Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks
Radeon RX 6500 XT im Spieletest mit zahlreichen Spiele-Benchmarks; Teil 1 mit Anno 1800 bis Days Gone.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon RX 6500 XT im Test: Spezifikationen
- Seite 2 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 3 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks (2)
- Seite 4 Radeon RX 6500 XT im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 5 Radeon RX 6500 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Wie schlägt sich die Radeon RX 6500 XT beim Gaming? Das haben wir, wie immer, mit zahlreichen PC-Spielen geprüft. Da es von der Radeon RX 6500 XT keine "Made-by-AMD"-Referenzkarte (MBA) gibt, liegen uns lediglich Custom-Designs der Board-Partner vor, derzeit von Gigabyte und XFX. Eine Referenz-Spezifikation existiert jedoch, welche von den günstigsten (UVP-)Modellen verwendet werden soll. Alle entsprechenden Daten finden Sie in der großen Techniktabelle auf der vorherigen Artikelseite.
Wir verwenden für diesen Test ein typisches Custom-Design, die XFX Radeon RX 6500 XT Speedster Qick 210 Black. Letzteres steht für eine werkseitige Übertaktung und somit eine kleine Abweichung gegenüber den allermeisten PCGH-Tests: Wir testen die Karte so, wie sie kommt. Dies beinhaltet das auf 90 Watt gesetzte GPU-Powerbudget, welches zu 120 Watt (maximaler) Boardpower führt. Die Basisspezifikation der RX 6500 XT beläuft sich hingegen auf 80 Watt GPU- und 107 Watt Boardpower. Wir hatten anfangs vor, die OC-Karte auf Referenzwerte zu setzen, allerdings erlaubt die Firmware höchstens eine Absenkung um sechs Prozent, was in 84 Watt GPU-Power resultiert. Dies betrifft beide im PCGH-Testlabor anwesenden Modelle. Anstatt mit einem Zwitter irgendwo zwischen Referenz- und OC-Modell zu testen, entschieden wir uns für Letzteres in Reinform. Zuvor prüften wir jedoch, welche Auswirkungen dies in der Praxis hat, und fanden heraus: Es ist beinahe egal. Zwischen 84 und 90 Watt GPU-Power liegen 20 bis 50 MHz; in den meisten Spielen wird das Powerlimit aufgrund von anderen Limits nicht ausgereizt. Unter dem Strich bilden wir ergo einen Bestfall für die Radeon RX 6500 XT ab.
Quelle: PC Games Hardware
XFX Radeon RX 6500 XT Qick 210 Black AMD Radeon RX 6500 XT. (7)
Daneben haben wir ein Muster von Gigabyte erhalten, die Radeon RX 6500 XT Gaming OC-4GD. Vollsortimenter Gigabyte setzt auf das Design vorheriger "Gaming OC"-Grafikkarten mit dreifacher Axialbelüftung und somit geringe Temperaturen. Neben einer werkseitigen Übertaktung und einem auf 90 Watt GPU-Power erhöhten Energiebudget fällt die Karte mit ihrer Backplate auf - diese ist aus Kunststoff und damit bestenfalls dekorativer Natur.
GPU-Testsystem 2021 v1.1
Für den Test der Radeon RX 6500 XT verwenden wir das aktuelle Grafikkarten-Testsystem. Darin kommt wie gehabt ein AMD Ryzen 9 5950X zum Einsatz, um ein Prozessorlimit bestmöglich auszuschließen. Dieser erfuhr aufwendiges Feintuning mittels Precision Boost Overdrive (PBO) und Curve Optimizer und auch der Speicher wurde bis auf das letzte Subtiming geschärft. Wie Sie dem Artikel Leistungsbremse SMT? Benchmark-Vergleich 32 Threads vs. 16 Kerne mit Überraschungen entnehmen, erreicht die CPU mit 16 Kernen/Threads meist eine bessere Leistung. Folgerichtig deaktivieren wir SMT in allen Gaming-Benchmarks, damit sich die Grafikkarten bestmöglich entfalten können.
