Sapphire Radeon RX Vega 56 Pulse mit Mini-PCB im PCGH-Testlabor

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Sapphire Radeon RX Vega 56 Pulse mit Mini-PCB im PCGH-Testlabor (12)
Quelle: Sapphire

Sapphire hat uns eine Radeon RX Vega 56 Pulse zukommen lassen, welche die günstigere Variante unterhalb der Nitro+ darstellt - beziehungsweise darstellen wird, sobald sie verfügbar ist. Das Besondere ist das PCB, welches deutlich kürzer ausfällt als bei anderen Vega-Modellen und in einer Liga mit der R9 Nano spielt. Die Kühllösung überragt die Platine wie einst bei der R9 Fury Tri-X und Nitro.

Sapphires Flaggschiffe innerhalb von AMDs Radeon-RX-Vega-Serie stellen die Nitro+-Modelle dar. Deren Kühllösung fällt vergleichsweise aufwendig aus, mit einer Dicke von fast drei kompletten Steckplätzen und einer Länge von 310 mm dürfte das Custom-Design jedoch nicht für jedermann geeignet sein. Etwas gemäßigter ist die RX Vega 56 Pulse mit einem neuen PCB und einer kleineren Kühllösung. Statt 54 mm ist sie 50 mm (2,5 Slots) dick und "nur noch" 282 mm lang. Das GPU-Powerlimit sinkt auf 180 Watt (zuzüglich Wandlerverluste und HBM2).

Eines der wenigen Muster - laut Sapphire das einzige in ganz Europa - kam kürzlich im PCGH-Testlabor an. In der angefügten Bildergalerie und im Video finden Sie erste Impressionen zum guten Stück. Ein kleiner Test ist für das kommende Sonderheft 01/2018 geplant. Das auffälligste Merkmal der Radeon RX Vega 56 Pulse ist das kurze PCB, das mit 170 mm so kurz ausfällt wie einst die R9 Nano. Sollte sich ein Wasserkühlungshersteller dazu entscheiden, für die Grafikkarte einen Fullcover-Block anzubieten, ließe sich wieder ein kleiner Power-Zwerg basteln - ob sich ein Hersteller bei der kleinen Menge die Mühe machen wird, steht jedoch in den Sternen. Apropos: AMD zeigte vergangenes Jahr eine RX Vega Nano, allerdings hörte man seitdem nichts mehr von ihr.

Das Kühlprinzip arbeitet wie bei der Radeon R9 Fury Tri-X und Nitro, bloß mit zwei statt drei Axiallüftern: Der hintere pustet die Luft durch den Kühler hindurch, ohne dass sie von dem PCB oder der Backplate aufgehalten wird. Das fördert erfahrungsgemäß die Kühlleistung, wärmt allerdings in klassischen ATX-PCs die Luft im Bereich des Prozessors auf. Die Spannungswandler haben übrigens wie bei der RX Vega Nitro+ einen getrennten Kühlkörper.

Bildergalerie

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GreitZ Freizeitschrauber(in)
        Ja stimmt die habe ich.
        Bin nur der Meinung das die Treiber zumindest für ältere Spiele nicht besser werden.
        Denn ich habe bei American arme deutliche Leistungseinbrüche.
        Bei aktuellen Titeln rennt sie weiterhin ohne das man das bemerken würde
      • Von GreitZ Freizeitschrauber(in)
        Ja stimmt die habe ich.
        Bin nur der Meinung das die Treiber zumindest für ältere Spiele nicht besser werden.
        Denn ich habe bei American arme deutliche Leistungseinbrüche.
        Bei aktuellen Titeln rennt sie weiterhin ohne das man das bemerken würde
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ReVan1199
        Würde ich persönlich auch nicht mehr machen, ich hatte seit Veröffentlichung der Vega 56 bis November eine im Einsatz gehabt und nur Probleme mit den Treibern gehabt, was AMD da geliefert hat, war wirklich unterirdisch Hoffentlich wird es bei dem nächsten Versuch besser.
        Meine 3 Vegas liefen alle einwandfrei.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Warum wird die Luft vom hinteren Lüfter zum CPU-Kühler geblasen und nicht entgegengesetzt abgesaugt?
        Auf die 4% höhere Efektivität des daraufblasenden Lüfters würde ich besser verzichten. Die Mainboard/Speicher-kühler freuen sich dann auch.
      • Von BenGun_ Freizeitschrauber(in)
        Sehe ich auch so.
        Habe mir extra für den 2017er Grafikkartenkauf etwas angespart aber diese Preise zahle ich nicht.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von BenGun_
        Lohnt sich das lesen von Grafikkarten Tests noch?
        Kann ja eh keine kaufen zu normalen Preisen.
        Aber Träumen kann man noch.

        Nein, Spaß beiseite, für Viele hier - mich eingeschlossen - scheint das eher eine Frage des Prinzips zu sein. Das Geld wäre da, aber es in einen künstlich überhitzten Markt zu pumpen fühlt sich nicht nur falsch an, sondern ist es auch. Wenn nämlich erst einmal der Eindruck entsteht, dass viele Leute solche Preise zahlen, wird man sie öfter erleben - auch ohne Mining. Irgend eine Verknappung lässt sich immer herbeiführen.
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