Jurassic Park: Ein Softwareentwickler identifiziert jeden PC im Film und liefert Details
Ein Google-Entwickler hat die Computertechnik aus Jurassic Park dokumentiert. Seine Analyse zeigt, welche Systeme im Film zum Einsatz kamen und liefert spannende Einblicke hinter die Kulissen des Klassikers.
Die Computertechnik aus dem ersten Jurassic Park zählt bis heute zu den bekanntesten Elementen des Films. Softwareentwickler Fabien Sanglard hat nun sämtliche Rechner und weitere technische Geräte untersucht, die im Film zu sehen sind. Auf seiner Website dokumentiert er die verwendete Hardware und Software bis ins Detail.
Tiefe Analyse mit Nerdfaktor
Nach seiner Analyse kommen im Film insgesamt sechs unterschiedliche Computersysteme zum Einsatz. Hinzu kommen ein PDA, zwei große Röhrenmonitore sowie eine klassische mechanische Tastatur. Den Schwerpunkt bildet der Kontrollraum des Parks, in dem fast alle Geräte zu sehen sind. Laut Sanglard handelte es sich dabei um echte Hardware und nicht um reine Filmattrappen.
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Auch die eingesetzte Software nahm der Entwickler unter die Lupe. Dazu gehört unter anderem das Meteorologieprogramm, das im Film den herannahenden Hurrikan zeigt. Diese Anwendung kam seinerzeit tatsächlich in Nachrichtenredaktionen zum Einsatz.
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Für seine Recherche verweist Sanglard außerdem auf Aussagen von Spezialeffektkoordinator Cory Faucher aus dem Buch The Making of Jurassic Park. Darin erklärt Faucher: "Alles am Set war echt. Wir konnten nichts vortäuschen, weil das Publikum inzwischen über ein großes Wissen über Computer verfügt."
Hardware im heutigen Wert von vier Millionen US-Dollar
Weiter heißt es: "Insgesamt wurden Computerhardware im Wert von 875.000 US-Dollar von Silicon Graphics, 350.000 US-Dollar von Apple sowie weitere Hardware und Software im Wert von rund 500.000 US-Dollar bereitgestellt, um das Set und den Kontrollraum auszustatten." Damit summierte sich der damalige Wert der Technik auf 1,725 Millionen US-Dollar. Nach heutiger Kaufkraft entspricht das mehr als vier Millionen US-Dollar.
Eine Ausnahme gab es allerdings. Der Supercomputer Thinking Machines CM-5 war laut Sanglard nicht vollständig funktionsfähig. Verwendet wurden lediglich die Frontplatten mit den markanten roten LEDs. Dagegen funktionierten die meisten Programme im Film tatsächlich. Lediglich die Szene, in der Dennis Nedry seinen Fluchtfahrer angeblich über den Macintosh beobachtet, nutzte keine Live-Übertragung. Stattdessen lief ein zuvor aufgezeichnetes QuickTime-Video, bei dem der Mauszeiger den Pause-Knopf verdeckt.
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Quelle: Fabien Sanglard via fabiensanglard.net

Von Silicon Graphics habe tatsächlich auch erst zum N64 gehört, also Jahre später, da die ja an der GPU beteiligt waren (auch wenn sie am Ende doch ganz als ganz schön abgespeckt im N64 verbaut wurde).
Das damals Motorola noch sehr viele CPUs gebaut haben und in unzählige Geräte ihre Heimat fanden, vergisst man heute auch ziemlich schnell bzw. verknüpfe ich maximal nur noch mit meinem damaligen Amiga 500 mit 1MB Speichererweiterung.
Oder 100% Runs in Games schaffen wollen, was so abartig viel Lebenszeit kostet 😅
Am Ende kann sowieso nur jeder selbst für sich beantworten "das war es mir wert (?)"