Auf dem X570-I/O-Hub können wir moderne Grafikkarten optimal mit PCI-Express 4.0 ausfahren - die 6500 XT kann sich hier bestmöglich entfalten. Damit auch Next-Gen-Games reibungslos laufen, liegen die Spiele auf einer PCI-Express-4-SSD im M.2-Format (NVME 1.3 ×4). Wie gehabt ist auf kompatiblen (Geforce-)Grafikkarten Hardware Accelerated Scheduling (HAGS) zur effizienteren Speichernutzung aktiv. Obligatorisch ist Windows 10 x64 in der Version 21H2. Windows 11 weist derzeit noch zu viele Kinderkrankheiten auf, sodass wir Updates abwarten und das neue Microsoft-Betriebssystem erst zur Benchmark-Erneuerung im Frühjahr verwenden werden. Alle Details zum Grafikkarten-Testsystem entnehmen Sie der Tabelle.
| Prozessor | AMD Ryzen 9 5950X (16C/16T – kein SMT) |
|---|---|
| Prozessor-Settings | PBO-/Curve-optimiert, 4,7-5,0 GHz bei typischer Spiele-Mischlast |
| Mainboard | Asus X570 ROG Crosshair VIII Hero (PCI-E 4.0 & rBAR-/SAM-fähig) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB DDR4 (Corsair Dominator Platinum RGB, B-Dies, 2 × 16G) |
| RAM-Takt & -timings | DDR4-3800 (14-14-14-25-35-1T), Infinity Fabric @ 1,9 GHz |
| Datenträger (primär) | Gigabyte Aorus NVME ×4 Gen4 SSD 2 TB |
| Netzteil | Thermaltake Toughpower iRGB Plus 1.250W |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Bewährte Methodik
Was wir auch testen: Jede abgedruckte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte. Da die GPU-Taktrate ein- und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Mess-Tool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen irgendwo zwischen 2.650 und 2.850 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der Limitfaktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes aktuelle Modell.
Benchmarks mit Resizable BAR alias Smart Access Memory
Resizable BAR (rBAR) alias SAM ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir seit April 2021 Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei der Radeon RX 6500 XT machen wir selbstverständlich keine Ausnahme. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.
Radeon RX 6500 XT: Spiele-Benchmarks, Teil 1
Für den Online-Test der Radeon RX 6500 XT präsentieren wir Ihnen die Messwerte von allen Grafikkarten in den beiden Auflösungen 1080p (Full HD) und 1440p (WQHD). Dabei setzen wir auf den Grafikkarten-Leistungsindex 2021 in Revision 1.1, deren Änderungen Sie unter anderem im Test der Radeon RX 6900 XT LC nachlesen können. Zwischenzeitlich haben wir einige weitere Grafikkarten mit frischen Treibern durch die erneuerten Benchmarks gescheucht, darunter die weitverbreiteten Modelle Geforce GTX 970, GTX 1060, GTX 1050 Ti und Radeon RX 580 sowie RX 570. Stichprobenartige Nachtests zuvor getesteter Grafikkarten stellen sicher, dass alle Daten auf dem aktuellen Stand sind. Die Komplett-Übersicht des Grafikkarten-Leistungsindex 2021 v1.1:
| Spiel | Spielmotor | Schnittstelle | Version (Plattform) | Benchmarkszene | Release |
|---|---|---|---|---|---|
| Anno 1800 | Inhouse-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Uplay) | „Puertonova” | 16.04.2019 |
| Assassin's Creed Valhalla | Anvil-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Uplay) | „Fornberg” | 10.11.2020 |
| Battlefield 5 | Frostbite-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Origin) | „Tirailleur” | 09.11.2018 |
| Borderlands 3 | Unreal Engine 4 | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Sanctuary” | 13.09.2019 |
| Call of Duty BO Cold War | IW-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Battle.net) | „Crack the Sky” | 13.11.2020 |
| Control | Northlight-Engine | DirectX 12 | v1.13 (GOG) | „Ray Way” | 27.08.2019 |
| Crysis Remastered | Cryengine | DirectX 11 | Stets aktuell (Epic) | „Rescue” | 18.09.2020 |
| Cyberpunk 2077 | RED-Engine 4 | DirectX 12 | v1.23 (GOG) | „Red Light Alley” | 10.12.2020 |
| Days Gone | Unreal Engine 4 | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Sleazy Rider” | 18.05.2021 |
| Desperados 3 | Unity-Engine | DirectX 11 | v1.5.8 (GOG) | „Gloriou5” | 16.06.2020 |
| Doom Eternal: Ancient Gods 1 | id Tech 7.1.1 | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Thunderstorm” | 20.10.2020 |
| F1 2020 | EGO-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Monaco” | 06.07.2020 |
| Forza Horizon 4 | Forzatech-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (MS Store) | „Ambleside” | 28.09.2018 |
| Hitman 3 | Glacier-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Chongqing” | 20.01.2021 |
| Horizon: Zero Dawn | Decima-Engine | DirectX 12 | v1.10 fixed (GOG) | „Ruins” | 07.08.2020 |
| Metro Exodus | 4A-Engine | DirectX 12 | v1.0.7.7 (GOG) | „Taiga” | 15.02.2019 |
| Red Dead Redemption 2 | RAGE | Vulkan | Stets aktuell (Rockstar) | „Bayou” | 05.11.2019 |
| Resident Evil 8 Village | RE-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Village” | 07.05.2021 |
| Serious Sam 4 | Serious-Engine 4 | Vulkan | v1.08 (GOG) | „Bredouille” | 24.09.2020 |
| The Witcher 3: Blood & Wine | RED-Engine 3 | DirectX 11 | v1.32 GotY (GOG) | „Duskwood” | 31.05.2016 |
In allen Benchmarks sind die High-End-Modelle standardmäßig ausgeblendet. Falls Sie diese der Betrachtung hinzufügen möchten, wählen Sie diese einfach im Drop-down-Menü aus ("XX von XY Produkten sichtbar").
