Neue Meldung: Intel kann Core i9-14900K nicht ersetzen - Geld zurückerstattet

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Neue Meldung: Intel kann Core i9-14900K nicht ersetzen - Geld zurückerstattet
Quelle: PCGH

Nachdem letzte Woche bereits ein entsprechender Bericht aufgetaucht ist, gibt es jetzt auch aus Hongkong eine Meldung, dass Intel Raptor-Lake-CPUs fehlen. Erneut kann ein Core i9-14900K nicht ausgetauscht werden.

Durch einen inzwischen behobenen Fehler im Mikrocode alterten Raptor-Lake-Prozessoren zu schnell - und das kann auch nach einem Software-Update noch für Abstürze sorgen. Intel hat deshalb inzwischen die Garantie der entsprechenden Modelle verlängert und bietet einen verhältnismäßig unkomplizierten Austausch betroffener Produkte an. Teilweise gehen dem Unternehmen aber offenbar die Prozessoren aus.

Der zweite Vorfall

Schon vergangene Woche gab es einen entsprechenden Bericht aus einem englischsprachigen Land, dass man einen Core i9-14900K erst in einigen Wochen als Austauschmodell anbieten kann. Optional wurde deshalb eine Rückerstattung des Kaufpreises angeboten. Kürzlich wurde nun ein weiterer, sehr ähnlicher Vorfall aus Hongkong gemeldet. Dort berichtet die Website HKEPC, dass der lokale Distributor Synnex keine Prozessoren vom Typ Core i9-14900K zum Austausch anbieten kann und deshalb das Geld zurückerstattet.

Im konkreten Fall erhielt der betroffene Nutzer angeblich 4.200 Hongkong-Dollar, umgerechnet rund 490 Euro. In diesem und anderen Fällen kann man sich für das Geld im Zweifel einfach den identischen Prozessor bei einem anderen Händler kaufen, oder aber die Gelegenheit für ein Upgrade nutzen. Genau das wurde in diesem Fall auch getan: Statt des Core i9-14900K soll es jetzt ein Ryzen 9 9950X sein. In einigen Wochen dürfte zudem auch aus dem Hause Intel eine schnellere Alternative zur Verfügung stehen, denn schließlich erscheint bald Arrow Lake / Core Ultra 200.

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Nachdem hiermit schon die zweite Meldung aufgekommen ist, dass Intel das Raptor-Lake-Topmodell ausgeht, könnten natürlich zunehmend Zweifel am RMA-Prozess aufkommen. Andererseits hat Intel die Produktionsmenge der entsprechenden Prozessoren natürlich nicht im Voraus auf eine großangelegte RMA-Aktion ausgelegt. Ganz im Gegenteil: Mit Blick auf den Release von Arrow Lake dürfte ursprünglich eher eine Reduktion geplant sein. Dass es gerade am Anfang der Austauschphase zu vereinzelten Engpässen kommt, ist deshalb zumindest nachvollziehbar. Es bleibt aber natürlich zu hoffen, dass Intel die Probleme bald in den Griff bekommt oder zumindest die Rückerstattungen weiterhin unkompliziert ablaufen.

Wurden in Ihrem Umfeld schon Raptor-Lake-Prozessoren getauscht? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Quelle: HKEPC via Videocardz

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Zitat von Neuer_User
        Diese Dinger verkaufen sich also wie geschnitten Brot und Intels Aktienkurs sinkt und sinkt. Macht Intel an den CPUs wirklich so wenig Gewinn? Welche Firmenteile vernichten denn das Geld?
        Nein, der Markt mit den Core-CPUs und was da dran hängt, ist zurzeit die wichtigste Einnahmequellen von Intel.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Zitat von Neuer_User
        Diese Dinger verkaufen sich also wie geschnitten Brot und Intels Aktienkurs sinkt und sinkt. Macht Intel an den CPUs wirklich so wenig Gewinn? Welche Firmenteile vernichten denn das Geld?
        Nein, der Markt mit den Core-CPUs und was da dran hängt, ist zurzeit die wichtigste Einnahmequellen von Intel.
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      • Von purzelpaule Software-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Aber die Nachfrage sinkt ja wenn die Leute ein anders Produkt kaufen können.
        Die Konkurrenz spielt mit in den Preis rein punkt. Die Nachfrage nach einem Produkt ist in der Regel nicht auf ein Spezifisches Produkt gemünzte sondern auf das was das Produkt leistet. Im falle einer GPU eben Compute leistung oder AI-leistung oder beides etc.
        Die Nachfrage nach diesen Leistung setzt sich dann in die nachfrage in ein bestimmtes Produkt um, gibt es nun mehrere Produkte von Mehren Herstellten die diese Nachfrage bedienen können so sinkt die Nachfrage nach dem Speziellen Produkt z.b 4090.
        Und was entschiedet dann -> der Preis.... nochmal wenn ich mein Produkt nicht verkaufen kann muss ich den aktuellen Gleichgewichtspreis finden. Es geht immer um den Gleichgewichtspreis, egal ob ich Konkurrenz habe oder nicht. Entscheiden für die Nachfrage nach einem Produkt ist am Ende immer der Preis!

