Radeon RX 5600 (XT): Kommt sie mit 6 oder 8 GiByte? Ein Kilogramm PCGH-Spekulatius zum Fest

Die Herdplatten der Gerüchteküche brodeln derzeit heftig bezüglich der Radeon RX 5600 XT. Die neue AMD-Grafikkarte soll bereits im Januar 2020 auf der IT-Messe CES in Las Vegas vorgestellt werden. Aktuelle Gerüchte deuten auf eine Speicherkapazität von 6 GiByte hin, wenngleich 8 GiByte naheliegend und technisch machbar sind. Zeit für eine kleine Gerüchte-Fakten-Gegenüberstellung.

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Radeon RX 5600 (XT): Kommt sie mit 6 oder 8 GiByte? Ein Kilogramm PCGH-Spekulatius zum Fest
Quelle: PC Games Hardware

Kommt die Radeon RX 5600 XT mit 6 oder mit 8 GiByte Speicher? Wird es überhaupt eine RX 5600 (non-XT) geben? Bereits vor Wochen geisterten entsprechende Grafikkarten durch das Internet und mit ihnen zwei mögliche Speicherkapazitäten: 6 GiByte oder 8 GiByte GDDR6-DRAM. Spätestens seit der Radeon RX 5500 XT (PCGH-Test) wissen wir, dass 4 GiByte nicht mehr ausreichend sind und erst 8 GiByte für alle Eventualitäten bei einer Mittelklasse-Grafikkarte genügen. Käme die Radeon RX 5600 (XT) mit 6 GiByte, läge sie zwar auf Augenhöhe zur anvisierten Nvidia-Konkurrenz in Gestalt der Geforce GTX 1660 Ti und RTX 2060, bekäme jedoch in Extremszenarien die gleichen Probleme. Ein großer Pluspunkt - die Zukunftsfähigkeit - wäre mit 6 GiByte passé.

Es gibt Gründe für die eine und die andere Kapazität, teils technischer und teils produktpolitischer Natur. Zeit für ein paar Gedankenspiele, bis die Fakten eintreffen. Disclaimer: PC Games Hardware übernimmt keinerlei Gewähr für die folgenden Aussagen. Wir gleichen lediglich die Gerüchte mit der Machbarkeit ab und skizzieren anhand dessen verschiedene Szenarien.

Vorbild Radeon RX 5500 (XT)

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte AMD die Radeon RX 5500 XT, wobei es sich um die Retail-Variante der Radeon RX 5500 handelt. Die RX 5500 XT wird von den Boardpartnern selbst gestaltet, verpackt und in den Laden gestellt. Die RX 5500 (non-XT) ist hingegen Komplettsystemen vorbehalten und arbeitet langsamer. Ein weiterer Unterschied zwischen XT und non-XT betrifft die Speicherbestückung: Erstere ist auch mit 8 GiByte (anstelle von 4 GiByte) verfügbar, erreicht infolgedessen teils signifikant bessere Bildraten und ist damit aus Spielersicht das attraktivere Produkt. AMD nimmt folglich eine klare Unterscheidung vor: OEMs/Systemintegratoren erhalten eine günstige Variante, der Einzelhandel bekommt ein höherwertiges Produkt, um seine Klientel zufriedenzustellen.

Mögliche Radeon RX 5600 (XT)

Eine derartige Unterscheidung könnte AMD auch bei der Radeon RX 5600 (XT) vornehmen. Derzeit ist unklar, ob es sowohl eine RX 5600 als auch RX 5600 XT geben wird, oder ob nur eine Variante erscheint. Sieht man sich die ersten Zulassungen bei der Eurasian Economic Commission (EEC) an, ist alles möglich: RX 5600 6GB, RX 5600 8GB, RX 5600 XT 6GB, RX 5600 XT 8GB. In der Vergangenheit erwiesen sich diese Datenbankeinträge nicht als brauchbar, um tatsächliche Produkte auszumachen - es wird schlicht jede denkbare Variante angemeldet. Letztendlich schafft es jedoch nicht jede Kombination in den Handel, was aus Übersichtsgründen gut ist (siehe Geforce RTX 2060: Gigabyte mit 39 verschiedenen Varianten).

