Radeon RX 6500 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Radeon RX 6500 XT summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon RX 6500 XT im Test: Spezifikationen
- Seite 2 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 3 Radeon RX 6500 XT im Test: Spiele-Benchmarks (2)
- Seite 4 Radeon RX 6500 XT im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 5 Radeon RX 6500 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Radeon RX 6500 XT: Fazit
Die Gaming-Welt sehnt sich aus guten Gründen nach bezahlbaren Grafikkarten, daher ist jeder Vorstoß in diese Richtung zu begrüßen. Mit der Radeon RX 6500 XT bringt AMD seine schlagkräftige und effiziente RDNA-2-Architektur ins 200-Euro-Segment, was zunächst aufhorchen lässt. Bedauerlicherweise bleibt nach der Schrumpfkur wenig vom "Ampere-Schreck" übrig, der Wolf geriet unter die Räder und ist nun in fast jeder Hinsicht ein Lämmchen.
Kommen wir zunächst zu den positiven Aspekten. Die Radeon RX 6500 XT ist sehr sparsam und somit leicht und kompakt kühlbar. Mit einer typischen Leistungsaufnahme im 100-Watt-Bereich sowie dem dazu nötigen, einfachen 6-Pol-Stromstecker kommt wohl jeder Rechner der vergangenen zehn Jahre klar. Vollständig passiv gekühlte Varianten der RX 6500 XT sind mit 100 Watt Abwärme ausgeschlossen, aber praktisch lautlose Modelle problemlos möglich. Die von uns getestete XFX-Karte zeigt, wie man es macht, ihre Lüfter sind im Gaming-Betrieb kaum zu hören (und im Leerlauf still). Daneben warten, Mainstream-Produkt hin oder her, ein paar Superlative auf Technikfreunde: Navi 24 ist sehr dicht gepackt, die erste GPU mit 6-nm-Fertigung und taktet außerordentlich hoch - auch beim Speicher. All das gibt es zum Startpreis von offiziell (ab) 209 Euro, was neben den übrigen Wahnsinnssummen der letzten Monate wie ein Schnäppchen wirkt. Für Casual- und E-Sports-Spiele wie Counter-Strike Global Offensive, League of Legends & Co. ist das mehr als ausreichend.
Selbstverständlich gibt es einen Haken: Wie zahlreiche Mainstream-Grafikkarten zuvor, hat auch die Radeon RX 6500 XT Probleme, Akzente zu setzen. Mehr noch, AMD hat mehrere Entscheidungen getroffen, welche das Produkt zwar günstig zu fertigen und somit potenziell gut verfügbar machen. Die gewählte Speicherkapazität von 4 GiByte macht das Modell bewusst unattraktiv für das Ethereum-Mining. Allerdings leidet auch die Gaming-Leistung dadurch empfindlich, ganz ohne die von PCGH und ihren Lesern bekannte High-End-Brille auf der Nase. Die Radeon RX 6500 XT soll günstiges und flüssiges Full-HD-Gaming bei mittleren bis hohen Details ermöglichen. Wie sich im Test herausstellt, ist das im Sinne einer Warnung zutreffend - maximale Details sind in den allermeisten Spielen zu viel für die RX 6500 XT. Flüssige Ausnahmen wie Days Gone, Desperados 3 und The Witcher 3 bestätigen die Regel. Die Kombination aus lediglich 4 GiByte Speicher und dem abgespeckten PCI-Express-Interface machen es somit schwer, die Radeon RX 6500 XT als ernsthafte Gaming-Grafikkarte respektive Alternative zu Gebrauchtware zu empfehlen. Eine Radeon RX 580/8G oder Geforce GTX 1060/6G erzielen in den meisten Fällen bessere Bildraten, gerade auf einer verbreiteten Plattform gemäß PCI-Express-3-Standard, ohne dass die Leistungsaufnahme explodiert.
Während Sie diese Zeilen lesen, arbeiten wir an einer weiteren Messreihe, die populäre Spiele mit reduzierten Details beinhaltet. Hier wird sich zeigen, was die Radeon RX 6500 XT gegen verbreitete Grafikkarten aus der Steam-Topliste ausrichten kann. Bis dahin: Was halten Sie von der Radeon RX 6500 XT? Planen Sie einen Kauf, beispielsweise für den PC der Kinder? Diskutieren Sie mit!


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Man könnte auch sagen, diese größe passt schon eher zu der Leistung.
PS: Der PCGH-Leistungsindex ist der Bonus, der eigentliche Test fehlt noch.
Zur not:
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Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
2.) Blöd seid ihr natürlich nicht, hab ich auch nirgends behauptet.
3.) Sehe ich eben auch anders, man vergleicht die Endgeschwindigkeit eines Porsche 911 GT3 RS (3090) mit der eines Golf 1.0 TFSI (Mainstream) und kommt dann völlig überraschend zum Ergebnis, dass dies nicht passt und der 911 GT3 RS dem Golf vorzuziehen ist.