        Ich weiß wie Du es meinst und denkst und so denken fast alle. Aber betriebswirtschaftlich denkt man nicht so.

        Belassen wir es einfach dabei, so langsam ermüdet mich das und ist auch echt OffTop. Schönes WE noch.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von purzelpaule
        Jain, nimm den Konkurrenzgedanken außen vor und dann liegst Du richtig. Sweetspot zwischen Nachfrage und Angebot ist der "Gleichgewichtspreis". Der bildet sich aus Angebotsmenge und Nachfrage. Das lernt man bereits im Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre oder auch zB auf einer Wirtschaftsoberschule (Fach-Abi Wirtschaft). Konkurrenz wird bei der Entwicklung des Produktes (Waren oder Dienstleistungen) in's Auge genommen. Wobei hier auch eher der Markt an sich in Betracht gezogen wird. Ein guter Unternehmer will das verkaufen, was der Markt seiner Meinung nach nachfragen wird und nicht an dem was die Konkurrenz macht. Also was kann ich herstellen, was die Leute haben wollen.
        Die Margen bei Nvidia sind so hoch weil sie halt dort Ihren Gleichgewichtspreis gefunden haben.
        Aber die Nachfrage sinkt ja wenn die Leute ein anders Produkt kaufen können.
        Die Konkurrenz spielt mit in den Preis rein punkt. Die Nachfrage nach einem Produkt ist in der Regel nicht auf ein Spezifisches Produkt gemünzte sondern auf das was das Produkt leistet. Im falle einer GPU eben Compute leistung oder AI-leistung oder beides etc.
        Die Nachfrage nach diesen Leistung setzt sich dann in die nachfrage in ein bestimmtes Produkt um, gibt es nun mehrere Produkte von Mehren Herstellten die diese Nachfrage bedienen können so sinkt die Nachfrage nach dem Speziellen Produkt z.b 4090.
      • Von purzelpaule Software-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Hä genau das sage ich doch es gibt einen SweetSpot aus verkauften einheiten und Gewinn Pro einheit und genau diesen versucht man zu treffen.
        Dieser SweetSpot ist mit Konkurrenz halt niedriger.
        Restaurant ist ein schlechtes Beispiel, da dort die Preise viel näher an den Produktionskosten(ich meine die Kosten bis das Produkt beim Konsumenten landet) liegen, als bei GPUs.
        (Miete für den Laden, Lohn für die Angestellten und natürlich die Ware Spielen in den Preis.) Bei GPUs sind wir was Margen angeht so weit oben, da träumen die meisten Sektoren nur davon.
        Jain, nimm den Konkurrenzgedanken außen vor und dann liegst Du richtig. Sweetspot zwischen Nachfrage und Angebot ist der "Gleichgewichtspreis". Der bildet sich aus Angebotsmenge und Nachfrage. Das lernt man bereits im Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre oder auch zB auf einer Wirtschaftsoberschule (Fach-Abi Wirtschaft). Konkurrenz wird bei der Entwicklung des Produktes (Waren oder Dienstleistungen) in's Auge genommen. Wobei hier auch eher der Markt an sich in Betracht gezogen wird. Ein guter Unternehmer will das verkaufen, was der Markt seiner Meinung nach nachfragen wird und nicht an dem was die Konkurrenz macht. Also was kann ich herstellen, was die Leute haben wollen.
        Die Margen bei Nvidia sind so hoch weil sie halt dort Ihren Gleichgewichtspreis gefunden haben.
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Nachdem letzte Woche bereits ein entsprechender Bericht aufgetaucht ist, gibt es jetzt auch aus Hongkong eine Meldung, dass Intel Raptor-Lake-CPUs fehlen. Erneut kann ein Core i9-14900K nicht ausgetauscht werden.

        Diese Dinger verkaufen sich also wie geschnitten Brot und Intels Aktienkurs sinkt und sinkt. Macht Intel an den CPUs wirklich so wenig Gewinn? Welche Firmenteile vernichten denn das Geld?
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