Filtert man die Einträge, hat AMD offenbar zwei Varianten im Sinn: eine mit 6 und eine mit 8 GiByte. Nimmt man die jüngsten Produktsichtungen und Benchmark-Leaks als Maßstab, erwartet uns mindestens ein Modell mit 6 GiByte. Wir gehen fest davon aus, dass eine solche Variante erscheinen wird. Die Frage ist bloß, was AMD darüber hinaus launchen wird. Dazu gibt es mehrere mögliche Szenarien. Das wahrscheinlichste wollen wir nun behandeln.

Speicher-Techtelmechtel

Eine Grafikkarte kann nicht mit beliebigen Speichermengen bestückt werden - zumindest nicht ohne Nebenwirkungen. Üblich ist beispielsweise, ein GiByte pro Speicherkanal zu installieren. Am Beispiel Radeon RX 5500 (XT) mit vier Kanälen (4 × 32 = 128 Bit) ergibt das 4 GiByte Gesamtkapazität. Das Gleiche in Groß zeigt die Radeon RX 5700 (XT): Hier sitzen 4 × 64 Datenbahnen im Kern, symmetrisch bestückt mit 8 × 1 GiByte GDDR6-Speicher (32 Bit pro Modul). Aus der Interface-Breite ergibt sich somit die Gesamtmenge, wobei sich Letztere bequem verdoppeln lässt. RX-5700-Grafikkarten mit 16 GiByte sind technisch problemlos möglich, wären allerdings relativ teuer. Die RX 5500 XT wird bereits mit doppelt so dichtem Speicher als 8-GiByte-Variante produziert .

Weiß man von dieser Kausalität, führt die Ankündigung einer mit 6 GiByte bewehrten Radeon RX 5600 (XT) zu einem Schluss: Das Interface muss entweder 192 oder 96 Bit breit sein. Letzteres können wir direkt ausschließen, da sich selbst unter Einsatz des schnellsten GDDR6-Speichers keine vernünftige Transferrate erzielen ließe. Selbst mit 16-Gigatransfers/s-RAM läge eine 96-Bit-Karte noch 14 Prozent unterhalb der RX 5500 (XT) mit ihren 14 GT/s an 128 Bit. 192 Bit dürfen ergo als gesetzt angesehen werden. Nvidia macht seit Jahren vor, wie 192-Bit-Grafikkarten aussehen können. Alle Geforce-Modelle der GTX-1660-Reihe sowie die RTX 2060 sind ein aktuelles Vorbild - angesichts der steigenden Anzahl speicherhungriger PC-Spiele jedoch kein gutes.

Während Symmetrie bei der Speicherbestückung naheliegend und sinnvoll ist, handelt es sich dabei nicht um die einzige Option. Grafikspeicher lässt sich auch asymmetrisch installieren, das heißt mit unterschiedlicher Geschwindigkeit pro Modul. Auch hier führt Nvidia ein Beispiel, wenngleich älteren Datums: Die sieben Jahre alte Geforce GTX 660 (Ti) demonstriert, wie man ein auf 1,5 GiByte ausgelegtes Speichersubsystem mit 2 GiByte bestückt. Dabei werden die Speichermodule nicht gleichberechtigt an die Controller gehängt, sondern in unterschiedliche Gruppen unterteilt (Clamshell-Modus). 1,5 GiByte laufen mit voller Geschwindigkeit - doch sobald eine höhere Kapazität adressiert wird, teilt sich ein GiByte die vorhandenen Datenbahnen, sodass die Transferrate halbiert wird. Selbst das ist wesentlich schneller als eine Auslagerung in den Systemhauptspeicher (gerade mit modernem GDDR6-RAM), allerdings eine klare Notlösung. Daher verwundert es nicht, dass diese Idee kaum verwendet wird.

Randnotiz: Bei der Geforce GTX 970 handelt es sich nicht um den gleichen Fall wie bei der GTX 660 (Ti)! Bei der GTX 970 hat Nvidia das erste und bislang einzige Mal beschlossen, einen dem hintersten Speicher-Controller zugehörigen Cache-Block zu deaktivieren. Die Controller sind hingegen alle aktiv, können jedoch nicht alle parallel mit voller Geschwindigkeit arbeiten - weitere Details im zeitgenössischen Artikel.

RX 5600 6GB (OEM) + RX 5600 XT 8GB (Retail)?