4.) Das Ding wie du so schön sagst, wird aber eben genau nicht für Full HD mit maximalen Details beworben, sondern wurde explizit mit den Aussagen High Details und Full HD beworben. Getestet und bewertet wird aber eben mit Max Details (was zumindest in den meisten Fällen deutlich über High liegen sollte).
Maximal (Extrem hoch)
DirectX 12, 150 % Achsenauflösung,
Maximal (Badass)
"Ultra"-Preset
Maximal - mit 150 % Achsenauflösung
Vulkan, max. Details (Ultra Nightmare)* with TSSAA 8TX
Maximale Details mit 8× MSAA + FXAA
Ich kann dabei sogar mit der Überschrift perfekt leben, diese ist in meinen Augen eine perfekte Zusammenfassung der Karte, sie ist definitv kompromissbehaftet und kocht auch nur auf der Sparflamme. Der Text im Test dagegen zeigt an vielen Stellen, dass man sich viel mehr erwartet hat, so auch letzlich die Aussagen
Bedauerlicherweise bleibt nach der Schrumpfkur wenig vom "Ampere-Schreck" übrig, der Wolf geriet unter die Räder und ist nun in fast jeder Hinsicht ein Lämmchen
Der "Nachtest" mit reduzierten Auflösungen zeigt dann auch schön, wie ein echtes Fazit lauten kann (auch wenn ich den Xbox Seitenhieb nicht nachvollziehen kann, denn jeder Konsole wird nunmal massiv subventioniert und kann und darf preislich nicht verglichen werden; dazu spielt mal mit einer Series S ein aktuelles Spiel, viel Spaß, den Leuten hier sind 144fps zu wenig, was denken die wenn die mit AMD hochskalierte 4k mit 25-30 fps sehen?) Im ürbigen würde ich mir wünschen die 3050 in den gleichen Test zu kopieren und in die Tabellen mit einzuskalieren, auch wenn beide in meinen Augen keine geeigneten Gegner sind, wäre es doch mal interessant wie sich 6600 und 3050 mit reduzierten Details schlagen. Denn auch bei den Karten kann im normalen Parcour ja oft nicht die Rede davon sein, dass etwas spielbar ist.
Das maximale, was man Raff vorwerfen kann: Er hat den Reisekomfort und den Verbrauch eines Niva bei Autobahn-Geschwindigkeiten getestet statt bei Tempo 40 auf einem russischen Feldweg. Aber wenn das Ding halt für deutsche Straßen und mit 137 km/h Höchstgeschwindigkeit beworben wird beziehungsweise zum Spielen mit aktuellen Spielen und nicht als explizite Retro-Grafikkarte für Titel aus dem (vor-)letzten Jahrzehnt, dann ist das schon mal kein ganz falscher Ansatz, sondern schlimmstenfalls einer, der vorhandene Stärken neben definitiv vorhandenen Schwächen übersieht.
MfG
Raff
Als unseriös würde ich euren Test nicht beschreiben wollen, dafür sind die Parameter zu deutlich hervorgehoben.
Als nicht passend würde ich aber bestätigen wollen, es ist ja nunmal auch so, dass man eine G-Klasse (ein Auto) nicht mit einem Porsche 911 vergleicht! Oder das es eben keinen Sinn macht einen BMW 1er gegen einen M5 auf dem Nürburgring zu vergleichen. Warum nicht? Weil beide eben komplett andere Einsatzszenarien haben.
Ich glaube jeder hier würde auf die Barrikaden gehen, wenn man morgen einen Test liest, in dem die G-Klasse mit einem 911 verglichen wird und dann bspw. die G-Klasse gewinnt, weil der Porsche bereits 11% Steigung nicht hochkam und die G-Klasse 45% schafft! Man muss so einen Test in meinen Augen einfach auch an die Klasse (Fahrzeugklasse, oder eben Graka Klasse) anpassen. Das dies ein schier unlösbarer Aufwand ist und ihr dies in einem Special abbildet halte ich für OK. Was ich zweifelhaft und in gewisserweise vieleicht sogar unseriös finde, dass man am Standardparcour, der eben bewusst außerhalb der eigentlichen Einsatzszenarien liegt, ein Fazit zieht!
Es hätte zudem nicht das Kontingent an TSMCs N7 entlastet (in dem Navi 21-23 und Zen3 gefertigt wird), da Navi10 auch in diesem Prozess gefertigt wurde.
Und ein reiner Mining-Chip würde nichts ändern, da die Miner dann einfach beides kaufen würden. Für Miner gibts kein Genug. Solange sich damit rentabel schürfen lässt, und die Anschaffungskosten in einem bestimmten Zeitrahmen wieder erwirtschaftet werden können, wird genommen was zu bekommen ist.