Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
In diesem Artikel
Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der bisherige Raytracing-Leistungsindex legte ausdrücklich Wert auf Spielbarkeit, anstatt die teilnehmenden Grafikkarten ohne Rücksicht auf Verluste niederzustrecken. Ständige Nachtests mit neuen Treibern und Spielversionen stellen auch hier sicher, dass die Daten aktuell sind. Daneben präsentieren wir Ihnen das erste Mal den Raytracing-Leistungsindex 2023/2024, welcher mit brandneuen Spielen und maximaler Raytracing-Qualität jeder Grafikkarte Höchstleistungen abfordert. Den Anfang macht die bekannte Benchmark-Selektion, mit der wir 39 Grafikkarten getestet haben, sodass der ultimative Leistungsvergleich möglich ist. Die folgenden Daten klären umfassend, was der abgespeckte Navi-32-Prozessor bei hoher bis sehr hoher Strahlenbelastung leistet.
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Beachten Sie, dass Sie in allen Spielen elf weitere Grafikkarten einblenden können, welche wir aus Gründen der Übersicht standardmäßig ausgeklammert haben. Die Zahlen zeigen unmissverständlich, dass AMD nicht untätig war: Die verbesserten Rechenwerke von RDNA 3 (Radeon RX 7000) erzielen eine höhere Leistung als jene in RDNA 2 (RX 6000). Somit ist AMDs Radeon RX 7700 XT zweifellos Raytracing-tauglich, allerdings kommt es auch hier zum mittlerweile vertrauen Platztausch: Beim Rasterizing deutlich überlegen, muss sich die RX 7700 XT beim Raytracing der RTX 4060 Ti 16GB geschlagen geben - nicht signifikant, aber eindeutig. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich daraus ergeben:
Das vertraute Bild: Kommt Raytracing zum Einsatz, rutschen Radeon-Grafikkarten einige Plätze nach unten, während Arc und Geforce sich in Szene setzen. Die Radeon RX 7700 XT macht dabei eine gute Figur und liefert in den allermeisten Fällen flüssige Bildraten bis inklusive WQHD. Ihre Raytracing-Leistung liegt somit auf dem Niveau einer Geforce RTX 2080 Ti, 3070 oder 4060 Ti 8GB. Zeit für den höchsten Schwierigkeitsgrad - oder sollten wir eher "New Game+" sagen?
NEU: Raytracing-Leistung 2023/2024
Hinter den Kulissen arbeiten wir seit Monaten an neuen Leistungsindizes. Die Raytracing-Benchmarks 2023/2024 machen den Anfang, während die renovierte Rasterizing-Aufstellung noch ein paar Wochen Zeit benötigt. Wir werden beide Benchmark-Selektionen, mit denen PCGH Grafikkarten bis ins Jahr 2024 hinein bewertet, in Kürze ausführlich vorstellen. Da die Evaluierungsmessungen bereits erfolgreich abgeschlossen sind, nutzen wir den Start der Radeon RX 7800 XT und Radeon RX 7700 XT für einen Appetizer. Beide AMD-Grafikkarten haben die neuen Raytracing-Benchmarks absolviert, ebenso wie die offizielle Konkurrenz in Gestalt der Geforce RTX 4070 und Geforce RTX 4060 Ti 16GB. Vorhang auf für den Raytracing-Leistungsindex 2023/2024!