Zurück zur Radeon RX 5600 (XT). Diese kann unmöglich auf Navi 14 basieren, denn der neueste AMD-Grafikchip bietet lediglich 128 Bit Gesamtbreite. Auch ein neuer Grafikchip ("Navi 12" geistert noch umher) ist unwahrscheinlich, denn zwischen Navi 14 (24 Compute Units) und Navi 10 (40 Compute Units) liegt kein Abstand, der einen kostenintensiven dritten Chip rechtfertigt. Die Radeon RX 5600 (XT) wird folglich auf einem beschnittenen Navi 10 basieren. Ein solcher kommt bereits auf der Radeon RX 5700 (PCGH-Test) zum Einsatz, 4 der 40 vorhandenen Compute Units werden deaktiviert. Blickt man auf die RX 5500 XT mit ihren 22 aktiven CUs, dürfte die RX 5600 (XT) irgendwo dazwischen herauskommen - mit 30 CUs (1.920 FP32-ALUs) wäre das Modell gut gegen die GTX 1660 Ti und RTX 2060 aufgestellt und somit eine attraktive Option im 250-Euro-Dunstkreis. Der gleiche Chip erlaubt es den Partnern, ohne große Änderungen zeitnah Eigendesigns auf den Markt zu bringen.
Radeon RX 5600 (XT): Da höchstwahrscheinlich ein beschnittener Navi-10-Chip zum Einsatz kommt, können die Boardpartner ihre RX-5700-Designs weiterverwenden (im Bild: eine Sapphire RX 5700 Pulse). Quelle: PC Games Hardware Radeon RX 5600 (XT): Da höchstwahrscheinlich ein beschnittener Navi-10-Chip zum Einsatz kommt, können die Boardpartner ihre RX-5700-Designs weiterverwenden (im Bild: eine Sapphire RX 5700 Pulse). Allerdings brächte ein 6-GiByte-Modell AMD in Erklärungsnöte: Warum wird die RX 5500 XT optional mit 8 GiByte verkauft, die wesentlich schnellere RX 5600 (XT) aber nur mit 6 GiByte? Das weiß offenbar auch AMD, 5600er-Modelle mit 8 GiByte geistern bereits durch das Internet. Da wir aus den oben erläuterten Gründen nicht von einer asymmetrischen Clamshell-Bestückung ausgehen, bleibt nur ein anderer GPU-Beschnitt: Um 8 GiByte GDDR6-Speicher anzubinden, muss AMD das 256-Bit-Interface der Navi-10-GPU intakt lassen. Passiert dies, können Prozessoren mit einem Defekt der Speicherschnittstelle (Controller, Cache) nicht dafür verwendet werden. Doch hier steckt der zweite gewichtige Grund für eine RX 5600 abseits des großen Angebots-Lochs zwischen RX 5700 und RX 5500: AMD möchte teildefekte Navi-10-GPUs gewinnbringend einsetzen, anstatt sie wegzuwerfen. Was also tun, um alle Parteien glücklich zu machen?

Ein relativ eleganter Ausweg aus der ganzen Misere wäre die bei der RX 5500 (XT) eingeführte Unterteilung zwischen OEM- und Retail-Segment. Die Radeon RX 5500 mit 4 GiByte findet sich bereits ein einigen Komplett-PCs, während am Desktop die Radeon RX 5500 XT mit 8 GiByte in den ersten Gaming-PCs steckt. Ein klarer Schnitt der Segmente, die große Speicherkapazität ist nur im Retail verfügbar. Eine mögliche Aufteilung, die alle Ansinnen kombiniert und niemandem auf die Füße tritt, wäre die folgende:

- Radeon RX 5600: OEM, 192 Bit, 6 GiByte Speicher
- Radeon RX 5600 XT: Retail, 256 Bit, 8 GiByte Speicher

Somit könnte AMD im volumenträchtigen OEM-Segment Chips mit einem Defekt im Speichersubsystem verkaufen, hätte eine Lösung oberhalb der RX 5500/4G in petto und könnte attraktive Preise bieten. Spieler könnten hingegen auf die RX 5600 XT mit zeitgemäßen 8 GiByte Speicher zurückgreifen. Letztere wäre aufgrund der höheren Transferrate teils fühlbar schneller. AMD böte damit zwischen rund 250 und 500 Euro attraktive Navi-Gaming-Grafikkarten mit 8 GiByte an und hätte somit durchgehend ein Verkaufsargument gegenüber den mit 6 GiByte bestückten Konkurrenzmodellen Geforce GTX 1660, GTX 1660 Super, GTX 1660 Ti und RTX 2060. Die beiden letztgenannten dürften das auserkorene Ziel von AMD sein.

