Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Technik: RDNA 4 vs. RDNA 3 inkl. Pro-Takt-Test
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich AMDs Radeon RX 9060 XT 16GB in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Unsere 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests älterer Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen viele aktuelle Vergleichswerte sicher.
Quelle: PCGH
Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16GB: Unsere Testkarte
Die Radeon RX 9060 XT ist, wie bereits die Radeon RX 9070 & XT, ein reines Boardpartner-Produkt, eine "Made by AMD"-Referenzkarte existiert nicht. Falls Sie die früheren Informationen rund um die Radeon RX 9060 XT verfolgt haben, sind Sie möglicherweise über die Angabe von bis zu 182 Watt gestoßen, welche wir bislang mit keiner Silbe erwähnt haben. Diese Varianten gibt es tatsächlich - gemeint sind die potentesten Custom-Designs der Boardpartner. Bei diesen wird das Taktpotenzial von Navi 44 mithilfe einer höheren Leistungsaufnahme ausgereizt. Heute geht es jedoch um Basisversionen der Radeon RX 9060 XT 16GB, welche mit 160 Watt verfügbar sein werden. AMD stellte uns für diesen Test eine Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16GB OC Edition zur Verfügung, welche mit 170 Watt Boardpower und somit werkseitig übertaktet antritt. Da sich die Übertaktung rein durch die erhöhte Boardpower ergibt, tun wir das Naheliegende: Wir senken das Powerlimit im Tuning-Menü des Radeon-Treibers um fünf Prozent und erhalten somit das Äquivalent einer Referenzkarte.
Über 14.000 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben mehr als 30 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 14.000 valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Radeon RX 9060 XT 16GB: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Radeon RX 9060 XT 16GB präsentieren wir Ihnen das volle Paket der Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), da wir die 9060 XT 16GB und vergleichbare Grafikkarten am ehesten für starke 1080p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Wir haben die standardmäßig eingeblendeten Grafikkarten aus Übersichtsgründen reduziert, Sie können jederzeit weitere Modelle einblenden - in Full HD sogar eine Geforce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56.
Starker Einstand: Die Radeon RX 9060 XT 16GB lässt ihre eigene Vorgängerin, die Radeon RX 7600 XT, stets weit hinter sich und kann die direkte Konkurrenz in Gestalt der Geforce RTX 5060 Ti 16GB in 9 von 20 Spielen überholen. Die Darbietung ist eine wahre Freude, mit tadellosen Frametimes und hohen Bildraten. Speichermangel ist niemals ein Thema - das haben RX 9060 XT 16GB und RTX 5060 Ti 16GB gemeinsam. Beim Vergleich mit den alten Modellen am Boden des Benchmarks zeigt sich klar, dass beide Grafikkarten ein tolles Upgrade darstellen. Falls Sie nach Vergleichswerten mit noch älteren Grafikkarten suchen, scrollen Sie auf dieser Artikelseite gerne ganz nach unten.
Radeon RX 9060 XT 16GB im Leistungsindex
Wo landet die Radeon RX 9060 XT 16GB im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Beachten Sie bitte, dass wir auch hier standardmäßig den Full-HD-Index anstelle des Gesamt-Ratings eingeblendet haben. Dabei ergibt sich eine kleine Überraschung: Radeon RX 9060 XT 16GB und Geforce RTX 5060 Ti 16GB sind exakt gleich schnell. Beide deklassieren die Radeon RX 7600 XT und Arc B580 um knapp 40 Prozent und spielen damit in einer eigenen Liga. Am High End von Ende 2020 beißen sich jedoch beide die Zähne aus.
Interessant ist auch der Wechsel auf den Gesamt-Index und Vergleich der 9060 XT mit der 9070 XT. Wie eingangs erwähnt, entspricht Navi 44 einer glatten Halbierung von Navi 48 - erreicht jedoch nicht 50, sondern immerhin 58 Prozent von dessen Leistung. Taktnormiert kann sich die Skalierung der RDNA-4-Architektur somit sehen lassen, was den Mangel einer High-End-Variante noch bedauerlicher macht - das Potenzial für einen RTX-5090-Kontrahenten wäre zweifellos gegeben.
Radeon RX 9060 XT 16GB: Aufösungsskalierung
Sehen wir uns abschließend die Leistungsskalierung mit der Auflösung an. Oder anders formuliert: Was passiert, wenn man die Radeon RX 9060 XT 16GB mit immer höheren Lasten beharkt? Der folgende Benchmark zeigt das Verhalten von Full HD bis Ultra HD und gewährt damit auch einen verstohlenen Blick in die Zukunft. Wichtig: Gegenüber früheren Skalierungstests haben wir aufgrund von Leser-Feedback die Darstellung verändert. Gezeigt werden nicht mehr die expliziten Indizes pro Auflösung, sondern die prozentuale Leistung. Somit lässt sich auf den ersten Blick ablesen, welche Grafikkarte besonders stark oder schwach einbricht.
Machen wir's kurz: Obwohl Radeon RX 9060 XT 16GB und Geforce RTX 5060 Ti 16GB unterschiedliche Methoden verfolgen, kommen sie doch zu einem ähnlichen Ergebnis. Beide stecken hohe Lasten erfreulich gut weg, kranken niemals an Speichermangel und erhalten somit ein "PCGH approved"-Siegel. Insgesamt ist die Nvidia-Grafikkarte mit steigender Auflösung überlegen, wahrscheinlich wegen der hohen Speichertransferrate. Falls Sie sich wundern, weshalb wir nicht die Arc B580 zum Sieger erklären: Hier ergibt sich das starke Abschneiden in Ultra HD aus der relativ schwachen Leistung in niedrigeren Auflösungen.
Radeon RX 9060 XT 16GB vs. 74 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Radeon RX 9060 XT 16GB:
Sie nutzen noch eine Geforce GTX 1060 (PCGH-Test) und möchten sich etwas gönnen? Faktor 4 ist greifbar - plus alle modernen Errungenschaften rund um FSR 4, Frame Generatiion und mehr. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.
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Dabei machten die Helden hier schon vor einem Vierteljahrhundert die 16 proppenvoll!
#BuyDifferent
#HögschdeSnelheid
#3dfxOderNix
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Mehr dazu soon(tm).
MfG
Raff