| Spiel | Spielmotor | Schnittstelle | Version (Plattform) | Benchmarkszene |
|---|---|---|---|---|
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v1.63 (GOG) | „Cherryflections” |
| Desordre | Unreal Engine 5.2.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Room 5” |
| Dying Light 2 | Chrome Engine 6 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Walk in the Park” |
| F1 23 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Azerbaijan” |
| Hogwarts Legacy | Unreal Engine 4.27.2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Broomwood” |
| Immortals of Aveum | Unreal Engine 5.1.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Palathon” |
| Metro Exodus EE | 4A Engine | DirectX 12 | v3.08.39 (GOG) | „Bounce Base” |
| Ratchet & Clank: Rift Apart | Insomniac Engine 4.0 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rooftops” |
| Spider-Man: Miles Morales | Insomniac Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „5th Ave” |
| The Witcher 3 Next-Gen | RED Engine 3 | DirectX 12 | v4.04a (GOG) | „Duskwood” |
Wie Sie sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen im neuen RT-Leistungsindex. Simple Schatten und eine Handvoll Pfützen sind Geschichte, fortan müssen sich die Grafikkarten mit mehreren Effekten herumschlagen, welche wir außerdem in maximaler Qualität aktivieren. Das Einzige, was den GPUs zur Hilfe kommt, ist Upsampling, welches wir in allen Spielen zuschalten, die es ermöglichen. AMD-GPUs setzen auf FSR 2 Quality, Nvidia-GPUs auf DLSS 2 Quality und Intel-GPUs auf XeSS Quality. Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr identisch - ein großer Bruch in der Geschichte der PCGH-Leistungsindizes -, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Die Ergebnisse:
Die hohe Raytracing-Komplexität fordert ihren Tribut, trotz Upsampling sind mit einer Radeon RX 7700 XT und Geforce RTX 4060 Ti 16GB in Full HD Bildraten zwischen 50 und 60 Fps die Regel. Doch hätten Sie erwartet, dass "Unreal Engine 5" nicht "Unreal Engine 5" ist? Während das Indie-Spiel Desordre alle Register von Lumen zieht, skizziert Immortals of Aveum ein völlig anderes Leistungsbild. Wir sind gespannt, welche Route die zahlreichen anderen UE5-Spiele in den kommenden Monaten einschlagen werden. Die Platzierung von gleich zwei (grundverschiedenen) UE5-Vorreitern im neuen Raytracing-Leistungsindex erfolgte jedenfalls bewusst, anstatt weitere UE4-Spiele abseits des bildhübschen Hogwarts Legacy zu testen. Werfen wir einen Blick auf die vorläufigen Leistungsindizes, bei denen die schnellste bislang getestete Grafikkarte die 100-Prozent-Marke darstellt:
Vergleicht man den alten Raytracing-Leistungsindex mit dem neuen, baut Nvidia den Leistungsabstand aus. Rangiert bei den "alten" Spielen die Geforce RTX 4060 Ti 16GB noch um drei Prozent vor der Radeon RX 7700 XT, liegen bei den neuen Raytracing-Benchmarks nunmehr elf Prozent zwischen den Grafikkarten (nur Full HD: +9 Prozent). Das ist keine kriegsentscheidende Differenz, aber ein Indikator dafür, dass die Ada-GPU etwas besser für die strahlende Zukunft gerüstet ist als die RDNA-3-GPU.
Die neue Messreihe offenbart außerdem erneut die Grenzen von 12 GiByte VRAM - sowohl bei AMD als auch Nvidia. Hogwarts Legacy stürzt auf einer Geforce RTX 4070 (Ti) reproduzierbar ab, sobald man WQHD-Gefilde verlässt, während eine Radeon RX 7700 XT in den hohen Auflösungen UWQHD sowie UHD deutliche Slowdowns wegen Speichermangels aufweist. Letzteres ist, etwas schwächer, auch in Ratchet & Clank: Rift Apart sowie Spider-Man: Miles Morales zu beobachten, und verantwortlich für den Leistungsknick der RX 7700 XT in Ultra HD. Noch handelt es sich um wenige Ausreißer, doch was heute angedeutet wird, könnte in einigen Monaten immer öfter passieren. Wer bei der neuen Spiele-Generation auf Nummer sicher gehen möchte, greift daher zu einer 16-GiByte-Grafikkarte wie der Radeon RX 7800 XT, RX 6800 oder Geforce RTX 4060 Ti 16GB (oder, etwas langsamer, Intel Arc A770 16GB). Wir gehen jedoch davon aus, dass zumindest Full HD, das einige Hundert Megabyte weniger VRAM beansprucht als Ultra HD, noch für einige Zeit optimal mit 12 GiByte nutzbar ist - Stand heute.

Die alte Rx 6800 ist ca. gleich schnell braucht insgesamt gesehen eigentlich weniger Strom hat aber 4GB mehr Vram und kostet ca. dasselbe !