Als gäbe es nicht genug Unklarheiten, sind auch die Taktraten der Radeon RX 5600 (XT) unbekannt. In diesem Fall spekulieren wir ganz klar auf ein Niveau um 1,8 GHz, wo sich auch die Geschwister RX 5700 (XT) und RX 5500 (XT) aufhalten. Beim Speichertakt findet sich im Kontext der 6G-Variante, einem HP-Komplettrechner entnommen, die Datenrate von 12 Gigatransfers/s (GT/s). An einer 192-Bit-Schnittstelle ergibt das 288 GByte/s - die gleiche Konfiguration wie bei Nvidias Effizienzmeister Geforce GTX 1660 Ti (120 Watt TDP). Mit 256 Bit Breite stünden hingegen 384 GByte/s zur Verfügung, nur unwesentlich weniger als bei der Radeon RX 5700 (XT). Das Verhältnis aus Rechenleistung und Datendurchsatz wäre mit rund 30 Compute Units ausgewogen.

Die Chance, dass eine RX 5600/6G auch im Retailmarkt erscheint, besteht dennoch. Leistungstechnisch ergäbe der Zwischenschritt ausgehend von der RX 5500 XT/4G durchaus Sinn, beim Preis würde ein solches Modell jedoch im Revier der RX 5500 XT/8G wildern. Wie die Geschichte ausgeht, erfahren wir wohl bereits Anfang Januar auf der CES, denn dann soll AMD gerüchteweise den Mantel des Schweigens lüften. PC Games Hardware wird live vor Ort sein und Sie selbstverständlich zeitnah über alle Informationen unterrichten.

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[PLUS] Radeon RX 5700 (XT): Marktübersicht & Test von 13 Custom-Designs

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PCGH Plus: Es ist so weit: Alle Hersteller haben ihre Eigendesigns veröffentlicht - Zeit für eine Marktübersicht. Nach dieser Lektüre wissen Sie, welche Radeon RX 5700 respektive RX 5700 XT die richtige ist. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2019.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cuban13581
        Da AMD beim Grafikspeicher normalerweise nicht sehr geizig ist, wird sicherlich eine 8 GB Variante kommen. Damit wird man der GTX 1660ti sicherlich gute Konkurrenz machen können.
      • Von cuban13581
        Da AMD beim Grafikspeicher normalerweise nicht sehr geizig ist, wird sicherlich eine 8 GB Variante kommen. Damit wird man der GTX 1660ti sicherlich gute Konkurrenz machen können.
      • Von danyundsahne Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Duvar
        Die 56 hat aber ein deutlich stärkeres Optimierungspotential soweit ich weiß. Die neuen AMD GPUs sind ab Werk schon näher bzgl des Optimierungspotentials.
        Denke der Trend den wir hier sehen, gilt für alle neuen AMD GPUs AMD Navi und Nvidia RTX mit OC, UV und PCIe 4.0 - ComputerBase
        Hier bzgl der Vega, kp wie gut die aber optimiert haben: AMD Radeon RX Vega 56 und Vega 64 im Undervolting-Test - Hardwareluxx
        Man landet mit der Leistungsaufnahme mit der UV 56 auf 2070 non Super Niveau, wenn ich mich nicht täusche und von der Performance her landet man ca auch auf 2070 Niveau, soweit ich das jetzt sehen konnte.
        Sprich 56 UV = 2070 stock (non Super, sowohl von der Performance als auch von der Leistungsaufnahme? Kommt das so hin, hab jetzt übergreifend 5-6 Tests vergleichen dazu?
        Solange der Treiber demnächst nicht noch einiges stark verschiebt, sehe ich die Vega 56 UV vor 5600XT optimiert.
        Das mag schon alles stimmen, ABER V56 wird verschwinden. Wie jede alte Hardware, deren Zeitspanne nun mal vorbei geht.
        Und meiner Meinung nach, sind die wenigstens bereit oder trauen sich an so Spielereien bis eine Karte so gut läuft wie eine optimierte V56. Das muss out-of-the-box schon wesentlich besser sein. Ich habe auch eine RX580 und weiß wie nervig das sein kann UV/OC permanent zu testen bis das Ding endlich mal einigermaßen ruhig und angemessen läuft. Und der liebe Wattman zickt auch manchmal, da ganze permanent zu übernehmen. Aber im Standard ist es mehr als nur ein Graus...zu laut und zu heiß und zu kompliziert.
        Und mit der RX5600XT oder auch RX5500 ist der Stromverbrauch endlich mal so niedrig dass man eine Karte bekommt ohne sich mit Basteln und UV etc beschäftigen MUSS, und man damit einfach nur zocken kann.
        Es muss unkompliziert sein, sonst kauft die breite Masse einfach nicht.
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Mit nem 4 Kerner möchte ich heute nicht mehr zocken, bei aller liebe nicht und schon gar nicht mit dem ur alten 2600k .
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BiJay
        Sorry, aber da habe ich meine Zweifel. Ich habe Mitte des Jahres meinen i5 2500k in Ruhestand geschickt. In einigen Spielen ging da einfach gar nichts mehr. Mini-Ruckler bei den meisten Open World Spielen, gerade beim schnellen Umschauen oder schnellen Fahren/Fliegen. Bei The Devision 2 auch regelmäßige lange Aussetzer - unspielbar. Dabei habe ich noch nicht einmal die aktuellsten Titel gespielt und auch weit nicht auf hohen Einstellungen (gepaart mit einer GTX 1060).
        Bei Division 2 kann ich keine Aussetzer feststellen. Auf 1080p lag die CPU Auslastung bei 65%, bei 4k und 75% Scaling lag sie bei 50%. Mit einer Ryzen 2600x hab ich auch nicht mehr Frames aus der 1070 rausgepresst, die CPU Auslastung liegt einfach niedriger. Das Setup aus 2600k und 1070 kommt auf 1440p auf 60fps im Schnitt, mehr kann mein Monitor auch nicht. Details steht fast alles auf höchster Stufe außer Antialiasing. Microruckler wären mir wie gesagt nicht aufgefallen.