Anno 1800
Engine: Aktuelle Version der RD-Engine mit DX12-Support
Besonderheiten: Meist enorm CPU-intensiv; MSAA-Support
Detaileinstellungen: Maximal plus 8× MSAA & FidelityFX CAS
Benchmarkszene: Überdurchschnittlich grafiklastig
Assassin's Creed Valhalla
Engine: Aktuelle Version der Anvil-Engine mit DirectX 12
Besonderheiten: Auffälliges Radeon-Faible, exzellentes TAA
Detaileinstellungen: Maximal (Extrem hoch), native Auflösung
Benchmarkszene: GPU-Worstcase im winterlichen Dorf Fornberg
Battlefield 5
Engine: DICEs Frostbite-Engine mit DX12- und DXR-Support
Besonderheiten: Gutes Optik/Performance-Verhältnis
Detaileinstellungen: DirectX 12, 150 % Achsenauflösung, Future Frame Rendering aus
Benchmarkszene: Grafiklastige Singleplayer-Kriegsgeschichte
Borderlands 3
Engine: Unreal Engine 4 in optimiertem Gewand
Besonderheiten: Handoptimierte, gute DX12-Unterstützung
Detaileinstellungen: Maximal (Badass), native Renderauflösung
Benchmarkszene: GPU-lastiges Innenareal
Call of Duty BO Cold War
Engine: Aktuelle IW-Engine, ausschließlich DirectX 12
Besonderheiten: Optionale Raytracing-Schatten
Detaileinstellungen: Maximal (ohne Raytracing), Filmic SMAA T2X
Benchmarkszene: Quasi-Worstcase im Level "Fracture Jaw"
Control
Engine: Northlight-Engine von Remedy
Besonderheiten: Optionales, bildhübsches Raytracing
Detaileinstellungen: Maximal (ohne Raytracing und DLSS)
Benchmarkszene: Überdurchschnittlich GPU-lastig
Crysis Remastered
Engine: Cryengine 5.x (Original-Crysis: Cryengine 2)
Besonderheiten: Raytracing auf Non-RT-Hardware möglich
Detaileinstellungen: Mischung aus maximalen und reduzierten Grafikoptionen
Benchmarkszene: Grafiklastiger Urwald im Level "Rescue"
Cyberpunk 2077
Engine: Red-Engine 4 von CD Projekt
Besonderheiten: Sehr hübsch und sehr anspruchsvoll für GPUs
Detaileinstellungen: "Ultra"-Preset mit Texturen "Hoch", Mengendichte "Hoch"
Benchmarkszene: Überdurchschnittlich grafiklastig
Days Gone
Engine: Unreal Engine 4 mit DirectX 11
Besonderheiten: Ex-Playstation-4-Spiel mit guter PC-Portierung
Detaileinstellungen: Maximale Qualität. FoV 90, 100 % Auflösung
Benchmarkszene: Leicht überdurchschnittlich grafiklastig, aber fernab eines Worstcase


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Man könnte auch sagen, diese größe passt schon eher zu der Leistung.
PS: Der PCGH-Leistungsindex ist der Bonus, der eigentliche Test fehlt noch.
Zur not:
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Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
2.) Blöd seid ihr natürlich nicht, hab ich auch nirgends behauptet.