So sieht bei Amd der Fortschritt aus Bravo.
man hatte 3,0ghz als boost Takt anvisiert und ne tbp von 300w n31 und 200w n32
Daraus wurde nix da ein Fehler in der Architektur ist der dafür sorgt das bei höheren Frequenzen Bildfehler kommen.
Und nein das liegt nicht am vram sondern viel früher beim sram der den Takt nicht schafft in der transistordichte.
Folglich musste man stromspar Mechanismen deaktivieren und die vcore erhöhen damit keine Bildfehler kommen
Da dann zudem der Takt rapide sinkt macht die arch insgesamt langsamer als sie sein müsste.
Das der aktuelle stand
geplant war auch ein refresh mit tdna3+ daraus wird ne apu rdna3,5
Folglich hat amd nach release der rx7900xtx komplett den plan verworfen rdna3+ gestrichen und rdna4 neu designt mit Fehlerkorrektur
Den n41 n42 gestrichen und die letzten beiden in monolithischen design geplant in n4x
Das ist quasi ein komplettes redesign von mcm mit rdna5 auf n3 mit glück auf n2x
Was wäre wenn
n31 Vollauasbau mit 3,2ghz alu Auslastung von 17% ergeben knapp 46tf das reicht nicht für rtx4090 aber man wäre nah dran Da sowieso ab solchen tf die cpu limitiert.
Den n32 wäre ab 28,7tf was in etwa der rtx4070ti entspräche
So war es geplant . Daraus wurde nix
jetzt macht man Schadensbegrenzung und verkauft die chips so nah an nvidia sku wie möglich.
amd hat anfangs gedacht nen Kostenvorteil zu haben aber daraus wurde nix amd mcm sku sind deutlich teurer als nvidia monolithischen ad104 ad103
Die höchsten kosten sind aktuell beim pcb und vram amd bom bei min 150$ nvidia maximal gleiche chipklasse 75$
Der n32 dürfte bei 60$ n5 chiplet 4 mal 15$ mem chips und packaging bei 10$
nvidia ad103 chip 110$ , ad104 90$ und nvidia kann diese noch teurer verkaufen da amd nicht angreifen kann.
Das mcm hätte geklappt ab 3,0ghz chip und min alu Auslastung von 30%
Es ist wieder 2012 wo amd gcn nvidia nicht ran kommen konnte
high end chip vsmittelklasse chp
Erst ein Wundertreiber mantle später vulkan hatte gcn etwas befreit daraus folgte dx12 und heute hat gcn etwa 60% gpu arch load. maximal 70% in gcn5,1
Rdna generell ist eine reine fp32 arch und somit 1-1 zur Formel
Erste gen war ok
zweite gute Ergänzung
dritte völliger Fehlschlag da man vom fp32 zu einen fp32 +fp32 geändert hatte.
Die Idee dahinter ist gut mehrere gcd in reihe mit den zusatz fp321 einheite die auslastung aller gcd nahe der 100% zu erreichen.
Das problem ist das 3d packaging die tsv reichen nicht aus es braucht zwingend eine aktiven interposer der die daten schnell verfügbar macht auf mehreren gcd
ideal ist es den cache auf den gcd zu setzen und die daten im rendere unter den gcd zu setzen also alles was nicht skaliert mit shrinks die chips zu stapeln. das geht aber erst in n1,8
n2x schafft es durch gaa die chifläche zu halbieren.
Das mcm kam einfach zu früh. Wie immer bei amd man hat ideen setz die um und merkt das die Fertigung noch nicht soweit ist.
Erstmal ist die 7700 XT ja ein schönes Upgrade für alle 6700 XT Besitzer und mit OC scheint ja auch ordentlich was zu gehen. Dennoch verstehe ich einfach nicht, was Nvidia und AMD diese Generation reitet. AMD fast noch mehr, denn sie könnten diese Gen so richtig schön den Markt unterhalb der 4090 abgrasen, würden sie ihre Produkte leistungsgerecht benamsen und v.a. bepreisen.
Zumal die RTX4060TI 8GB noch ca. 90 Euro günstiger ist .