        Am ehesten hab ich den Unterschied bei Borderlands 3 auf 1440p gemerkt. Da holt man mit dem 2600k 68fps aus einer 1070 und mit dem Ryzen 2600x waren es 79 fps. Das Spiel zeigt sehr schön an wie lange die CPU zum Berechnen der Frames braucht. Aber selbst dann, wegen 78 gegenüber 68fps renn ich jetzt nicht los und tauschen Mainboard CPU und RAM aus. Das steht in keinem Verhältnis.

        Es sind natürlich auch zwei Spiele die auch fähig sind auf alle 8 Kerne zu verteilen.

        2600k mit 2080 hab ich nicht getestet, das war selbst mir zu doof. Ich wollte eher wissen, wie viel bei dem Setup 2600k und 1070 auf der Strecke bleibt. Mir sind diese Benchmarks bekannt die immer lowest 10% und lowest 1% auflisten um zu zeigen, dass die neue CPU sich doch lohnt, aber ehrlich gesagt merk ich bei den Spielen die ich zocke das nicht und halte das eher für Marketing der verzweifelten Sorte als etwas anderes. Mit sauberer Programmierung sollte das eh verschwinden, weil solche Unebenheiten eher ein Hinweis darauf sind, dass irgendwo eine Chache Größe zu klein ist und plötzlich nicht mehr in einem Zyklus geschaufelt werden kann.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        Ich stelle fest der GPU Markt ist komplett am A-A. Anfang des Jahres wurde heiß diskutiert wegen der Radeon VII und ihren 16 GB Speicher, jetzt Ende des Jahres spricht man nur noch von Karten mit 4, 6 und 8 GB Speicher. Duvar bringt die 56 ein auf dem Niveau einer 5600. Ja sagt mal, wie viele neue GPUs sollen denn noch erscheinen, die von der Leistung nicht über 2017 hinaus kommen.
        Seit Pascal gibt es nur eine einzige Karte am Markt die vorwärts gegangen ist und das war die 2080 Ti. Mit einem Preis der im Laden den Verpackungsaufdruck vor lauter Staub nicht mehr erkennen lässt.
        Leute, spart euch die ganzen Gammelkarten, wir haben in 2020 besseres verdient. 250€ und die Leistung einer 1080 Ti, von beiden Herstellern, ist angemessen. Was muss man denn noch in dieser Preisklasse von 6 GB sprechen, da wurde bereits 2016 mit der 1060 das Gesicht verzogen.
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