3.) Sehe ich eben auch anders, man vergleicht die Endgeschwindigkeit eines Porsche 911 GT3 RS (3090) mit der eines Golf 1.0 TFSI (Mainstream) und kommt dann völlig überraschend zum Ergebnis, dass dies nicht passt und der 911 GT3 RS dem Golf vorzuziehen ist.
4.) Das Ding wie du so schön sagst, wird aber eben genau nicht für Full HD mit maximalen Details beworben, sondern wurde explizit mit den Aussagen High Details und Full HD beworben. Getestet und bewertet wird aber eben mit Max Details (was zumindest in den meisten Fällen deutlich über High liegen sollte).
Maximal (Extrem hoch)
DirectX 12, 150 % Achsenauflösung,
Maximal (Badass)
"Ultra"-Preset
Maximal - mit 150 % Achsenauflösung
Vulkan, max. Details (Ultra Nightmare)* with TSSAA 8TX
Maximale Details mit 8× MSAA + FXAA
Ich kann dabei sogar mit der Überschrift perfekt leben, diese ist in meinen Augen eine perfekte Zusammenfassung der Karte, sie ist definitv kompromissbehaftet und kocht auch nur auf der Sparflamme. Der Text im Test dagegen zeigt an vielen Stellen, dass man sich viel mehr erwartet hat, so auch letzlich die Aussagen
Bedauerlicherweise bleibt nach der Schrumpfkur wenig vom "Ampere-Schreck" übrig, der Wolf geriet unter die Räder und ist nun in fast jeder Hinsicht ein Lämmchen
Der "Nachtest" mit reduzierten Auflösungen zeigt dann auch schön, wie ein echtes Fazit lauten kann (auch wenn ich den Xbox Seitenhieb nicht nachvollziehen kann, denn jeder Konsole wird nunmal massiv subventioniert und kann und darf preislich nicht verglichen werden; dazu spielt mal mit einer Series S ein aktuelles Spiel, viel Spaß, den Leuten hier sind 144fps zu wenig, was denken die wenn die mit AMD hochskalierte 4k mit 25-30 fps sehen?) Im ürbigen würde ich mir wünschen die 3050 in den gleichen Test zu kopieren und in die Tabellen mit einzuskalieren, auch wenn beide in meinen Augen keine geeigneten Gegner sind, wäre es doch mal interessant wie sich 6600 und 3050 mit reduzierten Details schlagen. Denn auch bei den Karten kann im normalen Parcour ja oft nicht die Rede davon sein, dass etwas spielbar ist.
Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
MfG
Raff
Als unseriös würde ich euren Test nicht beschreiben wollen, dafür sind die Parameter zu deutlich hervorgehoben.
Als nicht passend würde ich aber bestätigen wollen, es ist ja nunmal auch so, dass man eine G-Klasse (ein Auto) nicht mit einem Porsche 911 vergleicht! Oder das es eben keinen Sinn macht einen BMW 1er gegen einen M5 auf dem Nürburgring zu vergleichen. Warum nicht? Weil beide eben komplett andere Einsatzszenarien haben.
Ich glaube jeder hier würde auf die Barrikaden gehen, wenn man morgen einen Test liest, in dem die G-Klasse mit einem 911 verglichen wird und dann bspw. die G-Klasse gewinnt, weil der Porsche bereits 11% Steigung nicht hochkam und die G-Klasse 45% schafft! Man muss so einen Test in meinen Augen einfach auch an die Klasse (Fahrzeugklasse, oder eben Graka Klasse) anpassen. Das dies ein schier unlösbarer Aufwand ist und ihr dies in einem Special abbildet halte ich für OK. Was ich zweifelhaft und in gewisserweise vieleicht sogar unseriös finde, dass man am Standardparcour, der eben bewusst außerhalb der eigentlichen Einsatzszenarien liegt, ein Fazit zieht!
Es hätte zudem nicht das Kontingent an TSMCs N7 entlastet (in dem Navi 21-23 und Zen3 gefertigt wird), da Navi10 auch in diesem Prozess gefertigt wurde.
Und ein reiner Mining-Chip würde nichts ändern, da die Miner dann einfach beides kaufen würden. Für Miner gibts kein Genug. Solange sich damit rentabel schürfen lässt, und die Anschaffungskosten in einem bestimmten Zeitrahmen wieder erwirtschaftet werden können, wird genommen was zu bekommen ist.