Asrock RX 6950 XT OC Formula und einmal mit einer MSI RTX 3090 Ti Suprim X getestet. Prozessoren verhalten sich mit den unterschiedlichen GPU-Treibern von AMD und Nvidia im CPU-Limit anders, was auch mit SAM und rBAR zusammenhängt. Achten Sie vor allem auf die P1-Fps, die in der Regel mit einer Radeon-Grafikkarte deutlich höher ausfallen. Zudem ist uns aufgefallen, dass Intel-Prozessoren mit einer Geforce-Grafikkarte ihr Leistungspotenzial eher entfalten können als mit einer Radeon-GPU. Im besten Fall vertrauen Sie auf die Benchmarks, welche die von Ihnen bevorzugte Grafikkarte nutzen.
Nach über 800 Messungen mit den Raptoren Core i9-13900K, i7-13700K und i5-13600K ist sich die PCGH-Redaktion einig: Die Performance in Spielen überzeugt in jeder Hinsicht. Im besten Fall liegt das neue Intel-Topmodell jeweils 38 Prozent vor einem AMD Ryzen 7 5800X3D (Cyberpunk 2077) und einem Core i9-12900K (Anno 1800), mit dem Geforce-Treiber beschleunigt. Das liegt nicht nur an der erhöhten Anzahl der E-Cores, sondern auch am Takt und dem schnelleren Speicher. Generell konkurriert eigentlich nur der 14-Kerner Core i5-13600K mit AMD [...]13700K und 13900K befinden sich im VIP-Bereich und legen die Messlatte in Spielen so hoch, dass Intel sich keine Gedanken mehr um Konkurrenz machen muss.
Zen 4. Die anderen beiden Reißzähne, i7-13700K und i9-13900K befinden sich im VIP-Bereich und legen die Messlatte in Spielen so hoch, dass Intel sich keine Gedanken mehr um Konkurrenz machen muss. Bleiben wir beim Core i7-13700K, fällt auf, wie nah die Performance zum Topmodell ausfällt. Ein i9-13900K bietet zwar doppelt so viele Effizienz-Kerne wie ein i7, doch in Spielen zählt vor allem die Stärke der Performance-Kerne, welche im Fall des i7 mit 5,4 GHz Spitze immer noch sehr hoch takten. Ein von den Kernen vergleichbarer i9-12900K taktet zwar auch bis 5,2 GHz, doch der All-Core-Boost unterscheidet sich am Ende dennoch um mindestens 400 MHz (4,9 zu 5,3 GHz), was mit den anderen Verbesserungen der Architektur in Summe rund 15 Prozent Mehrleistung bedeutet, im Best Case gar 39 Prozent, wie der Benchmark in Anno 1800 zeigt. Kommt es auf Multi-Core-Performance an, helfen dem Core i7-13700K natürlich die zusätzlichen E-Cores gegenüber dem Core i7-12700K, wie Warhammer 3 oder Hitman 3 eindrucksvoll aufzeigen.
Das neue Topmodell Core i9-13900K fällt auf die Knie und bettelt um mehr Grafikkarten-Leistung. Gegen diesen T-Rex sieht sogar der Core i9-12900KS alt aus. In 14 von 18 Benchmarks des CPU-Index liefert der i9 die höchste jemals gemessene Leistung im PCGH-Testlabor, in zwei weiteren beträgt der Unterschied zum leistungsfähigeren Modell weniger als zwei Prozent. Intel braucht nur ein UEFI-Update nachschieben und könnte diesen kleinen Nachteil damit auch noch ausgleichen. Bedenkt man, dass man diesen Prozessor auch noch übertakten kann, sollten Sie sich für dieses Modell entscheiden, wenn Sie maximale Leistung im Desktop wünschen. Die Tuning-Eigenschaften haben wir zwar noch nicht getestet, ein kurzer Probelauf mit 6,1 GHz Single-Core-Boost war jedoch möglich, leider nicht stabil. Doch wie auch bei Zen 4 sollten die 6 GHz mit stabilen UEFI-Versionen technisch ohne Weiteres möglich sein. Ob sie auch sinnvoll sind, werden Tests zeigen müssen.
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Warum schneidet der 13600K besser im Effizienz-Index ab als der 7700X, obwohl der 7700X weniger Strom verbraucht?
Sowohl in Spielen als auch in Anwendungen?
Bei den FPS/Watt ist der 7700X auch davor.
Intel Raptor Lake im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz-Index
Hier mal die Daten im Direktvergleich:
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Anno 1800 ist der Worst Case für den 7700X, aber dieser Wert wird am Ende nur mit etwas über acht Prozent in die Gesamtwertung gerechnet.
Beachte zudem, dass der 7700X mithilfe einer Radeon-GPU im Hinblick auf Effizienz ordentlich zulegt (oben ist mit Geforce):
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Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
Und wie gesagt liegt der 7700X im "FPS pro Watt" Index vor dem 13600K:
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